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Freiherr von Stetten – ein konservatives Sittenbild

30.07.2012, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/73_Freiherr_von_Stetten__ein_konservatives_Sittenbild
 
Abgeordneter von Stetten hat keine Berührungsängste mit kriminellen Ausländern © von Stetten
Abgeordneter von Stetten hat keine Berührungsängste mit kriminellen Ausländern © von Stetten
Nach einem Bericht von „Spiegel-TV“ soll sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Freiherr von Stetten mit dem arabischen Verbrecherklan rund um den Rapper und ehemaligen Drogenhändler Bushido auf zweifelhafte Geschäfte eingelassen haben. Und Bushido machte auch ein Praktikum im Bundestag, saß sogar mit in einem Finanzausschuss. Was wird da gespielt?
Weil ein Praktikum im Bundestag samt Bekanntmachen mit weiteren Politikern nicht ausreicht, gab es ein nettes Beisammensein von Bushido mit einem weiteren deutschen Schwarzen: niemand geringerem als den deutschen Innenminister Friedrich. Nebenbei bemerkt fand dieses Treffen des selbsternannten Repräsentanten des rechtsfreien Raums mit dem obersten Sicherheitsverantwortlichen der Republik nicht im Rahmen einer gerichtlich angeordneten Resozialisierungsmaßnahme sondern bei einem Sommerfest statt.

Baufirma, die mit Getränken handelt

Von Stetten ist in der Baubranche tätig. Dies hat ihn offenbar dazu bewogen, 37.000 Euro an Bushidos Umfeld zu bezahlen. Wofür? Erst nach Nachhaken der Redakteure kam ans Tageslicht, worum es sich bei dem Geschäft handeln soll: Nein, es ging nicht um irgendwelche Baumaterialien, sondern um eine Getränkerechnung. Einmal geben Stettens Anwälte an, er habe die Getränke bezahlt, dann wiederum, sie wurden ihm bezahlt.

Man darf ins Grübeln kommen. Im Zuge der Reportage stellte sich heraus, dass der Clan (neben Erpressung, Prostitution, etc.) auch mit Immobilien zu tun hat. Liegt hier der Schnittpunkt zwischen dem Abgeordneten der ÖVP-Schwesterpartei und den teilweise mehrfach bestraften Bandenmitgliedern?

Bushido jedenfalls steht zu seinem Umfeld, die Verbrechen seien ihm „scheißegal“. Einer von diesem Klan war im Übrigen der Drahtzieher beim Überfall auf das Pokerturnier in Berlin im Jahr 2010. Ist das von Stetten auch „scheißegal“?

Anstand und Ehre in der Politik fehl am Platz?

Dies hält von Stetten nicht davon ab, via Facebook zu verkünden, er würde Bushido wieder in den Bundestag einladen. Unglaublich. Da steckt wohl mehr dahinter. Aber gut, Geld stinkt nicht. Es ist ein untragbarer Zustand, dass sich Menschen aus der Politik derart an ein kriminelles Milieu anbiedern.

Wo bleiben Anstand und Ehre? Wenn es um Einfluss und das liebe Geld geht, wird jeder Grundsatz über Bord geworfen und schamlos abkassiert. Man hat schon öfters gehört und gelesen, dass ausländische Klans tief in die organisierte Kriminalität verstrickt sind und der Rechtsstaat dem oft schon machtlos zusieht. Deshalb ist es skandalös, auch nur irgendwie bei solchen Personen anzustreifen, geschweige denn als Vorbild für Moral und Sitte, als Politiker, mit ihnen Geschäfte zu machen.

Wenn alle stinken…

Man darf nicht dem Schein erliegen, Malversationen würden erst jetzt auch in unserem Land Österreich auftauchen. Die gab es wohl schon immer und wird es immer geben. Hier und da wird genauer hingeschaut als andernorts, auch das ist kein Zufall. Generell aber ist es so, dass im Nachrichten- und Digitalzeitalter vieles eben nicht mehr im Verborgenen bleibt. Nachrichten verbreiten sich viel schneller; die Welt ist vernetzter als früher. Mit allen guten und schlechten Seiten.

Eines ist aber klar: Nur weil andere ihre Füße im Kriminal haben, sich an dubiosen Geschäften beteiligen, sich durch Einfluss ganze Medienhäuser halten (oder von diesen gehalten werden), heißt es noch lange nicht, dass man das selbst ebenfalls in die Praxis umsetzen darf. Das Motto, wenn alle stinken, stinkt keiner, darf in der Politik kein Kriterium sein.

Sittenbild für Europas verkommene Elite

Das Beispiel Freiherr von Stetten ist ein Sittenbild für unsere westliche Politlandschaft. Absolut verkommene Eliten, die nur mehr ihre eigenen Interessen verfolgen, regieren das Land. Leistung, Anstand und Moral sind hier ein Fremdwort.

Dass sich gerade der Spross eines über 900 Jahre alten Adelsgeschlechts derart verkommen an kriminelle Ausländer anbiedert, lässt nur zu sehr an den Sittenverfall im alten Rom erinnern. Viele seiner Vorfahren würden sich im Grabe umdrehen.
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Kalenderblatt Datum: 30. Juli 2012
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in:
Politik
  Europa
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