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Wenn’s um die Wurst geht: „Conchita-Mania“ im ORF

14.05.2014, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/229_Wenns_um_die_Wurst_geht_Conchita-Mania_im_ORF
 
Im Zentrum: Rotfunk betreibt Mobbing gegen die Mehrheit (Foto: ORF)
Im Zentrum: Rotfunk betreibt Mobbing gegen die Mehrheit (Foto: ORF)
Seit der Installierung des Senders nach dem Zweiten Weltkrieg durch die Alliierten muß ihm jeder Österreicher laufend Geld überweisen. Dieser leistet sich dafür üppigen Protektionismus und versorgt den Zuseher mit Umerziehungsfernsehen. So zu sehen beim jüngsten „Im Zentrum“, wo mit schändlich parteiischer Diskutantenauswahl im Zuge der „Wurst-Debatte“ geglänzt wurde.
Thomas Neuwirth ist homosexuell und möchte zudem die ganze Welt an seinem Transvestitismus teilhaben lassen. Im normalen Sprachgebrauch nennt man das auch „starkes Sendungsbewußtsein“ oder „Selbstdarstellung“. Der Rundfunk gab sich hier jedoch zeitgeistgeil: In der Ära des Gutmenschentums, die der ORF selbst fleißig mitgestaltet, ist es doch mehr als opportun, jemanden seinen Identitätskonflikt vor 350 Millionen Zuschauern austragen zu lassen. Deshalb entsendete man „Conchita Wurst“ selbstgerecht - ohne Publikumsentscheid - zum Song Contest. Es hätte ja wieder passieren können, daß Herr und Frau Österreicher - wie schon zweimal im Fall Neuwirth - anderer Meinung sind.

Weiße Heterosexuelle mit Kindern als Auslaufmodell

Die „Wurst“ nach Dänemark zu schicken, paßt dem ORF in sein aktuelles „Diversity-Managment“. Nicht, weil der Song Contest bekanntermaßen ein berühmter Szenetreff ist, sondern weil es den ORF-Verantwortlichen Freude bereitet, Randgruppen ins Licht zu rücken. Weiße Heterosexuelle, vielleicht auch noch mit Kindern zuhause? Wie fad und ewiggestrig ist das denn?!

Der ORF verkörpert seit jeher den Geist der 68er, mal „rot“, dann „schwarz“ gefärbt. Strukturen aufbrechen, Gesellschaft anders denken (von Gemeinschaft spricht eh schon lange keiner mehr), und zwar um jeden Preis. Solange, bis auch der letzte Normaldenkende bekehrt wurde. Und daran arbeiten die Gralshüter der politischen Korrektheit tüchtig.

Thurnher und die Schickeria

Im letzten „Im Zentrum“ wurde man wahrlich medial verköstigt. André Heller, Gery Keszler, ein übernächtiger Musikproduzent, eine kranke ORF-Schauspielerin sowie ein - nona - linker Philosoph streuten im Einklang mit der Moderatorin (oder Diskutantin?) Thomas Neuwirth Rosenberge.

Der Wiener Jude Heller, Mitinitiator des unsäglichen Vereines „SOS-Mitmensch“, nutzte seine Bühne, um einen unaufgeforderten Anschlag auf die Familie zu verüben: Die Hälfte der Österreicher habe ein „absolut nach Entwicklung schreiendes Familienbild“. Er erhoffte sich durch die singende Wurst einen Schub in Richtung „Modernisierung“ der Gesellschaft. Heller selbst war ja viermal verheiratet und spricht sich öffentlich gegen jede Form von Ehe oder beständigen Zusammenlebens aus.

Thurner und Konsorten akklamierten pflichtschuldig, erstere hat selbst keine Kinder, und Leute wie Keszler spekulieren wohl noch auf das Adoptionsrecht für Homosexuelle. Man konnte die Freude über Hellers Ergüsse richtig spüren, während dieser hämisch auf unseren Werten herumtrampelte. Welcher Anlaß ist auch besser dazu geeignet, als ein Sieg des Mainstreamkandidaten vom Küniglberg?

Einheitsmeinung als Diskussionsformat

Dissens gab es in der ganzen Diskussionsrunde eigentlich keinen. Wie auch? Linke Konformisten, von denen jeder dieselbe Meinung vertrat, und die sich höchstens im Lob überboten. Nur einmal blitzte Widerspruch auf, als nämlich der im Fauteuil lümmelnde Philosoph von einem „gefährlichen Wir-Gefühl“ sprach. Da hatten plötzlich die sonst so antinationalen Heller und Keszler sogleich etwas dagegen einzuwenden.

Ist auch klar: nichts und niemand sollte die Vergötzung der Kunstfigur Conchita Wurst stören. Das wäre doch dem Ziel der gesellschaftlichen Umwälzung und endgültigen Zerstörung alter Werte im Sinne der gleichmacherischen Gutmenschen abträglich, wenn plötzlich über Nationalismus diskutiert werden müßte.

Nicht, daß ein Song Contest einen österreichweiten Schulterschluß hervorrufen würde, oder gar „das Land Kopf steht“, wie Thurnher voll Autosuggestion zu behaupten wagte. Aber die Diskussion um „nationale“ Themen, die medial ausschließlich verwerflich und negativ transportiert werden, kommt einfach ungelegen, an einem Tag, an dem die „die Queen of Europe“ einen Sieg für - ja, für wen eigentlich? - errang.

Sexuelle Orientierung sei jedem freigestellt. Dieses Hausieren, gefördert und gefordert von den Gleichmachern ist jedoch peinlich, unangebracht und abzulehnen. Man könnte fast glauben, der Fasching sei auf Mai verlegt und es gäbe keine Wirtschaftskrise oder andere, weitaus drängendere Probleme in diesem Land. Lei-Lei.
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Kalenderblatt Datum: 14. Mai 2014
Genre-Zuordnung
in:
Gesellschaftspolitik
  Medien
  Linke Biotope
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