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Die „anti-Gender-Palastrevolte“ in der SPÖ

22.08.2014, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/238_Die_anti-Gender-Palastrevolte_in_der_SP
 
Der akkurate sozialistische Kurzhaarschnitt half nicht: Ablinger als Opfer der SPÖ-Frauenpolitik
Der akkurate sozialistische Kurzhaarschnitt half nicht: Ablinger als Opfer der SPÖ-Frauenpolitik
Nach dem Ableben von Barbara Prammer fand in den roten Reihen ein munteres Sesselrücken statt. Soweit, so uninteressant: ein Apparatschick tauscht mit dem anderen Platz. Ein Skandal, der die Gender-Politik in diesem Land in ihren Grundsätzen aber erschüttern lässt, ist dagegen die Nichtbeachtung der Frauenquote: Sonja Ablinger geht damit leer aus.
Ja, wo gibt es denn so etwas! Die SPÖ als Hüterin der politischen Korrektheit und des angeblichen „gesellschaftlichen Fortschrittes“ gibt sich „ewiggestrig“ und tritt die eigenen feministischen Grundsätze hinsichtlich der Frauenquote im Parlament mit Füßen. Das hätte der Vorzeige-Commandantessa Prammer gar nicht gepasst; ihren Gender-Jüngern und Innen gefällt das erwartungsgemäß schon gar nicht.

Hoch die Solidarität!

Eva Glawischnig der Grünen richtet der SPÖ – aus offenbar selbst definierter Frauensolidarität – ungefragt aus, dass diese Nachbesetzung nicht im Sinne Prammers wäre und ihr Mandat im Parlament einer Frau und Feministin wie Sonja Ablinger zustehen würde. Die neue rote Ober-Feministin, die galante Gabriele Heinisch-Hosek ist ebenfalls „nicht zufrieden, dass sich die Frauenquote nach unten bewegt“. Oh je, da hat sich wer nicht an die eigenen Parteibeschlüsse gehalten.

Die – wie Prammer aus Oberösterreich stammende – Sonja Ablinger saß schon einmal im Parlament, verlor jedoch ihren Sitz nach der Wahl 2013. 40 % soll die Frauenquote in der SPÖ verpflichtend betragen, damit das angeblich benachteiligte Geschlecht endlich zu Ruhm und Ehre gelangt und den ach so bemitleidenswerten Vollzeitmüttern im Lande mit 8.000 Euro in der Tasche etwas von „Freiheit“ und „Chancengerechtigkeit“ ausrichten kann.

Die „situationselastischen“ Grundsätze

„Die Quotenregelung wird in der SPOÖ situationselastisch angewandt“, keifte die übergangene Ablinger und spielt damit auf den aktuellen SPÖ-Verteidigungsminister Gerald Klug an, der einen ähnlichen Ausspruch einmal tätigte, um den Kanzler Faymann vor zu vielen Medienanfragen rund um das Hypodesaster zu schützen. Also ein Rundumschlag der beleidigten oberösterreichischen Leberwurst.

Sebastian Pay, der wegen Verleumdung und falscher Beweisaussage verurteilte Vorsitzende der SJ in Graz beschwert sich, dass die SPÖ ihre eigenen Statuten nicht ernst nehme. Eine Etage höher, im Bundesgremium der jungen Sozialisten motzte Julia Herr, dass sie sich als „Frau in der SPÖ gerade dezent verarscht“ fühle. Na da sitzt der Frust aber ganz schön tief.

Ablinger verzichtbar

Aber nun einmal im Ernst: Was hätte sie denn Großartiges vollbracht? Erhellend vielleicht ihr Verständnis für den sensiblen Bereich der Familie, um zu wissen, was sie hier im Parlament mit Anträgen und in Ausschüssen angerichtet hätte: Familie ist für die ausgebildete Hauptschullehrerin, dort „wo mehrere Menschen sich aus dem selben Kühlschrank ernähren“. Klingt ja wie in einer SJ-Kommune. So etwas ist Hauptschullehrerin? Auweh!

In diesem Sinne: Es lebe die neue „anti-Gender-Quoten-Politik“ der SPÖ, die uns solche Kapazunder erspart! Freundschaft!
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Kalenderblatt Datum: 22. August 2014
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in:
Politik
  Gesellschaftspolitik
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