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Kann ein Moslem christlicher Schütze sein?

12.08.2014, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/236_Kann_ein_Moslem_christlicher_Schtze_sein
 
Multikultopia: Fronleichnamsprozession mit Moslems in katholischen Schützenverbänden?
Multikultopia: Fronleichnamsprozession mit Moslems in katholischen Schützenverbänden?
Multikultopia: Fronleichnamsprozession mit Moslems in katholischen Schützenverbänden?
Multikultopia: Fronleichnamsprozession mit Moslems in katholischen Schützenverbänden?
Es ist durchaus keine Sommerlochdebatte, die sogar bis in die bundesdeutsche Antidiskriminierungsstelle ihren Weg gefunden hat. Ein in Deutschland geboren und aufgewachsener moslemischer Türke ist – wider der Statuten – Mitglied der Schützen im westfälischen Werl. Wenn der Dachverband mit dem Rauswurf droht, kriechen die politisch Korrekten aus ihren Löchern.
Mithat Gedik ist der Name des Schützenkönigs in der westfälischen Kleinstadt, der die Wogen hochgehen lässt. Er wird als gelungenes Integrationsbeispiel für alle Propagandazwecke der herrschenden Ideologie des Multikulturalismus herumgereicht: Gedik ist bei der freiwilligen Feuerwehr, ehelichte eine Katholikin, seine vier Kinder sind allesamt getauft und katholische Religion gehörte zu seinen Maturafächern. Ein Prachtkerl.

100 Jahre geopfert am Altar der politischen Korrektheit

Es verwundert nicht, dass diese Causa in den Zeitungen als Sommermärchen bezeichnet wird. Das Einzige, das die Hochstimmung eintrübt, ist der Dachverband, der den Werler Ortsverband darauf hinwies, dass man laut Statuten ausschließlich Christen aufnehmen dürfe.

Dies habe man schlicht nicht bedacht, hieß es aus dem Ortsverein: zur Not wäre man jedoch aus dem Dachverband ausgetreten. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: eine fast einhundertjährige Geschichte geopfert auf dem Alter der politischen Korrektheit.

Man einigt sich darauf, dass der Moslem („ausnahmsweise“) Schütze bleiben darf, jedoch weder schießen noch weiter im Rang aufsteigen dürfe. Wie schön.

Die politische Meute im Gleichschritt

Dieses Thema scheint wie gemacht für die SPD, Grünen und sonstige zweifelhafte Personen und Ämter. Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Guntram Schneider meint: „Die katholischen Schützenbruderschaften sollten in ihrer Satzung Werte verankern, nicht die Religionszugehörigkeit“. Er spricht von einem „Stück aus dem Tollhaus“ und von „Provinzialität“.

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes in Person Christine Lüders bezeichnet die Haltung des Dachverbandes als intolerant und diskriminierend.

Die Grüne Dagmar Hanses aus dem nordrhein-westfälischen Landtag tadelt, dass Tradition nicht als Totschlag-Argument missbraucht werden dürfe, um Mitmenschen auszugrenzen. Mehr noch: „Es gibt für die Schützen keinen Grund, sich beim Dachverband zu entschuldigen. Jeder Verein sollte das Recht haben, selbst zu entscheiden, wen er aufnimmt. Es wäre aller Ehren wert, wenn die Schützen nach diesem Vorfall zusammenstehen und ihre Satzung ändern“.

Linke als Gouvernante des Gutmenschentums

Am besten weiß noch immer die linke, egalitäre Politikavantgarde, wer in Traditionsvereinen Zutritt haben sollte und wer nicht. Wer oder was diese Kostgänger nach ihrer wertlosen Meinung gefragt hat, ist nicht klar. Sie schweigen dort, wo sie aufstehen sollten und schreien, wo sie zu kuschen hätten: rückgrat- und prinzipienlos.

Deshalb mokiert sich die Politik plötzlich über Vereine, von deren Existenz sie zuvor noch nicht einmal Notiz genommen hatte: im Gegensatz zu ihr gibt es noch Bereiche, die an Bewährtem festhalten. Wenn die der Multikulti-Ideologie zuwiderläuft, setzt es deutliche Disziplinierungsversuche.

Integration? Wofür?

Es sollte vielen rechten Parteien zu denken geben, die dem Konzept der Integration das Wort reden, was das Ergebnis ist: eine vollkommene Aushöhlung und Unterwanderung der heimischen, gewachsenen Strukturen.

Wer, bitte, möchte unbedingt einen Moslem an einer Fronleichnamsprozession partizipieren sehen? Ist das nicht eigentlich für sich genommen schon abstrus?

Es geht hier um eine Grundsatzentscheidung: Wollen wir unsere Kultur erhalten oder nicht? Und hier in Europa ist nun mal das Christentum Teil unserer Kultur. Speziell im deutschen Kulturraum die Schützenvereine. Warum sollen diese ihre Statuten aufweichen, nur weil sich ein Moslem diskriminiert fühlt, wenn ihm die Tradition eine Mitgliedschaft verbietet?

Werden religiöse Traditionsgemeinschaften in Saudi-Arabien ihre Statuten ändern, und einen getauften Christen als Mitglied aufnehmen?

Halten wir es mit Aristoteles: „Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.“
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Kalenderblatt Datum: 12. August 2014
Genre-Zuordnung
in:
Gesellschaftspolitik
  Überfremdung
  Linke Biotope
  Kultur
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Vince Ebert in der Frankfurter Rundschau am 31.08.2010