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Vom „Negerkonglomerat“ und dem „Leben des Brian“

13.04.2014, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/219_Vom_Negerkonglomerat_und_dem_Leben_des_Brian
 
Das Leben des Brian - Steinigung
Video auf YouTube: Das Leben des Brian - Steinigung
Politisch unkorrekte Aussagen des freiheitlichen EU-Mandatars Andreas Mölzer sorgten wochenlang für mediales Aufsehen. Sofort waren berufsbedingte Tugendterroristen und Sprachpolizisten empört, den ewiggleichen Betroffenheitskasperln wurde der üblich breite mediale Geltungsraum gewährt. Eine seriöse Debatte, ob denn das Wort „Neger“ abseits der Berufs-Anti-Diskriminierer wirklich als Schimpfwort gewertet wird, ist unerwünscht.
In Lateinamerika leben derzeit etwa 600 Millionen Menschen, 600 Millionen, die Angehörige der schwarzen Rasse „negros“ nennen, also in etwa dasselbe Wort wie unser seit mindestens dem 17. Jahrhundert gebräuchliches Wort „Neger“. Weder muß man also bei uns gleich ein böser Rassist sein, wenn man das Wort „Neger“ benutzt, noch ist man es beispielsweise in der mehrheitlichen schwarzen Dominikanischen Republik oder in anderen Ländern der Karibik oder Südamerikas, wenn man von „negros“ spricht.

Etwaige abstruse Herleitungsversuche von Soziologen, Germanisten und Gutmenschen, die, anscheinend mangels anderer Aufgaben, krankhaft versuchen, auch hier Orwells Sprachpolizei zu spielen, dürfen nicht weiter tonangebend in unserem Land sein. Denn hier zeigen sich zutiefst beunruhigende faschistische und totalitäre Tendenzen.

Politisch korrekter Irrglaube

Der politisch korrekte Irrsinn entspringt der rein ideologischen Behauptung, daß es keine menschlichen Rassen gebe. Der Mensch wäre zwar dann das einzige Säugetier, bei dem es auf wundersame Weise keine natürliche Diversität gibt. Das soll hier nicht weiter diskutiert werden, weil das in etwa dem Niveau der mittelalterlichen Behauptung, die Erde sei eine Scheibe, entspräche – aber wir blicken zurück: damals brannten Menschen, die das Gegenteil behauptet hatten, am Scheiterhaufen.

Da die Existenz der Rassen jedem nicht dogmatisch verbohrten Menschen offenkundig ist, ist auch die Bezeichnung der unterschiedlichen Menschentypen eine Selbstverständlichkeit, die in allen Sprachen ihren Niederschlag findet. Das hat noch lange nichts mit Rassismus in auch nur irgendeinem abwertenden Sinn zu tun.

Zivilreligiöse Züge

Die Hetze gegen jeden „Andersgläubigen“ beginnt bei den Anhängern dieser Zivilreligion namens „Political Correctness“ und deren medialen Hegemonie in der westlichen Welt immer dort, wo es ihnen in den Kram paßt. Wer sich nämlich nicht den verordneten Sprachregeln unterwirft, wird sofort als Gegner und letztlich als das „Böse“ schlechthin gebrandmarkt und verfolgt. Schließlich hängt man ja selbst der einzig „korrekten“ Weltsicht an – und ist damit „gut“.

Wir wollen hier einen Ausflug in die Filmwelt machen. Viele werden Monty Pythons „Das Leben des Brian“ kennen. Schauen wir uns hier nur als eine Szene die der Steinigung an. Es reicht für das Volk schon die Erwähnung des Wortes „Jehova“ aus, egal in welchen Zusammenhang, um entsprechende Reaktionen zu setzen:
Das Leben des Brian - Steinigung
Video auf YouTube: Filmausschnitt aus "Das Leben des Brian", Szene "Die Steinigung": Alleine schon die Erwähnung des Wortes „Jehova“ läßt die aufgehetzte Meute losschlagen.
Gerade Monty-Python-Persiflage enthält viele Szenen, die es wert sind, auf die Gegenwart umzulegen. Es empfiehlt sich, den Film einmal aus dieser Perspektive anzusehen.

Medienmeute und Bluthunde

Wie die jüngste Debatte um den ursprünglich als freiheitlichen Spitzenkandidaten zur Europawahl vorgesehenen Andreas Mölzer zeigt, genügte schon die simple Feststellung, daß ein dunkler Fußballer „schwarz“ sei, um einen satirischen Text als Rassistenpamphlet zu ächten und den Verfasser als Ketzer zu brandmarken und zu verteufeln.

Genauso verhält es sich mit der zwar nicht glücklichen, aber auch nicht so völlig aus der Luft gegriffenen Bezeichnung der EU als „Negerkonglomerat“. Auch dieser Begriff fiel im Rahmen einer weit fortgeschrittenen und damit schon ins satirische abgeglittenen Diskussion, in der auch manch andere überspitzte Formulierung gefallen war.

Wie abgerichtete Bluthunde stürzte sich die vereinigte Medienmeute, die zuvor einen ihrer Vertreter in besagte nationalfreiheitliche Versammlung eingeschmuggelt hatte, auf den FPÖ-Kandidaten und stilisierte die Begrifflichkeiten zum Staatsverbrechen hoch und stigmatisierte Mölzer wie einen Ketzer im Mittelalter.

Perversion des politisch Korrekten

Die Perversion und das totalitäre Wirken der politischen Korrektheit gehen aber noch weiter. Im Fall jenes Negers aus Ghana etwa, der es als Kirchenschänder zu „Kronenzeitungs“-Schlagzeilen brachte, sieht man schon das nächste Diskriminierungsopfer.

Ein Trafikant mußte ihn gewaltsam vor die Tür setzen, da er in seinen Geschäftsräumen zu randalieren begonnen hatte. Nun wurde der Unternehmer von der Bezirkshauptmannschaft Baden bei Wien wegen Diskriminierung angezeigt. Nebenbei sei gleich einmal festgehalten, daß dieser „kohlrabenschwarze“ Randalierer als Asylheischender bei uns Hilfe sucht.

Stellt sich nur die Frage, ob die allzu dienstbeflissenen Behörden auch dann so eifrig Anzeige erstatten, wenn man etwa von einer türkischen Jugendbande niedergeknüppelt und als „Scheiß-Österreicher“ beschimpft wird.

Nur die Weißen sind „böse“

Aber hoppla, Österreicher als Opfer von Ausländergewalt, so etwas gibt es ja gar nicht! Diskriminierung geht doch ausschließlich von uns Weißen, vorzugsweise Österreichern oder Bundesdeutschen, aus. So sehen es nämlich die politisch korrekten Tugendwächter. Man hätte ja in der Vergangenheit den Schwarzen so viel Leid angetan, sie durch Sklaverei und Kollionalismus unterdrückt. Jetzt seien diese Menschen eben sensibler, und wir hätten darauf gefälligst angemessen, sprich deeskalierend und zurückhaltend, zu reagieren.

Seltsamerweise gelten solche historischen Betrachtungsweisen immer nur dann, wenn sie den Gutmenschen passen. Denn gerade wir Österreicher mit unseren Heerscharen von „Negersklaven“ in unseren unzähligen Kolonien hätten sonst nämlich allen Grund, bei den türkischen Einwanderern etwas vorsichtiger zu sein. Aber im Ernst: Welche Schuld hat sich etwa das Österreich der k.u.k. Zeit in bezug auf Afrika auf sich geladen?

„Negerkonglomerate“ und deren Folgen

Auf gar keinen Fall darf man aber in der Gegenwart etwa nach London, Paris oder Stockholm blicken. Hier haben sich nämlich in der jüngeren Vergangenheit diverse „Negerkonglomerate“, vornehmlich gewaltsam, in das Bewußtsein der Bevölkerung gedrängt. Gerade unter den schwarzen Einwanderern sind die Leistungsträger eher die Ausnahme, die Sozialhilfeempfänger sehr oft die Regel. Dies allein dem latenten Alltagsrassismus der weißen Europäer zuzuschreiben, ist wohl zu einfach.

Vielmehr gilt hier wohl die Annahme, daß man afrikanische Unterschichten massenhaft zu uns nach Europa karrt und somit überhaupt erst einen hier in deutschen Landen real nicht vorhandenen Rassismus zum Durchbruch verhilft. Dann aber kann man laut „Haltet den Dieb!“ schreien und für die Anti-Rassismus-Arbeit noch mehr Steuergelder kassieren.

Weblinks (1)

Das Leben des Brian - SteinigungDas Leben des Brian - SteinigungVideo auf YouTube
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Kalenderblatt Datum: 13. April 2014
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in:
Gesellschaftspolitik
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