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Marine Le Pen auf Platz Drei, Adieu Nicolas!

24.04.2012, Beitrag in:
 
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Die Junge Le Pen wird Frankreichs Etablierten noch lange Kopfzerbrechen bereiten. (© Front National)
Die Junge Le Pen wird Frankreichs Etablierten noch lange Kopfzerbrechen bereiten. (© Front National)
Die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahlen 2012 ist vorüber. Erstmals in der 5. Republik geht der Amtsinhaber nicht als Erstplatzierter in die Stichwahl. Nicolas Sarkozy liegt mit etwas über 27 Prozent anderthalb Prozent hinter dem Sozialisten Francois Hollande. Entscheidend ist daher, wohin die 18 Prozent der drittplatzierten Vorsitzenden des Front National (FN), Marine Le Pen, nun gehen.
Trotz des von den französischen Medien propagierten Zweikampfes zwischen Amtsinhaber Nicolas Sarkozy und Herausforderer Francois Hollande um das Amt des Staatspräsidenten in Frankreich erreichte die Kandidatin der authentischen Rechten, die Neo-Vorsitzende des Front National, Marine Le Pen, Platz 3 mit fast 18 Prozent.

Im Süden von jedem 4. Franzosen gewählt

Sie überflügelte damit sowohl den Linksradikalen Jean-Luc Mélenchon (11,1 Prozent) als auch den christlich-sozialen Zentrumskandidaten Francois Bayrou (9,1 Prozent), der bereits in den Jahren 2002 (6,8 Prozent) und 2007 (18,6 Prozent) angetreten war, deutlich. In Teilen des Südens ebenso wie im Elsaß wurde Marine Le Pen von rund jedem 4. Franzosen gewählt.

Dieses Ergebnis zeigt, wie toll das multikulturelle Frankreich funktioniert – trotz eines Trommelfeuers gegen die böse Rechte. Trotz jeder erdenklichen Art der Hetze gegen den Front National kann sich diese Partei behaupten, weil die Situation mancherorts in der „Grande Nation“ am Kochen ist.

Nummer Eins in Gard

Im Wahlbezirk Gard im Süden des Landes schaffte es Le Pen sogar, mit fast 26 Prozent als Stärkste abzuschneiden. Sarkozy erreichte dort nicht einmal 25 Prozent. Und im Elsaß behauptete die Front National-Chefin ihre Stellung als zweitstärkste Kraft hinter der Sarkozy. Dort bekam der amtierende Präsident 33 Prozent, Le Pen 22 Prozent und Hollande 19 Prozent. In ihrem Wahlkreis im nordfranzösischen Departement Pas de Calais kam die FN-Vorsitzende auf über 25 Prozent – hinter Hollande, aber noch vor Sarkozy.

Nun gilt sie als Königsmacherin für die Stichwahl am 6. Mai. Bereits am Wahlabend stellte sie klar, keine Wahlempfehlung für einen der beiden Kandidaten abzugeben. Ihr Vater, der Gründer des Front National, Jean-Marie Le Pen, machte hingegen aus seiner Abneigung gegen Amtsinhaber Sarkozy keinen Hehl.

Untergriffe kurzfristig verstummt

Sollten sich die meisten FN-Wähler der Stimme enthalten, dürfte der Sozialist, der andere EU-Pläne hat als Merkel und Sarkozy, im Mai das Rennen machen. Derweil buhlen beide Kandidaten um die Gunst der sonst so gerne als „rechtsextrem“ verschrieenen Wähler des Front National. Kurzzeitig verstummen die permanenten Untergriffe gegen die „bösen Rechten“, weil ja vor allem der „Gute“ Hollande deren Stimmen braucht. Sarkozy bräuchte etwa 80 Prozent der FN-Wähler, um Siegeschancen zu haben. Umfragen zufolge wollen allenfalls 60 Prozent von ihnen den amtierenden Präsidenten wählen, was für Sarkozy nicht reicht. Daher dürfte es am Abend des 6. Mai heißen: Adieu, Nicolas!
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Kalenderblatt Datum: 24. April 2012
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International
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