Öffnet neues Fenster: Unterstützen mit deiner Spende auf PayPal.com! Öffnet neues Fenster: Zu den RSS-Feeds Zum Gegenargument-Infobrief anmelden!
Die politisch nicht korrekte Internet-Seite für Österreichs Jugend
  • Oktober 2019 (0)
  • September 2019 (0)
  • August 2019 (0)
  • Juli 2019 (0)
  • ältere Monate...
Kalender von Oktober 2019 anzeigen November 2019 Kein Termin nach diesem Zeitpunkt vorhanden
 
Mo Di Mi Do Fr Sa So
28 29 30 31 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 1
2 3 4 5 6 7 8
Termine ab heute:
Keine unmittelbaren Termine in dieser Zeit.
www.gegenargument.at » Blog » Textbeitrag

Martin Schulz und die Kreuzdebatte

24.05.2014, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/231_Martin_Schulz_und_die_Kreuzdebatte
 
€Ungustl Martin Schulz: Werden sich Moslems seiner Säkularisierung beugen?
€Ungustl Martin Schulz: Werden sich Moslems seiner Säkularisierung beugen?
Gibt es ein christliches Europa? Schulz findet, nein. Christliche Symbole sollen ins Private gedrängt werden. „Öffentliche Räume müssen neutral bleiben“, gab er in einer Fernsehdiskussion zu Protokoll. Außerdem sieht er „das Risiko einer sehr konservativen Bewegung zurück“. Die Gefahr kommt jedoch von ganz woanders her.
„Im öffentlichen Raum können wir nicht akzeptieren, dass es eine (religiöse) Tendenz gibt“. Auch diesen Satz legte Schulz in der Übertragung der Debatte der Chefs der europäischen Parteien noch nach. Es ist wenig verwunderlich, das aus einem sozialistischen Munde zu hören. Warum sollten sich diese auch um Religion oder Grundwerte scheren?

Inthronisierung der Gottlosen

Früher hätte man solche Sätze bei Martin Schulz, der in das Amt des europäischen Kommissionspräsidenten strebt, als Ausfluss einer durchzechten Nacht gewertet und lachend abgetan. Mit seiner steilen politischen Karriere und dem drohenden Gewinn der europäischen Sozialisten bei der EU-Wahl könnte er jedoch in die machtvolle Position des Kommissionspräsidenten gelangen und damit dem Maoisten und ebenso christenfeindlichen Portugiesen, Manuel Barroso, nachfolgen. Genau aus dem Grunde wurde Barroso unlängst die Ehrendoktorwürde der Universität Krakau versagt.

Christliches Fundament ist nicht zu leugnen

Man möchte die EU ganz klar antiklerikal ausrichten. Andererseits schwafelt man von „Werten“, die diese €Urokratie besäße. Tja, welche denn? Z.B. die Ablehnung der Todesstrafe! Hat Schulz schon einmal etwas vom 5. Gebot gehört? Glaubt er wirklich, dass das, was heute als „Wertekanon“ gilt, nicht maßgeblich vom Christentum abgeleitet ist?

Jeder Mensch soll glauben, woran er möchte. Es geht nicht darum, einen Gottesstaat zu errichten. Eines jedoch ist gewiss: in diesem säkularen Raum, den die EU herbeisehnt (Kreuze finden sich keine im EU-Parlament, was die Christdemokraten bisher offenbar nicht störte), droht die Ausbreitung einer wurzel- und heimatlosen Ideologie. In vielen Bereichen sieht man schon die Ergebnisse: Multikulturalismus, Weltbürgertum, Zerstörung der Familie und Ehe – eben das Verleugnen und Verpönen der europäischen, abendländischen Kultur und Tradition.

€U ist nicht Europa: wie lange noch?

Freilich könnte man beschwichtigend einwenden, dass Brüssel so tickt und man den geographischen, historischen und kulturell-religiösen Begriff von Europa von der Politmaschinerie EU trennen müsse. Das Problem liegt jedoch in der Vereinnahmung des Kontinents durch die neue politische Klasse, die noch dazu – wie Schulz selbst – demokratisch illegitim ist. Wenn heute von Europa gesprochen wird, ist meist die EU gemeint. Letztere gibt sich, begleitet durch ein riesiges mediales Tamtam in den einzelnen Ländern, alle Mühe, das Gesicht des alten Europa zu verwischen.

Mit dem Erstarken des Islam in Europa (ein Treppenwitz der Geschichte) wird sich zeigen, wie sehr sich die zukünftig starke Population der Moslems dieser Säkularisierung beugen wird. Ob Schulz dann nicht wieder in alte Muster zurückfällt und sich desöfteren im Wirtshaus wiederfindet.
Beitrags-Servicebereich
Kalenderblatt Datum: 24. Mai 2014
Genre-Zuordnung
in:
Gesellschaftspolitik
  Europa
  Linke Biotope
Adresse des Beitrag Adresse des Beitrags
Beitrag kommentieren Beitrag kommentieren
Als eMail weiterleiten Als eMail weiterleiten
TrackBack: Austausch TrackBack-URL anfordern
 
Suchen im Blog
Informationen
Aktuelle Umfrage
Politische Korrektheit
Glauben Sie, daß politisch korrekte Bezeichnungen für Minderheiten (etwa Sinti und Roma statt Zigeuner) diese besser in den Alltag integrieren (z.B. am Arbeitsplatz, im Straßenbild)?
Ja, sicher!
26% 
Ich weiß nicht.
3% 
Nein, kompletter Blödsinn!
71% 
Ist Zwang ein gutes Mittel, um positiv für die eigene Sache zu werben (z.B.verordnete Quoten für Frauen und Ausländer)?
Ja, sicher!
25% 
Teils, teils.
6% 
Nein, keinesfalls!
69% 
Zitat
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.”
George Bernard Shaw (1856 – 1950)