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Udo Landbauer zum Käsekrainer-Streit mit Slowenien

17.05.2012, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/30_Udo_Landbauer_zum_Ksekrainer-Streit_mit_Slowenien
 
Weil die Käsekrainer nicht „wurst“ ist (© Kobako)
Weil die Käsekrainer nicht „wurst“ ist (© Kobako)
Slowenien sorgte mit seiner Ankündigung, sich den Namen der Krainer Wurst zu lassen, vor allem bei der Boulevard-Presse für zahnlose Aufregung. Jetzt scheint sich auch ein lauwarmer Kompromiß abzuzeichnen. gegenARGUMENT.at hat mit Udo Landbauer, dem Bundesobmann der Freiheitlichen Jugend, über dieses Thema gesprochen.
gegenArgument.at: Herr Landbauer, der Vorstoß Sloweniens, sich den Namen Krain bzw. Krainer für eine Wurst als Markennamen schützen zu lassen, hat zwar Aufsehen erregt, wird aber außer von den betroffenen Wursterzeugern nicht weiter ernstgenommen.
Udo Landbauer: Sollte er aber! Denn gerade Slowenien ist ein Land, welches die Benutzung der deutschen Sprache weitgehend verhindert. Deutsch genießt in Slowenien nach wie vor so etwas wie einen „Feindsprachenstatus“, und das sollte in der ganzen Diskussion nicht vergessen werden.
gegenArgument.at: Ja, aber ist nicht Krain eine Region in Slowenien?
Udo Landbauer: Ja, natürlich, aber die Bezeichnung Krain ist eben die deutsche Bezeichnung. Die Städte Sloweniens wie Laibach oder Marburg sind von deutschen bzw. bajuwarischen oder fränkischen Siedlern gegründet worden. 1335 wurde Laibach unter den Habsburgern die Hauptstadt des zum Deutschen Reich gehörenden Herzogtums Krain, und bis in die Zeit nach 1848 war diese Region deutsch besiedelt. Nach dem Ersten Weltkrieg kam es zu massenhaften Vertreibungen, und wer durch die Umsiedlungen während des Zweiten Weltkrieges durch Mussolini noch in seiner alten Heimat verblieb, wurde dann nach dem Zweiten Weltkrieg aufgrund der berüchtigten AVNOJ-Beschlüsse zumeist vertrieben oder auf grausame Weise umgebracht.
Krain: Jahrhunderte deutsch besiedelt, jetzt Deutsche von Slowenien nicht mal anerkannt (© Johann Jaritz)
Krain: Jahrhunderte deutsch besiedelt, jetzt Deutsche von Slowenien nicht mal anerkannt (© Johann Jaritz)
gegenArgument.at: Also für Sie ist daher Krain ein kulturelles Erbe, das nicht den Slowenen allein gehört!
Udo Landbauer: Genauso ist es. Die deutschen Alt-Österreicher haben mindestens genausoviel Anrecht auf die Bezeichnung Krain wie die Slowenen. Zumal ja bis heute, ganz im Gegensatz zu Kroatien, die Reste der deutschen Minderheit in Slowenien keinerlei Anerkennung durch den Staat als autochthone Minderheit finden.
gegenArgument.at: Kommen wir zu Wurst zurück: Wie sollte sich Österreich verhalten?
Udo Landbauer: Österreich muß hart bleiben und sollte in die Offensive gehen! Ein Land ohne zweisprachige Aufschriften, ohne aktive Erinnerung an die deutsche Vergangenheit braucht auch keine deutschen Markennamen, zumal keineswegs gesichert ist, ob die Krainerwurst eine slawische bzw. slowenische Erfindung ist. Genausogut könnte sie von deutschen Siedlern „erfunden“ worden sein. Die Käsekrainer ist jedenfalls ein Produkt, das aus Wien stammt. Und bei Frankfurtern und Wienerwürstchen liegen sich die beiden Städte ja auch nicht in den Haaren.
gegenArgument.at: Für Sie ist also die Krainer keineswegs schon gegessen?
Udo Landbauer: Nein, auf keinen Fall. Slowenien ist eines der wenigen Länder in Europa, in dem immer noch chauvinistische Parolen, wie wir sie aus dem 19. oder frühen 20. Jahrhundert kennen, Anwendung finden. Ich behaupte auch, dieser Streit um die Wurst hat primär nationalistische Gründe. Es ist völlig absurd anzunehmen, daß Slowenien in der EU mehr Würste verkaufen würde, wenn wir die unseren nicht mehr gleich nennen dürften. Vielmehr geht es darum, ähnlich wie beim slowenischen Anschlag auf das steirische Kürbiskernöl an unserem Kulturgut mitzupartizipieren.
gegenArgument.at: Also Sie sehen die wirtschaftlichen Interessen hier nicht im Vordergrund?
Udo Landbauer: Ich sehe zwar einen Schaden für Österreichs Produzenten, wenn sie den Namen nicht mehr verwenden dürften. Aber ich sehe nicht unbedingt einen Vorteil für die Slowenen. Ich gehe nicht davon aus, daß sich unsere Wochenendgrillmeister oder unsere Würstelbudenbesitzer nur wegen des Namens dann mit Produkten aus Slowenien eindecken würden.
gegenArgument.at: Also was, meinen Sie, ist der wirkliche Grund, warum Slowenien sich die „Krainer“ exklusiv sichern will?
Udo Landbauer: Ich denke diese Forderung hat ihren Ursprung in einem nach wie vor vorhandenen Minderwertigkeitskomplex dem großen deutschen Nachbarn im Norden gegenüber. Slowenien leidet unter seiner Kleinheit. Der slowenische Chauvinismus ist zu groß für das kleine und im übrigen sehr schöne Land. Und weil es auch dort Politiker gibt, die ihre Klientel bedienen müssen, gibt es derartige Vorstöße, wohlwissend, daß es in Österreich, wenn es gegen Brüssel, das ja den Streit entscheiden soll, geht, leider nur willfährige Erfüllungsgehilfen und Ja-Sager als Gegner gibt.

Udo Landbauer - Werdegang (Stand: Mai 2012)

Udo Landbauer: Nachwuchshoffnung der Freiheitlichen
Udo Landbauer: Nachwuchshoffnung der Freiheitlichen
wurde 1986 in Neunkirchen geboren, und ist derzeit u.a. Stadtrat in Wiener Neustadt.

Ziel seiner politischen Arbeit ist es, Österreichs Jugend vom Gutmenschen-Diktat zu befreien, und den jungen Menschen in Österreich wieder einen Grund zu geben, auf ihr Vaterland stolz sein zu können. Udo Landbauer steht seit Beginn seiner Laufbahn für geradlinige Politik für Österreichs Jugend & Familien, und gegen jegliche Form der Zuwanderung und Bevormundung.

Ausbildung:
2005: Matura am Militärrealgymnasium Wr. Neustadt
dzt: Student der Rechtswissenschaften an der Uni Wien
politischer Werdegang:
2003-2005: Landesgeschäftsführer-Stv. des RFJ Niederösterreich
2005-2010: Landesobmann des RFJ Niederösterreich
seit 2005: Mitglied im Landesparteivorstand der FPÖ NÖ
seit 2006: Generalsekretär des RFJ Österreich
2007-2009: gf. Bezirksparteiobmann der FPÖ Wr. Neustadt
seit 2009: Bundesobmann-Stellvertreter des RFJ Österreich
seit 2009: Bezirksparteiobmann der FPÖ Wr. Neustadt
seit 2010: Stadtrat der Statutarstadt Wr. Neustadt
seit 2010: Ehrenobmann des RFJ Niederösterreich
07-12/2010: Vorsitzender der Bundesjugendvertretung
2011-2012: gf. Bundesobmann des RFJ Österreich
seit 03/2012: Bundesobmann des RFJ Österreich
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Kalenderblatt Datum: 17. Mai 2012
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in:
Politik
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Werner Finck