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„Südoststeiermark“ statt „Vulkanland“ kein großer Wurf

22.04.2012, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/21_Sdoststeiermark_statt_Vulkanland_kein_groer_Wurf
 
Großen Wirbel gab es um den Namen des neu entstandenen Großbezirkes im Südosten der Steiermark. Landeshauptmann Franz Voves schwebte die Bezeichnung „Vulkanland“ vor, da dieses Gebiet vulkanischen Ursprungs ist. Dies paßte jedoch den dortigen Bewohnern und Politikern nicht, vor allem war es ein typischer Alleingang des roten Landesfürsten, da zuvor nicht abgesprochen gewesen.
Im Rahmen der Zusammenlegung von Bezirken in der Steiermark durch die rot-schwarze Landesregierung entstehen zum Teil auch neue Namen. So heißt der aus den bisherigen Bezirken Feldbach und Radkersburg gebildete neue Großbezirk fortan „Südoststeiermark“. Ursprünglich wollte Landeshauptmann Franz Voves diesem die Bezeichnung „Vulkanland“ geben. Dieser eher in die Faschingszeit passende Vorschlag stieß aber auf erbitterten Widerstand der Bewohner. Also mußte Voves zähneknirschend einen Rückzieher machen. Nach Absprache mit den Betroffenen einigte man sich auf den Namen „Südoststeiermark“, also eine rein geographische Bezeichnung.

Ob aber durch die Zusammenlegungen von Bezirken tatsächlich Synergieeffekte entstehen, wird von Fachleuten stark bezweifelt. Die in den bald aufzulösenden Behörden arbeitenden Angestellten werden woanders untergebracht werden. Demnach dürfte es lediglich Personalrochaden geben bzw. den Versuch, überflüssiges Personal auf anderen Gebieten zwischenzuparken. Von rot-schwarzen Mauscheleien ist dabei auszugehen; zusätzlich wird die Bürgernähe noch mehr abgebaut.
Vorschläge: Radkersbach, Feldburg, Feldbach-Radkersburg,...

Abschaffen statt zusammenlegen

Eine wirkliche Verwaltungsreform sieht anders aus. Nicht einfach Bestehendes zusammenlegen, sondern so manches abschaffen, muß das Ziel sein. Österreich ist sowieso überverwaltet, und eine Vielzahl von Vorschriften dient nur dazu, unseren Beamtenapparat zu beschäftigen. Neue Namen und Zentralisierung bringen uns nicht weiter!

Bei der Zusammenlegung der Bezirke Feldbach und Radkersburg gab es insofern weniger Probleme, da beide Bezirke von der Volkspartei dominiert werden. So konnten Personalentscheidungen innerhalb der ÖVP besprochen und gefällt werden. Größere Rücksichtnahme auf die Wünsche der SPÖ mußte dort nicht genommen werden.

Genauso war es bei den Bezirken Knittelfeld und Judenburg, die beide SPÖ-dominiert waren und ebenfalls zusammengelegt wurden. In diesem Fall schuf man ebenfalls einen neuen Namen. Dort heißt der Bezirk nun „Murtal“, das Autokennzeichen lautet (frühestens ab 1. Juli 2012) MT. Bezirkshauptstadt ist Judenburg, wobei aber einige Behörden wie etwa der Bezirksschulrat und das Bezirkspolizeikommando in Knittelfeld verbleiben. Dort aber, wo rote und schwarze Bezirke sich einigen müssen, dürfte es etwas schwieriger werden.
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Kalenderblatt Datum: 22. April 2012
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Politik
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John F. Kennedy (1917 – 1963)