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In Österreich zuhause und doch nicht daheim? Wehleidige Ausländerdebatte im ORF

09.05.2014, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/227_In_sterreich_zuhause_und_doch_nicht_daheim_Wehleidige_Auslnderdebatte_im_ORF
 
Ausländerpolitik des Staatsfunks: Zuwanderung und Integration als gottgegeben (ORF)
Ausländerpolitik des Staatsfunks: Zuwanderung und Integration als gottgegeben (ORF)
Scheindebatten, Lügen und Unwissenheit prägten die ORF-Sendung „60 Minuten Politik“, ausgerechnet am Tag der „Befreiung“, dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Da schwafelt man über eine „neue Willkommenskultur“ für Zuwanderer und von Sarrazin, der „die Integrationspolitik 20 Jahre zurückgeworfen“ habe. Man fragt sich: Wann wird endlich grundsätzlich diskutiert und die Ausländerfrage gestellt?
Ja, der 8. Mai 1945 war ein Zeitenwechsel. Gerade was den Gesinnungswandel hinsichtlich Volk und Heimat betrifft, darf diese Zäsur nicht geringgeschätzt werden. Die aktuell noch immer andauernde Masseneinwanderung, gefordert von Gutmenschen und Kapitalisten, sucht in der jüngeren Geschichte ein Zerstörungsausmaß ihresgleichen. Daß dieses Faktum an sich nicht mehr grundsätzlich diskutiert wird, nämlich ob Zuwanderung überhaupt sein muß, zeigte auch die ORF-Diskussion aller Integrationssprecher des Parlamentes.

Zuwanderung gottgegeben?

Jeder der Diskutanten (incl. linker Moderation) nahm bereitwillig hin, daß Zuwanderung nach wie vor in großer Zahl jährlich Österreich und damit vor allem die Österreicher an sich betrifft. Aufgrund dessen ist es auch logisch, daß jede Partei ihren Integrationssprecher hat. Was das Volk will bzw. was auf lange Sicht für die angestammten Österreicher das beste ist, darum geht und ging es nicht.

Integration funktioniert nämlich nicht. Gott sei Dank. Die Parlamentsparteien verlangen diese jedoch. In Wahrheit aber bedeutet Integration die Aufgabe der eigenen Kultur, was einem Menschen nicht zuzumuten ist.

Außerdem erschweren Zwiegespaltene eine rigorosere Politik in Sachen Abschiebung oder Ausweisung, weil von seiten der Gutmenschen in der Diskussion immer das Argument des „Integriert-Sein“ ins Spiel gebracht wird. Man könne doch niemanden abschieben, der schon jahrelang hier lebe etc.! Der Gipfel dieser Politik ist dann die immer wieder aufflackernde Debatte um die Einführung der Doppelstaatsbürgerschaft in Österreich.

Lug und Trug prägen die Ausländerdebatten

Die SPÖ-Diskutantin, der laufende „Migrationshintergrund“ Nurten Yilmaz, hebt positiv (!) hervor, daß Zuwanderer gegenüber jenen der 1960er und 1970er Jahre „selbstbewußter“ geworden seien und „etwas einfordern“. Nach Rechten schreien, Pflichten vergessen (z.B. der bekannte E-Card-Mißbrauch). Außerdem sagte sie in bezug auf Ausländerbeschäftigung frei heraus: „Mit Statistiken kann man nicht politisch argumentieren.“ Sehr erhellend.

Aufgehängt war die Debatte großteils an der sogenannten „Rot–Weiß–Rot–Karte“. In Wahrheit geht es jedoch um illegale Einwanderung, Verletzung der Schulpflicht, Ausnützung des Sozialsystems, religiöse Radikalisierung in der dritten Generation der Moslems oder um tausendfachen Familiennachzug Jahr für Jahr. Scheindebatten, soweit das Auge reicht.

Gerald Loacker etwa von den „Neos“ beschwerte sich, daß das AMS zuerst den österreichischen Arbeitslosen bedienen möchte, ehe es Beantrager der „Rot–Weiß–Rot-Karte“ auf die Arbeitsstelle zuläßt. Was diesen Geist treibt, bleibt im Dunkeln.

Masseneinwanderung und Sarrazin

Der Moderator, Christoph Takacs, bejammerte, Österreich würde überaltern und aussterben. Suggestiv wird damit natürlich Zuwanderung als alternativlos dargestellt. Daß zahlenmäßiger Zuwachs alleine rein gar nichts bedeutet, müßte auch dem letzten Utopisten im Staatsfunk endlich einleuchten. Dazu muß er nicht einmal Sarrazin lesen. Von eigenem Kinderreichtum als die naheliegendste und vernünftigste Alternative spricht schon gar keiner mehr.

Den Vogel schoß Alev Korun ab. Diese behauptete gar, Sarrazin hätte die Integrationsdebatte um 20 Jahre zurückgeworfen und dem Zusammenleben in Österreich einen Bärendienst erwiesen. Der Moderator, Christoph Takacs, seines Zeichens waschechter Österreicher, übertrumpfte diese Dummheit gar, indem er fragte, ob Sarrazin in ein „sachliches Thema einen hochemotionalen Finger in die Wunde gelegt“ habe. Intellektuell grenzwertig und realitätsfremd.

Der Ruf nach Alternativen

Parteien und NGO, die die Bevölkerung verblöden, verweichlichen und umerziehen und sie dann austauschen, müssen viel stärker an den politischen Pranger gestellt werden. Sind es doch sie, die uns zusammen mit den schrankenlosen Kapitalisten die volkszerstörende Politik des Multikulturalismus eingebrockt haben. Wie verblendet und hinterlistig dann über diese Thematik diskutiert wird, davon zeugt einmal mehr der ORF mit schwachsinnigen Sendungen.
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Kalenderblatt Datum: 9. Mai 2014
Genre-Zuordnung
in:
Gesellschaftspolitik
  Überfremdung
  Medien
  Linke Biotope
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