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Die politisch nicht korrekte Internet-Seite für Österreichs Jugend
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Die Kinder der Alt-68er

05.08.2012, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/76_Die_Kinder_der_Alt-68er
 
© KABUGUI / Fotolia
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Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Karmasin für die Tageszeitung „heute“ hat ergeben, daß sich 30% der österreichischen Bevölkerung für die Legalisierung des Suchtgiftes Cannabis aussprechen. Bei der medialen Unterstützung dieser Position nicht verwunderlich, könnte man sagen.
Das Ergebnis der Umfrage ist in einer Gesellschaft, in der „Fun“ das einzige Lebensziel weiter Bevölkerungskreise darstellt, nicht weiter verwunderlich. Der von den Medien und dem Zeitgeist propagierte Hedonismus schließt natürlich Rausch- und Suchgifte aller Art mit ein.

Sieht man sich diese „No na ned-Studie“ aber genauer an, wird es interessant, wie sich die einzelnen Altersgruppen für oder gegen das Rauschgift ausgesprochen haben. Mit 39 % Zustimmung zur Freigabe von Cannabis steht die Altersgruppe der 30 bis 50-Jährigen weit an der Spitze. Bei den unter 30 Jährigen fällt die Zustimmung mit 28 % deutlich geringer aus.

Eltern größeres Naheverhältnis zu Rauschgiften

Woher kommt dieses Ergebnis, daß scheinbar die heutige Elterngeneration ein weit größeres Naheverhältnis zu Rauschgiften hat, als ihre Kinder? Auf den ersten Blick klingt das paradox, ist es doch meist „die Jugend“, die sich in ihrem Aufbegehren gesellschaftlich Geächtetem zuwendet.

Die heute 30- bis 50-Jährigen sind die Altersgruppe, die mit Abstand die besten Jahre der Menschheitsgeschichte genießen durfte. Hochgradige soziale Absicherung mit gleichzeitigem wirtschaftlichem Aufschwung prägte ihre Epoche, ohne die Entbehrungen nach dem Zweiten Weltkrieg miterleben zu müssen. Sie wurden in die Wirtschaftswunderjahre hineingeboren.

Realitätsfremd und hedonistisch

Dadurch tendiert diese Generation des Überflusses zu realitätsfremden Ideologien und hedonistischer Lebenseinstellung. Nicht umsonst finden sich in der selben Altersgruppe die meisten überzeugten Grünwähler.

Damit stellt sich aber auch die Frage, ob man ihnen – den Kindern der Alt-68er, die offensichtlich Probleme mit den Realitäten der echten Welt haben – das politische Terrain überlassen darf. Daß die Grünen schon immer für die Freigabe von „Hasch“ eingetreten sind, ist hier nur konsequent. Daß aber die anderen gesellschaftspolitischen Positionen der Linken ebenso realitätsfremd sind, bemerken leider noch zu wenige.
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Kalenderblatt Datum: 5. August 2012
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in:
Gesellschaftspolitik
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