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Linker Feinstaubwahn soll Brauchtum verbieten

20.06.2012, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/51_Linker_Feinstaubwahn_soll_Brauchtum_verbieten
 
Tradition und Brauchtum sind ein Dorn im Auge von Rot-Grün.
Tradition und Brauchtum sind ein Dorn im Auge von Rot-Grün.
Sommersonnwende. Viele Vereine und Gruppen drängt es wieder nach draußen, um das alte Brauchtum der Sonnwendfeier samt Feuer zu zünftiger Musik in Tracht zu pflegen. Diese reaktionäre Brauchtumspflege aber ist Linken genau wie Osterfeuer oder alemannische Funkenzunften ein Dorn im Auge.
Wie erging es heuer Traditionsbewußten, die dem alemannischen Funkenzunften im Wiener Wald frönen wollten? Sie mußten eine bittere Enttäuschung erleben: Anstelle des mächtigen Holzstoßes waren lediglich zwei mannshohe Häuflein auszumachen – der Stolz der Funkenzunft war gekappt worden. Daher verließen die meisten Gäste die Festwiese noch bei Tageslicht.

Die neue Feinstaubnovelle verbietet Brauchtum dieser Art, die Entscheidung aus dem Wiener Rathaus darüber war erst spät gekommen. Rechtlich ist die Situation so: Das Luftreinhaltegesetz, auf Bundesebene von Rot–Schwarz gegen erheblichen Widerstand der Bauern und Landeshauptleute durchgedrückt, wurde vor knapp zwei Jahren durch eine Novelle verschärft, so daß nun auch das Abbrennen von Brauchtumsfeuern untersagt ist.

Ausnahmeregelungen für Bundesländer

Jedoch dürfen die Landeshauptleute per Dispens lokale Regelungen erlassen. Die Volkspartei sieht indes entgegen ihrer ursprünglich traditionsbewußten Ausrichtung keinen Handlungsbedarf. Das Bundesgesetz bestimmt eine jährlich zunehmende Reduktion der Feinstaubbelastung bis zu derart geringen Werten, daß die Hauptverursacher (Heizungen, Verkehr) stark zurückgedrängt werden müssen. Nebenverursacher wie Brauchtumsfeuer gibt es dann schon nicht mehr.

„Solch unnötiges Zeug gehört sowieso verboten!“

Ganz anders zeigt sich die Situation in Wien. Fachlich zuständig ist dort das Umweltbüro der Stadträtin Ulli Sima (SPÖ). Der zur Sachlage – nicht bewiesener Schadstoffausstoß von Brauchtumsfeuern – befragte Ingenieur meinte gar, „solch unnötiges Zeug gehört sowieso verboten“, und dies, ohne nach seiner Meinung gefragt worden zu sein.

Er gab aber zu, daß ein Silvesterfeuerwerk oder das Feuerwerk zum Donauinselfest, wo die SPÖ sich mittels Steuergeldern selbst feiert, stark überhöhte Meßwerte liefert. Erschwerend kommt hinzu, daß die durchwegs in China hergestellten Kracher und Raketen zunehmend verbotene Stoffe enthalten, die extrem gesundheitsgefährdend sind.

Migrantenfeuer

Aber eine Luftverschmutzung ist besonders enorm: die Grillfeuer zahlreicher Einwanderergruppen auf der Wiener Donauinsel. Dort werden oft ohne Anmeldung große Feuer entzündet, um Hammel oder andere Tiere zu braten. Die Rauch- und Rußentwicklung (krebserregende Stoffe!) ist dabei enorm, aber niemanden von den zuständigen Behörden scheint es zu stören!

Und da viele „Kulturbereicherer“ sämtlichen Unrat fallenlassen, wo sie gerade stehen, muß ständig eine Putztruppe zum Einsatz gebracht werden, finanziert vom österreichischen Steuerzahler.
Diesem gegenüber steht ein Verbot urösterreichischen Brauchtums: Der Funken wird wie die Sonnwendfeuer heimattreuer Verbänden (Landsmannschaft, Burschenschaften), weit entfernt von Häusern und Meßstellen abgebrannt, Brennstoff ist bestes unbehandeltes Holz. Die Zeremonie findet einmalig statt, man kann insgesamt von höchstens fünf derartigen Feuern auf Wiener Stadtgebiet, zu dem der Wienerwald gehört, sprechen – verteilt auf ein Jahr. Auf Anfrage nach den Gründen des Verbots erhält man in Rathaus arrogante bis freche Antworten, „weil wir das Gesetz durchziehen“.

Absurde Regelungen

Im Land Salzburg etwa werden nur christliche Brauchtumsfeuer zugelassen, die Anfrage einer Gruppe, die ein keltisches Beltanefeuer abbrennen wollte, lehnte dieser selbstherrlich ab. Der Mann ist Umwelttechniker.

Dennoch gibt es in sämtlichen Bundesländern Dispense verschiedener Ausprägung, der Steirer Franz Voves, läßt Feuer in manchen Gebieten zu.

Die Novelle zum Luftreinhaltegesetz muß stark überarbeitet werden und die Ziffer zu den Brauchtumsfeuern aus dem Gesetz ersatzlos gestrichen werden. Andernfalls werden in baldiger Zukunft Kulturfremde durch rote Mehrheiten unser Brauchtum verbieten.
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Kalenderblatt Datum: 20. Juni 2012
Genre-Zuordnung
in:
Gesellschaftspolitik
  Kultur
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