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Aus für Lueger-Ring

23.04.2012, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/20_Aus_fr_Lueger-Ring
 
Der linke Bildersturm trifft jetzt Karl Lueger.
Der linke Bildersturm trifft jetzt Karl Lueger.
Wieder einmal hatte das linke Agitieren gegen bürgerliche Persönlichkeiten aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Erfolg. Wegen seiner judenkritischen Haltung wollen SPÖ und Grüne den „Dr.-Karl-Lueger-Ring“ im Herzen Wiens umbenennen. Dabei zählt für die linken Bilderstürmer überhaupt nicht, daß Lueger sich als Bürgermeister um die alte Kaiserstadt sehr verdient gemacht hat.
Die rot-grüne Landtagsmehrheit in Wien wird demnächst für die Umbenennung des „Dr.-Karl-Lueger-Rings“ im Ersten Wiener Gemeindebezirk in „Universitätsring“ sorgen. Es ist ein altes Ziel der Linken, ihnen unliebsame Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Bewußtsein zu eliminieren. Lueger, der als Bürgermeister von 1897 bis 1910 Großes und Bleibendes für die Stadt Wien geschaffen hat – man denke nur an den Bau der 2. Wiener Hochquellenwasserleitung, von großen Sozialeinrichtungen wie dem Altersheim Lainz, dem Psychiatrischen Krankenhaus am Steinhof sowie an die Kommunalisierung der Gas- und Elektrizitätsversorgung und der Straßenbahnen –, soll nur wegen seiner antisemitischen Haltung, die damals durchaus dem Zeitgeist entsprach, als Namensgeber fortan unwürdig sein.

Marx und Engels im Roten Wien genehm

Die Verlogenheit der linken Reichshälfte zeigt sich schon daran, daß sie keine Probleme damit hat, rote Antidemokraten wie Staatskanzler Karl Renner – im Volksmund „Anschluß-Renner“ genannt – und den radikalen Euthanasiebefürworter Julius Tandler, der 1934 in Stalins Arbeiterparadies auswanderte, als Namensgeber von Wiener Straßen und Plätzen zu dulden, und sie damit für unbedenklich hält, von Karl Marx und Friedrich Engels ganz zu schweigen.

In den letzten Jahrzehnten wurden in der Bundeshauptstadt bereits zahlreiche bürgerlich-konservative Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Bewußtsein eliminiert. Man denke nur an Ottokar Kernstock, nach dem ein Platz im 16. Bezirk genannt war. Dieser trägt seit 1992 den nichtssagenden Namen „Familienplatz“. Und 2006 wurde im 2. Bezirk die Ichmanngasse in Simon-Wiesenthal-Gasse umbenannt, da der bekannte Dichter von Wienerliedern, Franz Ichmann, als ehemaliges NSDAP-Mitglied untragbar geworden sei. Ganz im Trend liegt hingegen Anne Frank, nach der – obwohl sie keinerlei Bezug zu Wien hatte – unlängst eine Gasse im 3. Bezirk benannt wurde.

Zeichen von Totalitarismus

Straßen und Plätze nach dem gerade herrschenden Zeitgeist auszurichten, ist normal ein typisches Kennzeichen von Diktaturen. Nach dem Etappensieg der Linken dürften diese sicher bald auch den „Dr.-Karl-Lueger-Platz“ sowie andere Straßen, Gassen und Plätze mit Namen angeblich „belasteter“ bzw. „unzeitgemäßer“ Personen ins Visier nehmen.

Man denke nur an die unzähligen „Adolf Hitler-Plätze“ des Jahres 1938. Wobei die Umdeutung der Geschichte, so wie sie von der Linken betrieben wird, noch weit tiefer geht. Die „moralische“ Bewertung historischer Persönlichkeiten aus heutiger Sicht kann nie ihrem Stellenwert in ihrer Zeit gerecht werden. Der Versuch, mittels fragwürdiger moralischer Argumente die Geschichte im eigenen ideologischen Sinn umzudeuten, trägt in sich den Ansatz totalitären Denkens; eines Denkens, das alle Bereiche des öffentlichen Lebens zu durchdringen bestrebt ist. Auch dies sollten die Erfüllungsgehilfen und Handlanger der SPÖ bedenken, wenn Sie dem linken Rand zu viel Leine lassen.
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Kalenderblatt Datum: 23. April 2012
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in:
Politik
  Gesellschaftspolitik
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Henry Ford, US-amerik. Automobilhersteller und Publizist (1863 – 1947)