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www.gegenargument.at » Blog » Textbeitrag

Töne gegenüber Israel werden rauher

01.05.2012, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/22_Tne_gegenber_Israel_werden_rauher
 
Bereits mehr als ein dutzendmal explodierte die Gaspipeline nach Israel.
Bereits mehr als ein dutzendmal explodierte die Gaspipeline nach Israel.
Es gibt Ärger für Israel. Ägypten drehte dem Judenstaat überraschend den Gashahn zu, denn es will einen besseren Vertrag in bezug auf die Energielieferung. Diese Entscheidung ist eine von mehreren „antiisraelischen“ Aktivitäten der neuen islamistischen Regierung in Kairo, die immer selbstbewußter gegenüber Tel Aviv auftritt und sich nicht vor neuen Auseinandersetzungen mit Israel scheut.
Die Spannungen zwischen Ägypten und Israel nehmen seit dem Sturz von Langzeitpräsident und US-Knecht Hosni Mubarak zu. Durch den Wahlsieg der Islamisten in Kairo werden härtere Töne gegenüber Tel Aviv angeschlagen, sowie bestehende Verträge in Frage gestellt.

Sympathien für Palästinenser

Auch zeigt die neue Regierung am Nil deutlich ihre Sympathie für die entrechteten Palästinenser im allgemeinen und die in den KZ-ähnlichen Gebilden lebenden Araber im Westjordanland und dem Gaza-Streifen. Nicht unbedeutende Kräfte in Ägypten fordern sogar die Kündigung des Camp-David-Abkommens vom März 1979, das unmittelbar danach einen Friedensvertrag zwischen beiden Staaten zur Folge hatte.

Ägypten dreht Israel den Gashahn zu

Mit dem Zudrehen das Gashahns setzt die neue Regierung den harten Kurs gegenüber dem Judenstaat fort, der vor vier Wochen in der Ausweisung des israelischen Botschafters aus Kairo seinen vorläufigen Höhepunkt gefunden hatte. Damals erklärte das Parlament fast einstimmig: „Ägypten wird niemals Freund, Partner oder Verbündeter dieses zionistischen Gebildes sein, welches wir als den primären Feind Ägyptens betrachten.“

Damit stellt das muslimische Regime den 1979 geschlossenen Camp-David-Vertrag, der zwischen Anwar as-Sadat und Menachem Begin unter Vermittlung von US-Präsident Jimmy Carter geschlossen worden war, in Frage. Ohne Vorankündigung wurde jetzt der 2005 geschlossene Gaslieferungsvertrag gekündigt. Dabei dürften auch finanzielle Gründe eine Rolle gespielt haben.
Gesperrt wird die Pipline wegen grob benachteiligender Vereinbarungen des US-Knechts Mubarak
Gesperrt wird die Pipline wegen grob benachteiligender Vereinbarungen des US-Knechts Mubarak
 

Zwischenstaatliche Beziehungen auf Tiefpunkt

Israels neuer Oppositionsführer, Shaul Mofaz, jammerte sogleich, die Beziehungen zwischen beiden Staaten seien auf „einem beispiellosen Tiefpunkt“. Das Vorgehen Kairos sei eine „dreiste Verletzung des Friedensvertrags“. Und Israels Armeechef, General Benny Gantz, rasselte sogar mit dem Säbel, indem er sagte, seine Soldaten seien auf jede Art von Auseinandersetzung gerüstet.

Hintergrund der Vertragskündigung ist der schlechte Preis, den sich Ägypten seinerzeit unter dem US-Knecht Hosni Mubarak hat aufzwingen lassen. Angeblich liege der Gaspreis sogar unter Weltmarktniveau. Sicher will Kairo mit seiner Konfrontationshaltung gegenüber Tel Aviv auch wieder verlorenes Terrain in der arabischen Welt gutmachen.
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Kalenderblatt Datum: 1. Mai 2012
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International
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