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Skrupellose US-Strategie: Israel der lachende Dritte!

von Helmut Müller
15.08.2012, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/79_Skrupellose_US-Strategie_Israel_der_lachende_Dritte
 
Netanyahu der lachende Dritte. Ihm wird der Weg auf den Iran freigemacht.
Netanyahu der lachende Dritte. Ihm wird der Weg auf den Iran freigemacht.
Die unheilige Allianz aus US-Imperialisten, Zionisten und deren Hilfstruppen hat bisher ganze Arbeit geleistet, will heißen: Instabilität und Chaos in einigen arabischen Ländern. Von Beruhigung und Demokratie keine Spur. Vielleicht auch nicht wirklich so schnell beabsichtigt.
Dabei kann eine sehr bemerkenswerten Strategie der Führungsmacht USA nicht übersehen werden: Die Losung lautet ja „Demokratie“, aber die Waffenbrüder sind erzreaktionäre, menschenrechtsfeindliche Monarchien wie Saudi-Arabien, Katar und Bahrein.

Man erklärt den Krieg gegen den Terror und kämpft Seite an Seite mit Al Kaida in Syrien und Libyen. Man predigt Menschenrechte und läßt Christen in Syrien, Ägypten und Libyen über die Klinge springen. Was hat der „arabische Frühling“ bis jetzt eigentlich bewirkt?

Islamisierung, Chaos und Destabilisierung

In Tunesien gieren die Isalmisten nach mehr Macht, Demonstrationen werden niedergeschlagen und die Regierungspartei an-Nahda hat soeben einen Gesetzesentwurf gegen Gotteslästerung eingebracht, der an Schwammigkeit und uferloser Breite dem berüchtigten Verbotsgesetz in Österreich ähnelt.

In Libyen verstehen sich die Einzelnen weiterhin nicht als Bürger eines Staates, in dem alle die gleichen Rechte und Pflichten haben sollen. Stammesloyalität und Lokalpatriotismus dominieren und die Macht der Regierung reicht vorerst wenig über Tripolis hinaus. „Somalisation“ eher denn Normalisierung ist zu erwarten. Der neu gewählte Präsident der Nationalversammlung steht übrigens den Islamisten nahe.

In Kairo sagt die Muslimbruderschaft den Militärs, die gerade auf der Sinai-Halbinsel herausgefordert werden, den Kampf an. Und was in Syrien noch herauskommen wird, weiß zum jetzigen Zeitpunkt wohl niemand zu sagen.

Feld frei räumen für Iran-Angriff

Insgesamt ist das kurz-bis mittelfristige Ziel der mit Israels Politk konform gehenden US-Strategie ja wohl klar: Israels arabische Nachbarn bzw. Gegner durch organisierte Instabilität und Chaos bis auf weiteres außer Gefecht setzen, um Israels wahrscheinlich gewordenen Angriff auf den Iran halbwegs sicher über die Bühne zu bringen. Gleichzeitig aber die Interessen der USA in der Region sichern.

EU als williger Lakai

Was aber, längerfristig gesehen, nach einem israelischen Angriff auf den Iran noch in Bewegung kommen könnte, sollten die Israeli mehr fürchten als eine iranische Atombombe. Und wir Europäer möglicherweise auch. Nicht auszuschließen, daß in der Folge Rußland und China als Erben US-amerikanischer Interessen in der Region auf den Plan treten werden.

Und die Europäische Union? Sie könnte als williger Lakai mit dem Ende der US-Hegemonie endgültig in der Bedeutungslosigkeit versinken. Umso mehr sollte unsere Losung heißen: Raus aus dieser EU!

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Kalenderblatt Datum: 15. August 2012
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Autor:
Helmut Müller
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