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NEU: Washingtons Kolonie – Europa im Würgegriff Amerikas

26.11.2013, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/173_NEU_Washingtons_Kolonie__Europa_im_Wrgegriff_Amerikas
 
Tomaschitz, Bernhard: Washingtons Kolonie. Europa im Würgegriff Amerikas
Tomaschitz, Bernhard: Washingtons Kolonie. Europa im Würgegriff Amerikas
Nach „Tödliche Mission“, welches soeben in 3. Auflage erschienen ist, erscheint heute das neue Werk von Bernhard Tomaschitz. Nachdem er zuvor den tödlichen Einfluß der USA auf den Nahen Osten beleuchtet, blicken wir diesmal nach Europa. Unterstützen Sie uns mit der Verbreitung dieses Büchleins.
In regelmäßigen Abständen behaupten verschiedene EU-Granden, Europa müsse sich außen- und sicherheitspolitisch von den USA emanzipieren oder mit Rußland eine „strategische Partnerschaft“ bilden. Warum in Wirklichkeit dergleichen nichts geschieht, ist einfach erklärt: Weil es politisch nicht gewollt ist, weder in Washington noch in Brüssel. Denn die Weichen für eine noch stärkere Unterordnung Europas unter die Hegemonie ist eine längst hinter verschlossenen Türen beschlossene Sache.

Welche für unser aller Zukunft entscheidende Weichenstellungen schon getätigt wurden, untersucht Bernhard Tomaschitz im Buch „Washingtons Kolonie – Europa im Würgegriff Amerikas“. So enthüllt er die Lüge von der angeblich „eigenständigen“ Außen- und Sicherheitspolitik der EU. Denn in verschiedenen EU-Dokumenten, etwa in Entschließungen des Europaparlaments, wird nicht nur der Nordatlantikpakt in den höchsten Tönen gelobt, sondern EU und NATO auch als einander „ergänzende“ Organisationen genannt. Wohin die Reise gehen soll, ist somit klar: Europa soll sich in Zukunft noch stärker an den völkerrechtswidrigen Kriegen des US-Imperiums beteiligen.

Aber auch wirtschaftspolitisch soll die EU vollends eine Kolonie der USA werden, wie die im Juli begonnenen Verhandlungen zur Gründung einer transatlantischen Freihandelszone verdeutlichen. Und wie Washington mit unbotmäßigen europäischen Staaten umgeht, beschreibt der Autor anhand des Beispiels Griechenland. Kurz, nachdem Athen seine Beziehungen zu Rußland verbessern wollte, stand das südeuropäische Land am Rande der Pleite.

Überhaupt ist die geradezu manische Besessenheit der USA, Europa zu beherrschen, ohne Rußland nicht erklärbar. Käme es nämlich zu einer Achse Moskau-Brüssel bzw. Moskau-Berlin-Paris, dann verlöre Washington nicht nur seinen Einfluß in Kontinentaleuropa, sondern wahrscheinlich auch über weite Teile der riesigen eurasischen Landmasse.

Um sich ihre Hegemonie über Europa zu sichern und auszubauen, haben die USA eine langfristige Strategie entwickelt, deren Kernstück die Manipulierung von Wahlen und die subversive Unterstützung oppositioneller Gruppen ist. Dabei ging es allerdings weniger um die Verbreitung der Demokratie, sondern vielmehr um beinharte Wirtschaftsinteressen. Der Ostblock sollte für US-Konzerne erschlossen werden.

Daß Washington seine Finger bei der sogenannten „Orangen Revolution“ in der Ukraine die Finger im Spiel hatte, ist kein Geheimnis. Aber mit profunder Sachkenntnis zeigt Tomaschitz, der Verfasser des Buches „Tödliche Mission – Das gefährliche Sendungsbewußtsein der USA“ auf, daß die Ukraine kein Einzelfall war. Denn beginnend mit der Unterstützung der Solidarnosc im Polen der 1980er Jahre über Bulgarien 1996/97, die Slowakei 1999 oder Kroatien im Jahr 2000 haben US-Geheimdienstagenten und halbstaatliche Stiftungen, die sich nach außen hin der „Demokratieförderung“ verschrieben haben, hinter den Kulissen darauf hingearbeitet, daß die jeweiligen Parlamentswahlen die von Washington gewünschten Ergebnisse brachten, also daß US-hörige Politiker als Wahlsieger hervorgingen. Denn nur so konnte das große Ziel der USA – die Einbindung der ehemaligen kommunistischen Staaten Mittel- und Osteuropas in „euro-atlantische“ Strukturen, also in EU und NATO – erreicht werden.

Freilich wären die Vereinigten Staaten nicht so erfolgreich gewesen, wenn sie nicht willige europäische Zuarbeiter gehabt hätten. Etwa die bundesdeutschen Parteistiftungen wie die Konrad-Adenauer-Stiftung oder die Europäische Union selbst. Sie hat, wie Tomaschitz schlüssig nachweist, die US-Strategien kopiert und nimmt Washington heute in Form der „Europäischen Nachbarschaftspolitik“ und der „Östlichen Partnerschaft“ im Kaukasus und insbesondere in der Ukraine und in Weißrußland einen großen Teil der Arbeit ab. Schließlich gilt es, die Ukraine dem russischen Einfluß zu entziehen sowie endlich den weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko, dem angeblich „letzten Diktator Europas“, zu stürzen.

Eingehend widmet sich Tomaschitz, längjähriger Außenpolitikchef des Wiener Wochenmagazins „Zur Zeit“ auch der Entwicklung auf dem Balkan. Denn auch bei der Herauslösung des Kosovo waren die USA, die in Südosteuropa wichtige strategische Interessen verfolgen, involviert. Insbesondere ging es darum, mit Serbien auch dessen traditionellen Verbündeten Rußland zu schwächen sowie mit der Schaffung des Kunststaates Kosovo sich eine Art riesigen Stützpunkt in Europa verschaffen. Wie welch langer Hand hier Washington vorging, beschreibt der Autor auf eindrucksvolle Weise.

Das Buch „Washingtons Kolonie – Europa im Würgegriff Amerikas“ ist flüssig geschrieben und jedem zu empfehlen, der über das informieren will, was die Mainstream-Medien aus guten Gründen verschweigen: Daß die europäischen Politik nicht von Brüssel oder den EU-Mitgliedern bestimmt wird, sondern von den USA.

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Kalenderblatt Datum: 26. November 2013
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