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Hyper-erregbare Tugendterroristen zwingen Adidas in die Knie

25.06.2012, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/53_Hyper-erregbare_Tugendterroristen_zwingen_Adidas_in_die_Knie
 
Turnschuh von Adidas (© Adidas)
Turnschuh von Adidas (© Adidas)
Jüngst bot sich hyper-erregbaren, politisch korrekten Tugendterroristen erneut ein schlimmer Fall von Opfer-Verhöhnung. Erschwerend, daß sich ein deutscher Weltkonzern „schuldig“ gemacht hat. Erlaubte sich Adidas doch, seinen neuen Turnschuh als so „heiß“ zu bewerben, daß man ihn festbinden muß.
Stein des Anstoßes war ein aus orangem Plastik gefertigtes Accessoire an einem neuen Turnschuh in Form von Fußeisen, die am oberen Rand der Schuhe angebracht sind. Beworben wurden die Dinger mit dem Spruch „Verschärfe Deinen Style mit Sneakers so heiß, daß man sie am Knöchel festbinden muß“. Und dieser Turnschuh des deutschen Sportartikelriesen „Adidas“ erinnert die weltweite „gute“ Opferindustrie sofort an die Fußfesseln der baumwollpflückenden US-Sklaven.

„Dumme Deutsche! Schaut in eure Vergangenheit“

Man kann jetzt geteilter Meinung sein, ob man solche Schuhe toll findet oder den Einfall lustig. Gänzlich ins absurd Lächerliche kehrt es sich, wenn vor allem US-amerikanische Gutmenschen bis hin zur schwarzen Bürgerrechtsbewegung und Jesse Jackson von einer
„Kommerzialisierung menschlicher Erniedrigung“ sprechen und die Turnlatschen als Sklavenschuhe bezeichnen. Kommentare wie „Dumme Deutsche! Schaut in eure Vergangenheit“ überfluteten die Facebook-Seite des Konzerns.

Der Zeitgeist-Konsument denkt eher an Sadomaso

Dieser Fall zeigt deutlich die Art und Weise, wie sich das politisch korrekte System die jeweils passende Opferklientel aussucht. Wer legt denn fest, daß man die Plastik-„Fußeisen“ mit jenen der Negersklaven assoziieren muß? Dem zeitgeistigen Konsumenten fallen doch heute eher erotische Sadomaso-Spielchen ein, wenn er mit Ketten „bekleidet“ wird.

Aber daß alle in die „richtige“ Richtung denken, dafür sorgt schon die Opferindustrie im Zusammenspiel mit den Medien. Vielleicht werden künftig praktizierende SM-Anhänger mit dem Vorwurf konfrontiert, nicht den nötigen „Respekt“ vor allen möglichen „Opfern“ dieser Welt zu haben.

Ein Weltkonzern geht in die Knie

Man könnte diese Posse als weitere Trottelei rabiater Meinungswächter abtun. Beängstigend aber ist die Tatsache, daß ein Konzern wie Adidas sofort in die Knie geht, und sich dem politisch korrekten Diktat unterwirft, statt durch eine entsprechende Klarstellung auf die Lächerlichkeit der Anschuldigungen hinzuweisen, um dadurch Profil zu zeigen.

Nicht die Angst, durch die Aktion selbst Kunden zu verlieren, dürfte den Konzern zu seinem Rückzieher bewogen haben, sondern die Angst vor dem hysterischen Gespann aus Presse und Tugendterroristen, die bei Ungehorsam wohl alles daran gesetzt hätten, das Image von Adidas dauerhaft zu schädigen.

Der Schuh wird nicht auf den Markt gebracht. Wieder hat eine unerbittliche Minderheit der schweigenden Mehrheit ihren Willen aufgezwungen. Denn wer sagt denn, daß nicht viel mehr Kunden ein couragiertes Auftreten eines Konzerns positiv quittiert hätten? Es ist dieser vorauseilende Gehorsam und die schiere Angst vor dem politisch korrekten Terror, der der Unfreiheit den Weg ebnet. Wehrte den Anfängen!

Was rassistisch ist, bestimmt der Gutmensch!

Geht es hingegen gegen Deutsche, sind die Meinungswächter kusch. Keiner findet es als anstößig, daß hier in Österreich eindeutig hetzerisch geworben wird. Seit Wochen prangern in der Alpenrepublik mit Nadeln gespickte Voodoo-Puppen auf den Werbeflächen eines Wett-Anbieters. Die Empörung bleibt aus, trägt die Puppe doch die deutsche Flagge.
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Kalenderblatt Datum: 25. Juni 2012
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in:
Politik
  Gesellschaftspolitik
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  Linke Biotope
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Vince Ebert in der Frankfurter Rundschau am 31.08.2010