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Doppelstaatsbürgerschaft für „die neuen Österreicher“?

30.05.2014, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/232_Doppelstaatsbrgerschaft_fr_die_neuen_sterreicher
 
Doppelmoral mit der Doppelstaatsbürgerschaft: Türken JA, Südtiroler NEIN
Doppelmoral mit der Doppelstaatsbürgerschaft: Türken JA, Südtiroler NEIN
Zehntausende Türken sollen in Österreich illegal Doppelstaatsbürger geworden sein. Die österreichischen und türkischen Behören kollaborierten nach Berichten der Tageszeitung „Die Presse“ fleißig miteinander. Ein brisantes Thema, über das jedoch kaum berichtet wurde. Gerade in Österreich fragt man sich, warum Türken hofiert und Südtiroler seit Jahrzehnten verschaukelt werden?
Es ist wirklich ein Skandal schlimmsten Ausmaßes. In balkanesker Manier wird an den eigenen Gesetzen hierzulande vorbeigearbeitet. Man gesteht einer großen Ausländergruppe, die seit ihrer Ankunft in Österreich von der Politik in Watte gepackt wurde, Privilegien zu, die österreichischen Brüdern und Schwestern, die vom Vaterland abgetrennt wurden, niemals zuteil wurden. Diese widerliche Bigotterie müssen die Verantwortliche irgendwann dem Volk erklären.

Wiens Häupl züchtet sich neue Wähler heran

Bei den Gastarbeitern gibt man sich großzügig. Die meisten Türken in der Alpenrepublik leben bekanntlich in Wien. Michael (bezeichnenderweise desöfteren „Mustafa“ genannt) Häupl gilt als Menschenfreund. Die Türken schätzt er besonders, nicht zufällig deshalb, weil er sie als Wähler der Zukunft heranzüchten möchte. Die richtigen Österreicher wählen ihn ja schließlich immer seltener. Eine Doppelstaatsbürgerschaft gefällt den mit Nationalstolz vollgepumpten Türken sicherlich.

Wien kann natürlich nur als vermutlich größter Brandherd gelten. Ein wenig kleiner, aber dennoch nicht weniger stattlich an Mannstärke, ist die türkische Gemeinde in Vorarlberg. Auf Nachfrage einer Lokalzeitung gab man sich beim dortigen türkischen Konsulat zugeknöpft: „Doppelte Staatsbürgerschaften seien in Österreich bekanntermaßen verboten“. Ach so ist das!

Medienschelte? Aufruhr? Fehlanzeige!

Gespannt durfte man warten, wann die Bombe medial platzen würde. Doch es passierte nicht. Man hätte sich genüsslich an der Regierung, wahrscheinlich sogar an ihren Vorgängern, abarbeiten können. Warum blieb der Aufschrei aus? Wo sind die Gutmenschenzeitungen „Standard“ oder „Falter“ nun? Auch der ORF wusste nichts darüber zu berichten.

Sehr aufschlussreich. Man will offenbar unter keinen Umständen das Wasser aufschrecken. Multikulturalismus ist ja schließlich toll, Türken sind quasi eh schon Österreicher und unser Rechtsstaat funktioniert.

Interessen der Türkei

Unlängst in Köln markierte der türkische Ministerpräsident wieder den Sultan. Das dort versammelte türkische Publikum gilt für ihn als interessante Wählergruppe. Türkische Staatsbürger können im Konsulat an der türkischen Wahl teilnehmen. In Wien hatten hunderte Türken mit österreichischer Staatsbürgerschaft Erdogan auf den Stimmzettel bei der EU-Wahl geschrieben. Ein deutliches Zeichen, das auch Erdogan stets aussendet: Die Verbindung zur Türkei solle nicht abbrechen.

Mit Doppelstaatsbürgern hätte die Türkei Macht und Einfluss in Österreich. Nicht auszumachen, wie in tief seitens der Türkei in österreichische Belange hineinregiert würde, ganz nach dem Motto: „Schließlich sind es ja auch türkische Staatsbürger“.

Unappetitliche Diskriminierung der Südtiroler

Was wirklich das Allerletzte in dieser Causa ist, sind die österreichischen Kollaborateure: die politisch geführten Behörden. Unlängst tönte Außenminister Sebastian Kurz, dass es einfach unmöglich sei, Doppelstaatsbürgerschaften für die Südtiroler auszustellen. Außerdem wolle er das Rad der Geschichte nicht zurückdrehen. So, so.

Und bei den Türken? Nimmt sich diese Regierung eigentlich selbst noch ernst? Gibt es da noch so etwas wie Aufrichtigkeit und Verständnis für Volksbelange, die vor keiner politischen Grenze haltmachen?

Im Gegensatz nämlich zu den Türken, sind die Südtiroler nicht freiwillig zu Pass-Italienern geworden.

Ein neuer Gipfel der Feigheit und Niedertracht

Auf das eigene Volk zu vergessen und sich, wie der Landeskommandant der Südtiroler Schützen, Elmar Thaler, an Kurz richtete, dass „das gebetsmühlenartige Wiederholen von parteipolitischen Feststellungen zu möglichen bzw. angeblich realitätsfremden Szenarien Südtirol leider nicht weiter (bringe)“. Im gleichen Atemzug forderte Thaler vehement die Doppelstaatsbürgerschaft für die Südtiroler.

Er wird auf taube Ohren stoßen. Hierzulande spuckt man nämlich auf das eigene Volk. Medial und politisch protegiert wird nur Fremdartiges, das dann gegen angebliche „rechte Hetze“ bis aufs Messer verteidigt wird. Selbst, wenn man dafür den eigenen, viel beschworenen Rechtsstaat bereitwillig aushöhlt.
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Kalenderblatt Datum: 30. Mai 2014
Genre-Zuordnung
in:
Politik
  Gesellschaftspolitik
  Überfremdung
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