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Die Legalisierung des Inzests durch den deutschen Ethikrat

05.10.2014, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/250_Die_Legalisierung_des_Inzests_durch_den_deutschen_Ethikrat
 
Michael Wunder leitet das Beratungszentrum der Ev. Stiftung Alsterdorf in Hamburg (© Michael Wunder)
Michael Wunder leitet das Beratungszentrum der Ev. Stiftung Alsterdorf in Hamburg (© Michael Wunder)
Der deutsche Ethikrat hat mehrheitlich empfohlen, den Beischlaf unter Geschwistern straffrei zu stellen. Mit diesem Vorschlag gelangt eine gefährliche Perversion, die wohl nur durch abseitige Geister gebilligt werden kann, in die öffentliche Diskussion. Der durch die vorgeblichen „Ethiker“ reingewaschene Sittenverfall erreicht einen neuen Höhepunkt.
Der Ethikrat hat sinngemäß die Aufgabe, die Gesellschaft betreffende Fragestellungen aus verschiedenen Bereichen sowie die daraus für Individuum und Gesellschaft resultierenden Folgen zu diskutieren und Vorschläge einzubringen.

Unter diesem Deckmantel verkauft der 26-köpfige Rat aus Wissenschaftlern und „Personen, die in besonderer Weise mit ethischen Fragen der Lebenswissenschaften vertraut sind“ seinen aktuellen Vorschlag zur Straffreistellung des einvernehmlichen Sexualverkehrs zwischen erwachsenen Geschwistern.

„Grundrecht auf sexuelle Selbstbestimmung“

In dem im Ethikrat verabschiedeten Papier heißt es, das Strafrecht habe nicht die Aufgabe, „für den Geschlechtsverkehr mündiger Bürger moralische Standards oder Grenzen durchzusetzen“. Solange der Beischlaf einvernehmlich und unter erwachsenen Geschwistern stattfinde, könnten „weder die Befürchtung negativer Folgen für die Familie noch die Möglichkeit der Geburt von Kindern aus solchen Inzestbeziehungen ein strafrechtliches Verbot dieser Beziehungen rechtfertigen“.

Dass Kinder, die aus Inzestbeziehungen hervorgehen, nachweislich starke seelische und körperliche Beeinträchtigungen aufweisen, und darunter massiv leiden, schlägt der „Ethik“-Rat damit einfach in den Wind.

Wichtiger ist nämlich, was Individuen wollen, das Kindeswohl und das Wohl der Gesellschaft treten vollends in den Hintergrund: „Das Grundrecht der erwachsenen Geschwister auf sexuelle Selbstbestimmung ist in diesen Fällen stärker zu gewichten als das abstrakte Schutzgut der Familie“.

Michael Wunder als ein Mitglied des „Ethik“-Rates tat die erhebliche Einwände gegen den Vorschlag als „eugenische Argumente“ ab: „Wer von oben entscheiden will, was lebenswertes und lebensunwertes Leben ist, der bewegt sich in längst überholt geglaubten Denkmustern unserer Geschichte“. Er bemüht also die Nazikeule. Was für eine feige und niederträchtige Ausflucht.

Die Herrschaft des Hedonismus

Wunders Auffassung nach lebe man heute in einer Gesellschaft „reproduktiver Selbstbestimmung“. Damit ist klar, aus welcher Richtung hier der Wind bläst.

Diese widerliche Empfehlung ist nichts anderes als die Verabsolutierung der eigenen Existenz, die als Maß der Dinge über alles und jeden erhaben zu sein scheint. Es geht nicht mehr um die Sicherung und Stärkung einer (familiären) Gemeinschaft, um möglichst gesunde Kinder (und nur dafür ist die Pränataldiagnostik da!), sondern um das egoistische Ausleben sexueller Abseitigkeit, legitimiert durch Sittenstrolche in aufklärerischen Gremien, die das Individuum als Gralshüter des Hedonismus installiert sehen möchten.

Dass Politiker der „Grünen“, wie ein Hans-Christian Ströbele sowie die „Jungen Grünen“ bereits im Frühjahr 2012 exakt das forderten, was jetzt der Ethikrat will, garniert das ganze Theater noch zusätzlich.

Anstatt Geschwisterpaaren durch Sozialtherapien zu helfen, und sie zu beraten, wird der blanke Eigensinn ohne Rücksicht auf Verluste gefördert, und Gegnern vollkommen verfehlte NS-Affinität angedichtet. Zum Schämen.
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Kalenderblatt Datum: 5. Oktober 2014
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in:
Gesellschaftspolitik
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