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Der Reinfall von Rio – zwanzig Jahre Klimagipfel

24.06.2012, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/52_Der_Reinfall_von_Rio__zwanzig_Jahre_Klimagipfel
 
Heiße Luft wird auch auf den Klimagipfeln produziert
Heiße Luft wird auch auf den Klimagipfeln produziert
Daß Klimaschutz inzwischen zur neuen Religion geworden ist, ahnt inzwischen auch der Unbedarfteste. Daß die ständigen Klimagipfel und -konferenzen vor allem heiße Luft produzieren, auch. Ein trauriger Beleg dafür ist die „Mutter der Klimagipfel“, der Gipfel von Rio, der vor 20 Jahren stattgefunden hat. Die Bilanz? Nur Geschwätz.
So wurde etwa eine großartige „Deklaration“ verabschiedet. Gleich 27 Grundsätze mußten herhalten, um den neuen Gummibegriff „Nachhaltigkeit“ aufzublasen. Natürlich war die ganze Erklärung unverbindlich. Sonst hätten die Folgekosten für naturzerstörendes Wirtschaften längst in die Preispolitik fließen müssen. Statt dessen landet weiter subventionierter Billigfraß auf dem Tisch und auf Luxus „gelabelte“, überteuerte Strickwaren aus Fernost im Schrank (der ist auch aus weißrussischer Billigproduktion). Also, nichts ist mit den 27 Grundsätzen und ihrer Umsetzung.

Wirkungslose Zertifikate zum Geldscheffeln

Ähnlich erging es der Klimaschutz-Konvention, aus der das legendäre Kyoto-Protokoll entstand, das den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren soll. Von denen ist noch nicht einmal wissenschaftlich einwandfrei belegt, ob sie das Klima überhaupt beeinflussen. Wer beim ökologisch globalen Ringelringelreihen nicht mitmachen wollte, ließ es eben bleiben. Und Sanktionieren kann man „Klimasünder“ eh nicht. Vielmehr wurde mit CO2-Zertifikaten einmal mehr Geld gescheffelt und gleichzeitig das „kritische Bewußtsein“ beruhigt.

Übereinkommen, Deklarationen – Nur Geschwätz!

Auch das „Übereinkommen zur biologischen Vielfalt“ kann man ungefähr so ernstnehmen, wie das Bekenntnis der EU-Kommissare zur Vielfalt der europäischen Kulturen. Was die biologische Vielfalt anlangt (ein Wunder, daß noch nicht die Rassismuskeule niederging): Das 2010 beschlossene Nagoya-Protokoll, das artenreiche Entwicklungsländer unterstützen soll, ist noch nicht einmal in Kraft getreten.

Ebenso unverbindlich ist die in Rio verabschiedete Walddeklaration geblieben. Der Urwald wird auch weiter abgeholzt, damit moderne Öko-Sozialisten sich nachwachsende Rohstoffe in den Tank subventionieren können.

Erfolgversprechend, aber leider weggebombt

Die Bekämpfung der Wüstenbildung ist so erfolgreich gewesen, daß sie inzwischen Europa erreicht hat. Den einzig erfolgversprechenden Kampf gegen die Wüstenausbreitung hat die „westliche Wertegemeinschaft“ in Libyen gerade weggebombt. Bevor das Land „befreit“ und wieder zum Entwicklungsland gemacht wurde, hatte Staatschef Gaddafi gerade ein Jahrhundertwasservorkommen erschlossen, das nun dank der neuen Handlungsunfähigkeit des durch Bürgerkrieg geschüttelten Staates wieder versiegen kann.

Schließlich die „Agenda 21“, die unter das Motto „Think global – act local“ gestellt wurde. Für die sozialistischen Zentralisten ein Widerspruch in sich. Denn dieses Motto ist rechts, während die handelnden globalen Eliten noch links stehen. Kein Wunder, daß vom 359 Seiten dicken Aktionsprogramm nichts übriggeblieben ist.

Also, Rio war ein Reinfall. Auf zum nächsten Klimagipfel…
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Kalenderblatt Datum: 24. Juni 2012
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Politik
  International
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