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Perverses aus der Gosse bei Wiener Festwochen

24.05.2012, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/35_Perverses_aus_der_Gosse_bei_Wiener_Festwochen
 
140-Wiener-Festwochen.jpg
Darf Kunst alles? Ist alles Kunst? Mit dicken Gagen ausgestattete Regisseure und „Kultur“-Schaffende präsentieren dem Bürger bei den Wiener Festwochen wieder diesmal Abartiges, Ungustiöses, ja Abstoßendes. Themen aus der Gosse sind an der Tagesordnung. „Sex and crime“ als Dauerthemen im subventionierten öffentlichen Raum.
Schrill sollen wohl die Wiener Festwochen 2012 sein. Aufgeschreckt, aber doch etwas stolz melden die etablierten Medien, was dieses Jahr dem Publikum so alles in der Bundeshauptstadt an „Kultur“ geboten wird. Regisseur Kornel Mundruczo aus Ungarn scheint sein ganzes Repertoire an Perversitäten aufgeboten zu haben, wenn er Vergewaltigungsszenen und Sodomie auf die Bühne bringt.

Ist es wirklich „nur“ seine Wut auf das angeblich „reaktionäre Regime“ in Budapest, das ihn zu derartigen Exzessen auf der Bühne veranlaßt? Er präsentiert dem Publikum die Hölle auf Erden, die er wohl insgeheim der Budapester Orbán-Regierung an den Hals wünscht. Hier muß sich aber der Wiener Zuschauer den Mundruczo-Dreck ansehen und verdauen!

Mit Widerwärtigkeit gegen demokratischen Wandel in Ungarn

Selbst der linke ORF schreibt auf seiner Informationsseite von „Blut, nackte(r) Haut und Ekelszenen“. Ein Roman, der auf die Bühne kommt, spielt ursprünglich in Südafrika und befaßt sich mit dem dortigen Rassenproblem. Der Regisseur verlagert kurzerhand – Stichwort Regietheater – den Tatort nach Ungarn, weil ihm dort der demokratische Wandel nicht paßt, hat doch das Volk die abgewirtschafteten Sozialisten, die – (angeblich) geläutert – gewandelte Kommunisten waren, mit überwältigender Mehrheit schon vor Jahren aus dem Amt gejagt.

Das können die alten Kader und die ultralinke Kulturschickeria bis heute nicht akzeptieren. Auch im Kulturbereich zog nämlich Ungarns konservative Regierung neue Seiten auf und entließ die alten Kulturbolschewisten. Kein Wunder, daß beim 37jährigen Regisseur Mundruczo die Schauspieler zu Hunden degradiert werden.

Selbstherrlicher Regisseur

Schon lange nicht mehr ist das Theater – wie es Schiller einmal formulierte – eine „moralische Anstalt“, im Gegenteil. Der Regisseur gibt das auch zu und verfolgt gänzlich andere Ziele, wenn er sagt, das Theater werde „nicht nur ein Ort zum Nachdenken, sondern des tatsächlichen Erlebnisses, einer wirklichen Erfahrung“. Ihm gehe es vielmehr darum, „den nackten Geist zu zeigen“. Kein Wunder, daß einige Zuschauer ob der Widerlichkeiten den Saal empört verlassen haben. Und die restlich verbliebenen Schafe klatschten artig Beifall! Öffentlich beworbene und geförderte „Kultur“ im Herzen Europas anno 2012.
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Kalenderblatt Datum: 24. Mai 2012
Genre-Zuordnung
in:
Gesellschaftspolitik
  Kultur
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