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Israel darf natürlich nicht überfremdet werden

04.06.2012, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/40_Israel_darf_natrlich_nicht_berfremdet_werden
 
140-Schwarze-Israel.jpg
Große Sorgen macht sich Israels Premier Benjamin Netanjahu wegen der zunehmenden Armutseinwanderung aus Afrika. Er warnte vor Überfremdung und dem Verschwinden der jüdischen Identität. Sein Innenminister behauptete sogar, daß die meisten afrikanischen Flüchtlinge kriminell seien, und forderte daher deren Inhaftierung und Abschiebung.
Israel als Wohlstandsstaat im Nahen Osten erlebt nun fast dieselbe Entwicklung wie meisten Staaten am Südrand der EU, nämlich eine massenhafte und unkontrollierte Einwanderung vor allem aus Staaten Schwarzafrikas. Während früher der Judenstaat vor allem in bezug auf die deutschen Staaten von Diskriminierung und Rassismus sprach, wenn deren Politiker restriktivere Asyl- und Ausländergesetze forderten, ist er nun selbst von diesem Phänomen betroffen. Unmut macht sich auch in der Bevölkerung breit, vor allem weil die Einwanderer Schwarze sind und im Straßenbild sofort auffallen.

Einwanderungsland Israel

Hierbei ist aber zu bedenken, daß das alte Palästina seit über hundert Jahren schon ein klassisches Einwanderungsland ist. Es beherbergt einerseits autochthone Araber und jüdische Siedler, die schon seit Jahrtausenden dort ihren Lebensraum haben, andererseits aus allen Teilen der Welt eingewanderte Juden, vornehmlich aus Europa, in letzter Zeit verstärkt aus den Teilen der ehemaligen Sowjetunion. Es bildete sich damit ein Schmelztiegel, der keinen homogenen Volkskörper hervorbrachte, auch wenn die Masse der Bewohner des „Heiligen Landes“ derselben Konfession, dem Judentum, angehören.

Auf diesen Mythos wiesen in letzter Zeit bereits mehrere jüdische Intellektuelle hin, zuletzt Shlomo Sand, der sogar in Abrede stellte, daß es ein jüdisches Volk gebe. Wenn nun maßgebliche Politiker Israels davor warnen, daß ihr „weißes Land“ bald untergeht, dann ist das rassistisch. Bis auf die Juden aus Äthiopien, Eritrea und dem Jemen sind alle Juden weiß.

Will man diese „popular exclusivity“, die gewisse US-jüdische Deutschenhasser im Zweiten Weltkrieg in bezug auf das deutsche Volk abschaffen wollten, nun im „Gelobten Land“ erhalten? Natürlich ist es das legitime Recht eines jeden Volkes, sich vor zügelloser Einwanderung zu schützen, aber dann muß man das auch anderen Völkern zubilligen, die man bisher bisweilen mit der Rassismuskeule schlug.
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Kalenderblatt Datum: 4. Juni 2012
Genre-Zuordnung
in:
Gesellschaftspolitik
  Überfremdung
  International
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