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Deutsch-Ikaria: Heimaturlaub in der Ägäis?

17.07.2012, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/64_Deutsch-Ikaria_Heimaturlaub_in_der_gis
 
Griechische Ägisinsel bald bei Österreich?
Griechische Ägisinsel bald bei Österreich?
Die Insel Ikaria liegt mitten in der Ägäis und droht Griechenland ernsthaft mit der Abspaltung. Eine Unabhängigkeit als eigener Staat wird schwierig, da die Insel von nur 9.000 Einwohnern bewohnt wird und bei Wahlen die Kommunisten auf 30 Prozentpunkte kamen. Doch gerade deshalb liegt die Hoffnung auf die Sympathie aus der Hofburg.
Laut der Wiener Gratiszeitung „Heute“ sagen die Insulaner, dass die Regierung sie schon vor Jahren vergessen habe und sie auch bezweifeln, dass man ihnen in dem Zustand des Mutterlandes neue Straßen und Krankenhäuser zusichern könne.

Vor hundert Jahren losgesagt von der Türkei

Geschichtlich sieht die Situation folgendermaßen aus: Heute vor genau 100 Jahren gab es ein Abkommen, mit dem sich die kleine Insel die Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich erkämpft und sich gleichzeitig an Griechenland angeschlossen hatte. Dass man sich nicht wieder an die Türkei anschließen möchte, liegt nahe, da die beiden Völker eine alte Feindschaft trennt.

Die Griechen haben, abgesehen von den Versäumnissen vor kurzem, eine glorreiche Geschichte, dessen sind sich auch die 9000 Einwohner bewusst. Nun denkt die Bevölkerung daran, sich an Österreich anzuschließen. Eine leere Drohung, um Aufmerksamkeit zu erregen?

Los von Athen zum 100er

Das Paradoxe dabei ist, dass die Bevölkerung dies gerade bei den Jubiläumsfeiern zur 100-jährigen Unabhängigkeit verlauten ließen. Anscheinend ist die Insel doch wichtiger als man anfangs glauben möchte, da die Fischer der Insel den Großteil des Athener Fischmarkts beliefern. Daher kann man kaum damit rechnen, dass die Griechen wirklich so kurzsichtig handeln werden.

Wenn man genug Geld aufbringt, um dem Amerikaner seine abgestoßenen Panzer abzunehmen (mit welchem Geld auch immer), wird man wahrscheinlich auch genug Geld zusammenkratzen können, um dem Fleckchen Land im Meer Straßen zu bauen.

Windige Politiker als Grundsatzproblem

Die Österreicher würden sich wahrscheinlich freuen, zwischen Griechenland und der Türkei eine kleine Ferieninsel zu haben und gleichzeitig, zumindest auf dem Papier, „Heimaturlaub“ zu betreiben. Es wäre sicherlich eine interessante Geschichte. Man könnte wirtschaftlich profitieren.

Doch unsere Politiker würden sich natürlich wieder scheuen, man möge ja keine Unruhe erzeugen, außerdem wären wir ja sowieso alle Europäer. An das Wohl von Österreich wird seit Jahrzehnten nur mehr gedacht, wenn es sich mit den windigen Ideen der Politkaste zufälligerweise überschneiden sollte.

Sympathie zum Kommunismus könnte Blatt wenden

Wenn man es schon seit über 100 Jahren schafft, sich um die Tirolfrage zu drücken, wird man wohl kaum Hoffnung haben dürfen, einen Politiker in unseren Reihen finden zu können, der kühn genug ist, so etwas voranzutreiben. Sogar wenn die Insulaner eine Volksabstimmung zu Gunsten Österreichs abhalten würden. Vielleicht würde angesichts 30% Stimmenanteil der Kommunistenfreund Fischer dem auch so bereitwillig zustimmen, wie kürzlich dem ESM. Nach reiflichster Überlegung natürlich.

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Kalenderblatt Datum: 17. Juli 2012
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