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Rot-Weiß-Rot-Karte – Bauchfleck für Österreichs Bildungspolitik?

23.05.2012, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/33_Rot-Wei-Rot-Karte__Bauchfleck_fr_sterreichs_Bildungspolitik
 
Rot-Weiß-Rot-Karte – Bauchfleck für Österreichs Bildungspolitik?
Rot-Weiß-Rot-Karte – Bauchfleck für Österreichs Bildungspolitik?
Ein Jahr lang gibt es sie, die Rot-Weiß-Rot-Karte. Grund genug für eine Sozialpartner-Enquete, auf der gejammert wurde, daß man von den angestrebten 10.000 zusätzlichen Einwanderern pro Jahr weit entfernt sei. Gut ausgebildet, berufserfahren und jung sollen sie sein… Nur warum bildet man unsere Jugend eigentlich nicht aus?
Das System habe sich bewährt, um den Fachkräftemangel künftig abdecken zu können, so die Präsidenten von Wirtschaftskammer und Gewerkschaft im Gleichklang. Jetzt sei aber noch mehr qualifizierte Zuwanderung nötig. Und für Wirtschaftsminister Mitterlehner soll die Rot-Weiß-Rot-Card vom „Geheimtipp“ zu einer „Visitenkarte Österreichs“ werden.

Und wo bleibt Österreich?

Geht es um mehr Zuwanderung, so ist man sich zwischen Rot und Schwarz sehr schnell einig. Da wird nicht herumgestritten, rasch findet man einen Konsens. Die Industriellenvereinigung wünscht sich natürlich noch mehr Ausländer, um das Lohnniveau drücken zu können ... schon wird der Ruf nach geringeren Gehaltsuntergrenzen für die Rot-Weiß-Rot-Ausländer laut.

Jetzt fragt man sich aber, warum Leitl, Foglar, Mitterlehner und Sorger sich nicht für eine bessere Ausbildung der Österreicher einsetzen. Warum muß ein Facharbeitermangel immer nur durch Zuwanderung abgedeckt werden? Warum fordert man nicht endlich von der Regierung eine vorausblickende Bildungspolitik, die sich an den Bedürfnissen unserer Gesellschaft orientiert?

Bildung muß sich am Bedarf orientieren

Es ist verständlich, daß Eltern ihre Kinder wenn möglich in einem Gymnasium sehen wollen. Die Zustände an Österreichs Hauptschulen – seit neuestem in „Neue Mittelschule“ umbenannt – sind katastrophal. Das Niveau sinkt Jahr für Jahr, wohl im gleichen Ausmaß, wie die Anzahl ausländischer Schüler steigt. Lehrkräfte können auch beim besten Willen keinen Lehrstoff mehr vermitteln und versuchen, das Schuljahr irgendwie hinter sich zu bringen, und möglichst keine negativen Bewertungen abzugeben, da sie sonst wiederum Probleme mit Eltern, Stadtschulrat & Co bekommen, die rasch an ihrer Eignung zweifeln.

Aber was ist denn das Ergebnis dieser Entwicklung? Ein Facharbeiterstand stirbt aus, weil sich Betriebe weigern, diese rotzfrechen, faulen und ungebildeten Hauptschul-Abgänger als Lehrlinge auszubilden. Daran wird die „Neue Mittelschule“ auch nichts ändern. Andererseits drängen durch den Gang ins Gymnasium immer mehr durchschnittlich Gebildete auf die Universitäten, wo sie nicht hingehören, wo sich wiederum ein akademisches Proletariat bildet, das erst recht niemand braucht, weil die Wirtschaft eben nicht bereit ist, für einen akademischen Taxifahrer oder die akademische Sekretärin mehr zu zahlen.

Leistungsgerechte Ausbildung statt linker Bildungsträume

Hier hätten Gewerkschaft, Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer genug Möglichkeit zu fordern. Endlich eine leistungsorientierte Ausbildung statt linker 68-Träume an unseren Schulen. Dann brauchen wir keine Zuwanderung, sondern können jeweils Bedarfsorientiert unsere eigenen Fachkräfte ausbilden. Aber daran hat scheinbar ide unsägliche Koalition gegen Rot-Weiß-Rot kein Interesse.
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Kalenderblatt Datum: 23. Mai 2012
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in:
Bildung
  Politik
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  Soziales
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