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SEPA – unterwegs zum gläsernen Bürger!

11.10.2012, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/92_SEPA__unterwegs_zum_glsernen_Brger
 
SEPA: Wieder ein Segen aus Büssel
SEPA: Wieder ein Segen aus Büssel
Single Euro Payments Area (einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum) kurz SEPA, soll einen einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum schaffen. Offizielles Ziel ist es, nach der Einführung des Euro-Bargeldes den bargeldlosen Zahlungsverkehr zu vereinheitlichen. Geht es wirklich nur um ein Service für die europäischen Bürger?
Wer schon bisher ob des Horrors unendlich scheinender Kontonummern am Bankschalter schlaflose Nächte zu beklagen hat, darf beruhigt sein, hat doch die allseits beliebte EU einen genialen Plan auf Lager. Man kennt den für Auslandsüberweisungen zu benützenden 22stelligen IBAN („International Bank Account Number“) mit dazugehörigen BIC-Wulst. Diese wird man zukünftig für alle Überweisungen genauer im Gedächtnis haben müssen.

IBAN – ein Gewinn wie die EU-Bürokraten selbst

Warum braucht man künftig den IBAN? Die Österreichische Nationalbank erklärt dies so:
„Aus Effizienzgründen ist die parallele Nutzung der nationalen Verfahren und der SEPA-Verfahren dauerhaft nicht sinnvoll. Daher ist es auch das langfristige Ziel von SEPA, die bisher genutzten nationalen Zahlungsverfahren abzulösen.“

Die europäischen Bürger müssen forthin ausschließlich den leicht zu merkenden und übersichtlichen IBAN verwenden, und zwar für In- und Auslandsüberweisungen. Und weiter heißt es: „Von der Vereinheitlichung werden Unternehmen, Kunden und der Finanzsektor profitieren.“ Na bitte, da haben wir es: eine dreifache Gewinn-Situation!

Ein weiterer „Segen“ nach Glühbirnenverbot

Doch kennt der geplagte Bürger die EU-Schwachsinnigkeiten zur Genüge. Man erinnere sich an das äußerst dubios zustande gekommene EU-Gesetz zur Einführung der „Kompaktleuchtstofflampe“ (vulgo Energiesparlampe).

Hier wurde den europäischen Bevölkerungen, vorbei am Europäischen Parlament, betrieben durch zwei de facto-Monopolisten, nämlich Osram und Philips, die jedwede Konkurrenz ausstechen, ein teilweise hochgiftiger und dazu noch scheuslich grell leuchtender Glühbirnen-Ersatz stalinistisch aufs Auge gedrückt.

Auch dort ging es ja nur um das Wohl der Bürger und der Umwelt. Überall profitiert jeder in der Gemeinschaft der Glückseligkeit: unserer Europäischen Union!

Und weil die Telefone ob der zu kurzen konventionellen Kontonummern jeden Tag heißlaufen, sich Bürger wutschnaubend an die Volksvertreter und Bankinstitute wenden, blieb den Behörden nichts anderes übrig, als eine weitere Wohltat über uns kommen zu lassen: die Einführung von $€PA.

Lesen die US-Behörden mit?

Nach den Terroranschlägen im Jahre 2001 übermittelte die für die technische Abwicklung verantwortliche Brüsseler Agentur SWIFT („Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication“) – ohne jegliche rechtliche Grundlage – um die 20 Millionen Daten an US-Sicherheitsbehörden.

Man war auf der Suche nach Geldtransaktionen von Terroristen, die in der EU ihren Ursprung hätten. Und die servilen „Verantwortlichen“ von SWIFT schickten auf Zuruf ohne Skrupel vertrauliche private Daten einfach über den Teich!

Datenschützer fürchten nun, daß künftig mit diesem einheitlichen, in der ganzen Europäischen Union (500 Millionen Einwohner) gültigen neuen Überweisungsmuster sensible Daten von SWIFT an US-Fahndungsbehörden wie im Jahre 2001 weitergegeben werden könnten.

Klar, daß SWIFT abwinkt und solch eine potentielle Datenweitergabe als Humbug abtut. Als Bürger darf man davon ausgehen, daß in entsprechenden Anlassfällen eine Übermittelung vonstatten gehen wird – und das ohne Zustimmung des Kontoinhabers.

Willfährige US-Helfer in Brüssel

Wenn US-amerikanische Interessen im Spiel sind – siehe auch in der NATO, die am Gängelband Washingtons hängt und deren Mitgliedsländer in aller Herren Ländern an Onkel Sams Kriegen teilzunehmen haben –, werden alle Sitten und Moralvorstellungen über Bord geworfen. Und Washington sieht bekanntlich fast überall auf der Welt seine Einflußsphären tangiert bzw. gefährdet.

Der Hintergrund wird vielmehr sein, daß sich
a) alles in Richtung europäischer Zentralstaat entwickeln soll, um keine Sezessionsgedanken aufkommen zu lassen,
b) sich die Banken Kosten sparen wollen und
c) die USA weiterhin als Machtfaktor der Welt gerieren können, mit willfährigen Helfern in Brüssel und in den untätigen europäischen Regierungen.
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Kalenderblatt Datum: 11. Oktober 2012
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in:
Europa
  Wirtschaft
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Vince Ebert in der Frankfurter Rundschau am 31.08.2010