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Wer Rassist ist, bestimmt der Gutmensch!

07.06.2012, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/42_Wer_Rassist_ist_bestimmt_der_Gutmensch
 
Undenkbar die Empörung, wäre die Puppe aus dunkelbraunem Stoff mit Wuschelhaar...
Undenkbar die Empörung, wäre die Puppe aus dunkelbraunem Stoff mit Wuschelhaar...
Werden Vorurteile transportiert, treten schnell empörte Gutmenschen auf den Plan. Selbst der „Mohr im Hemd“ ist schon rassistisch. Dieser Tage wirbt bet-at-home.com zur Fußball-EM mit einer Stoffpuppe, die – zur Beeinflussung eines Matches durch Voodoo-Zauber – mit mehreren Nadeln durchlöchert wird. Motto: „Das Leben ist ein Spiel“. Die Empörung bleibt aus, trägt die Puppe doch die deutsche Flagge.
Der Deutsche ist wieder einmal das Ziel von Aggression und Verhöhnung, ohne daß sich offizielle Stellen, Presse, Rundfunk oder Fernsehen darüber aufregen! Man stelle sich vor, die Sportwetten-Firma hätte ein Manderl mit polnischer oder israelischer Flagge abgebildet oder gar eine Zigeuner- oder Negerpuppe verwendet – Skandal! Aber so, Schweigen im (Blätter-)Walde!

Guter Rassismus beim „Piefke“

Der Deutsche darf stets für Spinnereien und Geschmacklosigkeiten eifriger Geschäftemacher herhalten. Der Dreifarb Schwarz–Rot–Gold ist quasi vogelfrei. Das Bild des „Piefke“ als Haßobjekt wird durch solche geschmacklosen Aktionen salonfähig gemacht. Eine deutsche Stoffpuppe, die mit Nadelstichen übersät ist, kann keinesfalls als harmlose PR-Aktion verkauft werden oder gar als schnöde Werbeaktion.

Also wenn die Gutmenschen und zeitgeistigen Gewerbetreibenden allzu gerne und vorschnell das Modewort, ja die Totschlagvokabel „Rassismus“ in den Mund nehmen und nicht müde werden, stets gebetsmühlenartig zu behaupten, in dieser Hinsicht natürlich sensibilisiert zu sein, dann fragt man sich, wo der Aufschrei bei diesem Werbeplakat bleibt.

Verlogene Doppelmoral

Dies zeigt die verlogene Doppelmoral der sonst so engagierten Anti-Rassismus-Kämpfer. Es ist eben nach wie vor ein Unterschied, ob man im öffentlichen Raum Deutsche oder Vertreter anderer Nationalitäten an den Pranger stellt. Damit führen die Gutmenschen aber auch ihr vermeintliches Engagement gegen Intoleranz und für mehr Menschlichkeit ad absurdum! Und wer Rassist ist, bestimmen eben sie selbst.
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Kalenderblatt Datum: 7. Juni 2012
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Gesellschaftspolitik
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Vince Ebert in der Frankfurter Rundschau am 31.08.2010