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Eugen Freund und die „Unabhängigkeit“ im Journalismus

08.01.2014, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/207_Eugen_Freund_und_die_Unabhngigkeit_im_Journalismus
 
„Unabhängiger“ Eugen Freund: vom ORF direkt auf die SPÖ-Kandidatenliste (SPÖ)
„Unabhängiger“ Eugen Freund: vom ORF direkt auf die SPÖ-Kandidatenliste (SPÖ)
Der ORF ist seit seiner Gründung ein demokratiepolitisches Ärgernis. Die Zweiteilung in Rot und Schwarz reicht von der Redakteursriege bis zu den Putzkolonnen. Als jüngstes Beispiel dient Eugen Freund – ein stets mit der SPÖ Verbundener wird nun gar zum roten Spitzenkandidaten für die kommende EU-Wahl.
Für SPÖ-Chef Werner Faymann steht es Spitz auf Knopf: Nach den bisherigen Umfragen zur anstehenden Wahl des Europaparlaments stagniert seine Partei auf dem Ergebnis von 2009 (das gegenüber 2004 für sich bereits ein Debakel darstellte), während der FPÖ satte Zugewinne prognostiziert werden und der ÖVP herbe Verluste drohen. Die FPÖ könnte als stärkste Kraft aus dem Wahlgang hervortreten – es steht ein Kopf-an-Kopf-Rennen der drei Parteien bevor.

Freunds Fettnäpfchen

Bei den Arbeitern abgemeldet, übt sich die SPÖ nur mehr in Randgruppenthemen wie der „Homo-Ehe“ oder dem Gendergejammer. Um ja nicht hinter die verhaßte FPÖ zurückzufallen, zog Faymann den allseits bekannten ORF-Moderator Eugen Freund aus dem Hut. Jeder kennt ihn, und er hat sich schon in früheren Jahren um die SPÖ Verdienste erworben. Nach Freunds Aussagen ist seine Bekanntheit wohl im Allzeithoch.

Gegenüber der Presse phantasierte er, daß ein österreichischer Arbeiter durchschnittlich 3.000 Euro brutto pro Monat verdiene. Ein guter Tausender weniger käme da schon eher hin, lieber Eugen! Aber das machte ihm gar nichts aus, die Raunzer der roten Gewerkschaft, die sonst gerne g‘stopfte Klassenfeinde ausmachen, gaben sich ebenso kleinlaut, er wolle ja nicht Statistiker werden, und Fehler passierten eben.

Man halte fest, der bejubelte und einstimmig vom roten Parteivorstand ins Rennen geschickte Ex-ORF-Mann kämpft für eine Gruppierung, die angeblich für die „kleinen Leute“ da ist, weiß aber von der Lebensrealität dieser Menschen nichts.

Fette Abfertigung und gute Gehälter

Aber bitte, woher soll der ehemalige ZiB-Moderator denn wissen, wie es draußen so zugeht, mit einem kolportierten ORF-Monatsbezug von 10.000 Euro? Mit dem einfachen Fußvolk gab sich der Edel-Rote in den letzten Jahren und Jahrzehnten ja wohl eher kaum ab.

Die Abfertigung in Form von 25 Monatsgehältern, was die Kleinigkeit von 250.000 Euro ergibt, konnte Freunds Groll bei seinem vorzeitigen Ruhestand freilich nicht wettmachen. Auch nicht die vorzeitige Auszahlung seiner Firmenpension von über 400.000 Euro.

Von wegen unabhängiger Journalismus

Die SPÖ regiert den ORF, wie es ihr beliebt. Jeder finanziell auch noch so wohlbestallte Journalist scheint in die Knie zu gehen, wenn ein roter Parteisekretär anruft. Man merkt: Insgeheim sind alle bloß Auftragsschreiber und Transporteure einer vorgegebenen Meinung – schnöde geistige Tagelöhner!

Es paßt praktisch kein Blatt zwischen die Schreibstuben im Rundfunk und den rot-schwarzen Machtblock. Diese Beliebigkeit und Austauschbarkeit zweier eigentlich strikt zu trennender Bereiche des öffentlichen Lebens sind nur mehr grotesk und abstoßend.
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Kalenderblatt Datum: 8. Jänner 2014
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Politik
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George Bernard Shaw (1856 – 1950)