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Feindbild Islam

von Helmut Müller
14.06.2012, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/47_Feindbild_Islam
 
Islam-„bashing“ (im Sinne von: angreifen, beschimpfen usw.) ist mancherorts sehr populär. Ist es aber auch sehr gescheit? Was populär ist, muß nicht immer zielführend sein, auch nicht anständig. Es kann mitunter kontraproduktiv sein. Im Falle mancher Anti-Islam-Kampagnen sogar sehr. So sehr, daß von politischer Dummheit gesprochen werden könnte. Besonders auch dann, wenn man unnötigerweise sich selbst oder sein Land als Ziel eines Angriffes anbietet.
Rein rechnerisch gesehen ist es außerdem ausgesprochen leichtsinnig, über eine Milliarde Anhänger einer Weltreligion sich zum Gegner zu machen. Selbstverständlich heißt das nicht, daß man sich gegen eine unerwünschte Islamisierung durch Islamisten oder gewisse islamische Kreise nicht wehren darf. Das geschieht zwar auch, aber meist sehr undifferenziert. Und es rührt meist nicht am Kern des Problems.

Die Anzahl ist das Problem

Dieses besteht ja in der Tatsache, daß Massen nichteuropäischer Einwanderer und Asylanten, darunter eben auch Muslime, nationalen Interessen zuwiderlaufend aufgenommen wurden*. Fremde deren kultureller und sozialer Herkunftshintergrund im Einzelnen sehr unterschiedlich und befremdend sein kann (Stichwort: Überfremdung) und der in vielen Fällen mit unserer Vorstellung von Mensch und Welt wenig übereinstimmt. Entsprechend folgenreich, wenn dahinter bereits eine sich absondernde Großgruppe steht.

Das Problem ist auch und besonders nicht der Islam als Religion, die ohnehin von der Mehrheit der Muslime nicht buchstabengetreu gelebt wird. Es ist auch nicht der einzelne Muslim, der einzelne Türke oder Schwarzafrikaner, sondern es ist deren Anzahl und die durch politisches Laissez-faire und herausgestelltes Anders-sein begünstigte, sich ausbreitende Integrationsunwilligkeit. Das eine wie das andere ein beackerbares Gebiet sowohl für islamistische Fanatiker als auch für Rechtspopulisten.

Schelte für braven Gauck

In diesem Zusammenhang kommt die Aussage des deutschen Bundespräsidenten Gauck, in Deutschland lebten „viele Muslime“, nicht ganz vollständig herüber. Er hätte sagen müssen: „zu viele nicht integrierbare Muslime“. Denn gäbe es mehr von der Sorte eines Smail Balic, 2002 in Österreich verstorbener bosnischer Kultur- und Religionswissenschaftler, hätten wir lange nicht die bekannt gefährlichen Probleme. Dafür aber bessere und durchführbare Lösungsansätze.

Grotesk geradezu aber ist die Wortmeldung muslimischer Verbände in Deutschland, die einen ohnehin braven Gauck mit der Wortmeldung belehren, das Abendland stünde „auf muslimisch-morgenländischen Beinen“. Steht das Morgenland etwa dann auch auf christlich-abendländischen Beinen? Das ist so absurd wie die Behauptung junger anatolischer Einwanderer, sie, die Türken, hätten Deutschland wieder aufgebaut.

Vor den falschen Karren spannen lassen

Peinlich ist es aber auch, wenn Rechtspopulisten sich über israelfeindliche Aussagen von Muslimen erregen, ohne sich anscheinend über die Ursachen des Hochkommens des Islamismus und dessen antiwestliche Einstellung jemals Gedanken gemacht zu haben. Etwas mehr profundere Geschichtskenntnisse und weniger fremde Einflüsterungen aus einer bestimmten Ecke wären da sicher hilfreich. Im Übrigen bin ich der Meinung, daß atomar bestückte israelische Raketen auf in Deutschland gebauten U-Booten bei weitem bedrohlicher für unsere Sicherheit sind als die ganze islamistische Szene in Deutschland und Österreich zusammen genommen.

* Anmerkung: Eine aus Israel nach Schweden, wo es bekanntlich Probleme mit Muslimen gibt, beorderte Ideologin namens Barbara Lerner Spectre ließ dort die bunte Katze aus dem Sack als sie meinte: „Die Schweden habe noch nicht gelernt, multikulturell zu sein, Und ich denke, wir werden teilhaben an den Geburtswehen dieser Transformation, die stattfinden muß. Europa wird nicht als die monolithischen Gesellschaften bleiben, die sie einmal waren im letzten Jahrhundert. Juden werden im Zentrum des Geschehens sein. Es ist eine ungeheure Transformation, die Europa machen muß. Sie gehen jetzt in den multikulturellen Zustand über, und man wird es uns Juden übelnehmen wegen unserer führenden Rolle. Aber ohne diese führende Rolle und ohne diese Transformation wird Europa nicht überleben“. Vielleicht sollte der ihr nicht ganz ferne stehende schwedische Rechtspopulist Kent Ekeroth, übrigens Ehrengast am Wiener Burschenschafter-Ball (WKR-Ball), auf sie einwirken, sie möge doch dieses Projekt erst einmal in ihrer Heimat Israel durchziehen.

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Kalenderblatt Datum: 14. Juni 2012
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Autor:
Helmut Müller
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Politik
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