Öffnet neues Fenster: Unterstützen mit deiner Spende auf PayPal.com! Öffnet neues Fenster: Zu den RSS-Feeds Zum Gegenargument-Infobrief anmelden!
Die politisch nicht korrekte Internet-Seite für Österreichs Jugend
  • Oktober 2019 (0)
  • September 2019 (0)
  • August 2019 (0)
  • Juli 2019 (0)
  • ältere Monate...
Kalender von Oktober 2019 anzeigen November 2019 Kein Termin nach diesem Zeitpunkt vorhanden
 
Mo Di Mi Do Fr Sa So
28 29 30 31 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 1
2 3 4 5 6 7 8
Termine ab heute:
Keine unmittelbaren Termine in dieser Zeit.
www.gegenargument.at » Blog » Textbeitrag

Der wahre Herrscher ist das Großkapital

14.03.2015, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/257_Der_wahre_Herrscher_ist_das_Grokapital
 
Seit Jahren erlebt der Bürger, dass ihm immer weniger in der Brieftasche bleibt. Seine Ersparnisse, so er überhaupt noch welche anlegen kann, schmelzen durch Inflation und Steuern dahin. Währenddessen verpulvern Finanzminister hart erarbeitetes Steuergeld auf den Finanzmärkten und geben vor, armen Südeuropäern zu helfen. Abkassiert wird jedoch vom Großkapital, dessen finstere Machenschaften verdeckt bleiben.
Griechenland hier, Spanien oder Portugal da. Einmal sind sie über den Berg, dann noch tiefer in der Rezession. Es wird geschönt, gelogen und betrogen. Die Zeche bezahlt immer der Normalbürger, der zunehmend in finanzielle Bedrängnis gerät. Haftungen für Banken, Versicherungen und g’stopfte Einzelinvestoren, die ihr wildes Spekulationsgeschäft von der breiten Masse absichern lassen, haben dabei die Politik fest im Griff. Dabei sollten es gerade die vom Volk gewählten Vertreter sein, die für die Interessen des Volkes eintreten.

Die Gier des Einzelnen ist Teil des Problems

Die Unersättlichkeit jedes Einzelnen, sein Egoismus und Gewinnstreben ist dabei die Triebfeder für amoralisches Verhalten. Wann ist wie viel genug? Das ist in Wahrheit die entscheidende Frage. Der Mitteleuropäer in seinem Konsumwahn und der Jagd nach dem nächsten „Schnäppchen“ ist Bestandteil der Ausbeuterei von Umwelt und Mensch.

Ob nun ein Finanzberater einer großen Investmentfirma auf den Zahlungsausfall eines Landes zu wetten versucht oder ob der Durchschnittsbürger danach giert, sich bei einem Möbelhaus um 3 Euro den Wanst vollzustopfen, ist egal. Beide Male ist Raffgier, irgendwo noch etwas auf maximalen Kosten anderer herauszuschinden, das Grundmotiv. Wo sind Maßhaltung und Rücksicht geblieben?

Alle Macht den Finanzmärkten

Ein Faymann kann gerne dümmlich lächelnd nach Brüssel reisen, um Geld der Österreicher herumzureichen. Der wahre Skandal dabei ist ja, dass er es nicht wirklich „nach Griechenland“ schickt (oder irgendwo im Meer versenkt), um dort verarmten Menschen beispielsweise Medikamente zu kaufen.

Größte Gläubiger sind international tätige Finanzkonzerne, große Versicherungsunternehmen, die den einfachen Versicherungsnehmer bei jeder Polizze übers Ohr hauen und ausquetschen, aber im weltweiten Finanzkasino großzügig mit herausgeleierten Gewinnen spekulieren.

Ein sicheres Investment waren griechische Staatsanleihen oder dortige Bauprojekte doch nie. Man wusste aber, dass – wie man von Anfang an aus EU-Kreisen hörte – die Mitgliedsstaaten und Euro-Partnerländer keinen Staat im Verbund fallen, also pleitegehen lassen würden.

Man stelle sich vor, eine Privatperson hätte keine Sicherheiten, wenig Barschaft, ein unregelmäßiges, nicht all zu hohes Einkommen. Welche Bank der Welt würde diesem Menschen das Zehnfache seines Vermögens „einfach so“ verleihen? Da hilft der Bank auch das perverse Zinssystem, die Zinsknechtschaft nichts, da man dem guten Mann kein Haus oder Auto wegnehmen könnte.

Skandalös schlecht verwaltete Staaten wie Griechenland dagegen schüttete man üppige Mittel aus. Warum, ist auch klar: Bei Zahlungsunfähigkeit springen eh andere ein: wir.

So kann es nicht weitergehen!

Es wird Zeit, der Finanzindustrie, allen voran den Banken die kalte Schulter zu zeigen und wieder das Volk in den Mittelpunkt des politischen Lebens zu stellen. Zurückhaltung des Einzelnen ist ebenso wichtig wie eine Politik, die sich aus dieser entmenschlichten Finanzspirale befreit.
Beitrags-Servicebereich
Kalenderblatt Datum: 14. März 2015
Genre-Zuordnung
in:
Politik
  Wirtschaft
Adresse des Beitrag Adresse des Beitrags
Beitrag kommentieren Beitrag kommentieren
Als eMail weiterleiten Als eMail weiterleiten
TrackBack: Austausch TrackBack-URL anfordern
 
Suchen im Blog
Informationen
Aktuelle Umfrage
Politische Korrektheit
Glauben Sie, daß politisch korrekte Bezeichnungen für Minderheiten (etwa Sinti und Roma statt Zigeuner) diese besser in den Alltag integrieren (z.B. am Arbeitsplatz, im Straßenbild)?
Ja, sicher!
26% 
Ich weiß nicht.
3% 
Nein, kompletter Blödsinn!
71% 
Ist Zwang ein gutes Mittel, um positiv für die eigene Sache zu werben (z.B.verordnete Quoten für Frauen und Ausländer)?
Ja, sicher!
25% 
Teils, teils.
6% 
Nein, keinesfalls!
69% 
Zitat
„Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man sie fortwälzt, je größer wird sie.”
Martin Luther, deutscher Kirchenreformator (1483 – 1546)