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Polen – ein US-Vasall vermeldet Unpassendes zur Krim

09.04.2014, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/218_Polen__ein_US-Vasall_vermeldet_Unpassendes_zur_Krim
 
WIlliger US-Vasall: Polens Ministerpräsident Donals Tusk (White House)
WIlliger US-Vasall: Polens Ministerpräsident Donals Tusk (White House)
Im Zusammenhang mit den Ereignissen in der Ukraine und der russischen Vorgehensweise auf der Krim entblödete sich der polnische Ministerpräsident Donald Tusk nicht, folgende unbedachte Aussage zu tätigen: „Es darf kein neues Jalta geben.“ Das russische Vorgehen auf der Krim sei eine „Herausforderung an die gesamte freie Welt“.
Ein Pole, dessen Land gerade auf Grund der Anfang Februar 1945 abgehaltenen Konferenz von Jalta etwa ein Viertel des damaligen deutschen Staatsgebietes zugesprochen bekam, kritisiert diese Konferenz. Kein Zeitungskommentator findet daran etwas Abwegiges, kein Fernsehjournalist wundert sich über die Aussage. Polen als Speerspitze der USA und deren geostrategischer Ziele hat ja auch Narrenfreiheit. Warschau meint bei dieser Aussage wohl den Verlust seiner sog. Ostgebiete, die niemals mehrheitlich polnisch besiedelt waren, worauf man aber heute noch Anspruch erhebt, auch wenn man es meist nicht mehr öffentlich zu sagen wagt.

Sowjetischer Deal

Zwar war die Vereinigung der russischen Krim durch Nikita Chruschtschow mit der damaligen Sozialistischen Sowjetrepublik Ukraine im Jahre 1954 ein mindestens ebenso willkürlicher Akt wie die Konferenz von Jalta, aber das interessiert den „unabhängigen“ Berichterstatter der Gegenwart nicht wirklich. Als zu Kriegsende Josef Stalin von dem damaligen Parteichef der Ukraine, Chruschtschow, 100.000 Ukrainer zum Wiederaufbau forderte, soll der spätere Chef der KPdSU gesagt haben: „Die Leute stelle ich zur Verfügung, doch die Krim kriege ich (als Ersatz), egal wie.“

Und im Mai 1954 machte er, als er nach Stalins Tod selbst Sowjetführer war, sein Versprechen wahr. Die Krim, bis dahin 170 Jahren Bestandteil Rußlands, wurde der ukrainischen Sowjetrepublik zugeschlagen. Damals war es dem Westen egal – die Presse berichtete nicht einmal darüber –, und das, obwohl die Krim Mitte des 19. Jahrhundert mit dem Krimkrieg und den sich daraus resultierenden Koalitionen als eine der frühen Ursachen des Ersten Weltkrieges angesehen werden kann.

Krim wurde 1954 nicht gefragt, aber heute!

Die Tatsache, daß auch nach sowjetischen Bedingungen die Zuschlagung der Halbinsel zur Ukraine als zumindest „nicht sauber“ bezeichnet werden muß, sollte unabhängigen Kommentatoren der Gegenwart zu denken geben. Immerhin wurden damals nicht in den obersten Sowjets in Kiew und Moskau die Beschlüsse gefaßt, sondern lediglich von deren Präsidenten. In den Protokollen findet sich keine einzige Wortmeldung eines Repräsentanten der Krim.

Die USA und die EU verteidigen heute mit ihrer rußlandfeindlichen Haltung demnach eine diktatorische Entscheidung der alten Sowjetunion, was wohl ganz im Sinne ihres angeblichen Eintretens für Menschenrechte und Demokratie ist. Nur weil es dem Westen gerade politisch opportun erscheint, verleugnet er das Selbstbestimmungsrecht der Völker in der Causa Krim.
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Kalenderblatt Datum: 9. April 2014
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