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365 Tage im Jahr „erinnern“: Die Ziele der Barbara Prammer

14.01.2014, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/208_365_Tage_im_Jahr_erinnern_Die_Ziele_der_Barbara_Prammer
 
Prammer: Fordert 365 Tage Gedenken pro Jahr (Manfred Werner/Tsui)
Prammer: Fordert 365 Tage Gedenken pro Jahr (Manfred Werner/Tsui)
Der Nationalratspräsidentin der Alpenrepublik, Barbara Prammer (SPÖ), eilt der eher zweifelhafte Ruf der besonderen Unterwürfigkeit voraus. Die rote GutmenschIn, dem Vernehmen nach mit Ambitionen fürs höchste Staatsamt, tritt nur dann stark auf, wenn es gegen die „Rechten“ geht, wobei sie dann meist sorgenvoll die Stirn runzelt.
Langsam näherte sich die jüngste „Pressestunde“ des ORF dem Ende zu. Die übliche heiße Luft wurde ausgestoßen, um es doch noch einmal spannend zu machen: Der ORF-Fragensteller lieferte Prammer zu guter Letzt noch eine Steilvorlage. Ihr Lieblingsthema sollte also doch noch zur Sprache kommen: die Nazizeit als Reinkarnation des alljährlichen WKR-Balles (nunmehr Akademikerball genannt).

Einseitigkeit als Voraussetzung für den Erfolg

Der Zweite Weltkrieg brachte viel Unheil, auch für die heimische Bevölkerung. Barbara Prammer jedoch ist eine Vertreterin jenes Flügels der Republik, der sich mit Nachdruck nur mit der NS-Herrschaft beschäftigt. Kein Wort verliert sie über tragische Schicksale deutscher Soldaten oder gar über alliierte Greueltaten – auch und vor allem nach Ende des Krieges. Sie ist – politisch korrekt – auf einem Auge blind, wenn nicht gar auf beiden, wenn man sie so reden hört!

Die rote Prammer wetterte auf der Zielgeraden der „Pressestunde“ nicht gerade zaghaft gegen Burschenschaften, FPÖ und Co.; der ORF-Journalist streute dabei noch beiläufig den ihr freilich nicht unbekannten Offenen Brief von „Holocaust-Überlebenden“ ein. Diese, so der Journalist sinngemäß, seien ganz traurig ob der Ausrichtung des Balles.

Mehr bedurfte es nicht, die Stimme nun fast etwas weinerlich, so, als hätte man einen Knopf gedrückt. Mit typisch aufgesetzter Betroffenheitsmiene beschwor sie die Wichtigkeit, immer wieder auf solche Überlebende und deren Empfindungen zu hören. Gerade auch deshalb, weil deren Erinnerungen „irgendwann nur mehr noch in Buchform oder per Film“ vorlägen.

365 Tage Erinnerungsmarathon

Sie vertritt die Ansicht, daß man bei dem Thema nicht provozieren sollte, der Ball aber eine Provokation darstelle. Ja gut, Altbekanntes, denkt man sich. Aber dann kommt‘s: „Ich will auch nicht, daß wir zweimal oder dreimal im Jahr Gedenktage haben. Ich will, daß dieses Österreich Erinnerungskultur macht, die sich über 365 Tage im Jahr zieht [...] Und ich denke, daran muß gearbeitet werden in den Schulen, auch im Parlament und an allen möglichen Stellen. Wir brauchen auch die Medien dazu. Da geht es auch um viel Informationsarbeit.“

Bravo! „Informationsarbeit“ nennt sie das und „Erinnerungskultur“. Damit will sie wohl, daß das Volk auf ewig im Schuldturm eingesperrt ist und durch mediale Propaganda daran erinnert werden möge.

Eingeimpft und umerzogen

Da brach also das ganze Schuldbewußtsein aus ihr heraus. Dieses ist wahrlich unappetitlich groß und hat einen seltsamen Allmachtsanspruch. Jeden will sie, immer und überall, damit beglücken. Dabei sollte man meinen, jeder sei für sein Seelenheil alleine verantwortlich ist!

Die Injektion des Schuldkomplexes und des Selbsthasses der Österreicher und Bundesdeutschen hat schon beängstigende Ausmaße angenommen. Die Umerziehungsmaschine läuft noch immer auf Hochtouren: Zeitungen, Fernsehen, Schulen, Universitäten: Niemand entkommt.
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Kalenderblatt Datum: 14. Jänner 2014
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Politik
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