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Ausländer und Frauen: Quote ist Trumpf

24.07.2012, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/70_Auslnder_und_Frauen_Quote_ist_Trumpf
 
Quote für alles, wofür das Volk „zu dumm“ ist
Quote für alles, wofür das Volk „zu dumm“ ist
Nichts ist aktueller als das Thema Zuwanderung. Keine Gelegenheit wird von herrschenden Politikern und den sie treibenden Medien ausgelassen, der Bevölkerung weiszumachen, welche Bereicherung die Millionen kultur- und bildungsferner Zuwanderer seien. Wer es nicht glaubt, den „überzeugt“ man mit einer Quote.
Der Bürger ist in Österreich und Deutschland grundsätzlich (noch) zufrieden. Aber vieles beschäftigt und stört die Bundesdeutschen genauso wie sie Österreicher. Ganz weit oben rangiert in beiden Ländern die Kritik an der zu hohen Anzahl von Ausländern.

Die Gruppe der Ausländer mache in Österreich schon 19 Prozent der Gesamtbevölkerung aus, sagt etwa Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz (ÖVP). Dabei stört ihn, daß bloß 7,5 % der Beamte ausländischer Herkunft seien. Auch zeigt Kurz ein ambivalentes Verhalten zur Thematik, wenn er auf der einen Seite dafür plädiert, daß der Staat mehr Zuwanderer einstellen möge, um die Gesellschaft besser abzubilden, und gleichzeitig aber gegen Quoten ist. Ein typischer ÖVP- Standpunkt. Überall ein bisserl, ja nicht zu klar.

Ausländer und Frauen: Quote ist Trumpf

Daß Quoten in Zeiten des Feminismus eine inflationäre Erscheinung sind, wissen wir zur Genüge. Unlängst wurde in Österreich beschlossen, Frauen bei den Aufnahmetests für die medizinischen Universitäten zu bevorzugen. Es könne nicht sein, daß zwar 60 % der Bewerber weiblich seien, aber die tatsächlich aufgenommenen unter 50 %. Ob geeignet oder nicht, da muß natürlich eine Quote Abhilfe schaffen.

Zurück zu den Ausländerquoten und gleich in die benachbarte Bundesrepublik: Auch Bundeskanzlerin Merkel beklagte, daß in der Bundesrepublik nur 10 % der Bediensteten Ausländer seien: „Es müsse in allen Bereichen dauerhafte Angebote und Anstrengungen geben, um die Teilhabe von Migranten in der Gesellschaft weiter voranzubringen“, so auf Focus-online im Jänner 2012.

„Diversity-Quote“ für Kulturinstitutionen

Daß dieser Vorschlag durchaus Umsetzung findet, sieht man an der „Diversity-Quote“ für das Leitungspersonal von Berliner Kulturinstitutionen. Kulturstaatssekretär Schmitz meinte doch allen Ernstes, der Grund, weshalb so wenige Ausländer Besucher der Stadttheater seien, sei, daß sie sich selbst nicht auf der Bühne wiederfänden.

Selber Schmitz vertritt auch die Ansicht, daß sich Frauenquoten bewährt hätten, weshalb eine „Diversity-Quote“ ebenfalls Erfolg brächte. Man darf also festhalten: Wenn Ausländer die deutschen Theater nicht annehmen, sind die Deutschen selbst schuld. Klar.

Abgesehen von dieser widerlichen Anbiederung, stellt sich schon die Frage, ob man unbedingt die Besucherzahlen erhöht, wenn man den neuen Faust mit waschechten Türken besetztoder Shakespears Mittsommernachtstraum auf albanisch vorträgt. Sicherlich würden dann Heerscharen von Ausländern aus Kreuzberg in die Spielstätten strömen und diese Vorstellungen zum selbsttragenden Ereignis machen.

Angebot und Nachfrage sind das wirtschaftliche Prinzip, das Europa über lange Zeit von der Dritten Welt abgehoben hat. Und der Markt ist ungnädig, wenn etwas nicht wettbewerbsfähig ist. Das geht in die Köpfe tiefroter Sozialromantiker natürlich nicht rein. Deshalb gibt es ja Quoten: Man setzt seine Ideologie durch Zwangsmaßnahmen durch, die ohne nie funktionieren werden.

Alle Zahlen nur Lug und Trug

Wenn einer der zahlreichen Beauftragten der Stadt Wien, der „Diversity-Beauftragte“ Ali Ordubadi, sagt, daß bis vor kurzem nicht erhoben wurde, wie viele Ausländer beim AMS gemeldet seien, zeigt das, welch blinder Fleck ganz bewußt unentdeckt blieb. Zwei Drittel der beim AMS gemeldeten Jugendlichen sind Zuwanderer. Und 81 % dieser zwei Drittel haben ihre Lehre abgebrochen.

Am Rande bemerkt zeigt die entlarvende Aussage, das AMS hätte die Zahlen der gemeldeten Ausländer erst jetzt zu erheben begonnen, was von aller rot-grün-schwarzer Propaganda der letzten 20 Jahre zu halten ist. Alles Lug und Trug – wenn man die Zahlen nicht mal erhebt, wie kann man sich denn dann frech tagein tagaus vor die Bevölkerung stellen und vorbeten, wieviel die Ausländer denn nicht ins Sozialsystem einzahlen würden und was für ein Gewinn diese Masseneinwanderung für uns Österreicher nicht wäre?

Es lebe die Quote – koste es, was es wolle!

Was aber machen die verantwortlichen Politiker, welche Schlüsse zieht man aus all dem? In typisch linker Manier sollen Unwillige und für den Arbeitsmarkt Unbrauchbare in den Staatsdienst befördert werden. Wie war das mit dem effizienten Beamtenapparat und Einsparungen im öffentlichen Dienst? Alles egal! Es lebe die Quote!
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Kalenderblatt Datum: 24. Juli 2012
Genre-Zuordnung
in:
Gesellschaftspolitik
  Überfremdung
  Linke Biotope
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