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EU ein Protektorat im Dienste der US-Hochfinanz

22.03.2014, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/203_EU_ein_Protektorat_im_Dienste_der_US-Hochfinanz
 
Der Gesslerhut: Symbol für die öffentliche Erzwingung untertänigen Verhaltens.
Der Gesslerhut: Symbol für die öffentliche Erzwingung untertänigen Verhaltens.
Das Brüsseler politische Kabarett, also die Kommission, drohte Moskau mit verschärften Sanktionen, falls Rußland sich nicht in den nächsten Tagen zu konstruktiven Gesprächen bereit zeige. „Jede weitere Verschlechterung der Situation könnte zu weitreichenden Konsequenzen führen, was hoffentlich vermieden werden kann“, so die Lobbykraten. Möchte Oberkomiker Barroso mit Rompuy an der Spitze in Rußland einmarschieren?
Hat man denn, nach Napoleon und Hitler, nichts gelernt aus der Geschichte? Und wir halten an dieser Stelle ausdrücklich fest, daß auch uns an Putins Politik einiges mißfällt. Aber, daß die Ukraine heute in dieser verzweifelten Lage ist, dazu hat sehr wesentlich dieser unfähige Verein EU, dieser „Pudel“ Washingtons, beigetragen.

So klingt denn auch dessen Aufheulen jetzt wenig überzeugend. Unglaubwürdig auch Merkels Regierung, die sich lieber einmal für die Wiedererlangung der Souveränität des eigenen Landes einsetzen sollte.

Brüssel dummdreist und feige

Die Europäische Union hat also, ohne historische und kulturelle Fakten überhaupt zu berücksichtigen, Kiew in die Zwangslage gebracht, sich zwischen Brüssel und Moskau zu entscheiden. Was selbstverständlich Putin auf den Plan rufen und Moskau zu entsprechenden Schritten veranlassen mußte.

Daß die Brüsseler Spitzen dabei auf Zuruf Washingtons reagierten, entschuldigt nicht deren einerseits dummdreistes, andererseits feiges Verhalten. Nicht nur in diesem Fall.

Washingtons Kolonie

Wo waren unsere ach so mutigen EU-Verantwortlichen eigentlich beim völkerrechtswidrigen Einmarsch der US-Amerikaner im Irak? Und nicht ganz nebenbei: Kosovo-Grenzziehung schon vergessen?

Und wie verhält sich das angeblich loyale Gewissen dieser selbsternannten Wertegemeinschaft EU gegenüber der Tatsache, daß die NATO zu nichts anderem da ist, als das „Protektorat Europa“ (US-Sicherheitsberater Zbigniew Brzezinski) niederzuhalten und Washingtons Interessen weltweit zu verteidigen?

Die Arroganz und Heuchelei Washingtons und die allerorten aufgestellten Gesslerhüte sind längst unerträglich geworden. Nur vergleichbar mit der Herrenmentalität der Zionisten in Israel, wobei böse Zungen behaupten, Washington folge ohnehin nur den Anweisungen Tel Avis.

Laufender Bruch des Völkerrechts

Aber lassen wir Spekulationen beiseite und bleiben wir bei gesicherten Fakten. Eine Tatsache ist wohl, daß Washington laufend internationales Recht gebrochen hat.

Von 1945 bis 2003 haben die USA, militärisch und/oder geheimdienstlich, in mehr als 40 Staaten (von China bis in den Irak) interveniert, Regierungen beseitigt oder Staatsmänner und Oppositionsführer ermorden lassen oder in einigen Fällen zumindest den Versuch dazu unternommen.

Nicht zuletzt sind die USA und ihre westlichen Vasallen auch verantwortlich für das Chaos und die zehntausenden Toten zwischen Kabul und Tunis seither.

Also, bitte sehr, was berechtigt Washington jetzt mit erhobenem Zeigefinger aufzutreten und Putin in seinem Einflußbereich in die Schranken zu weisen, nachdem man in Kiew eine Putsch-Regierung an die Macht gebracht und das Land internationalen Geldgebern ausgeliefert hat?

EU-Abgeordnete: Wenn schon keine Macht, dann kassieren

Ja und was hat eigentlich das hochlöbliche EU-Parlament, das manche als Quatschbude bezeichnen, zu all dem zu sagen? Will man dort die Wahrheit überhaupt wissen oder geht es der Mehrheit der Abgeordneten nur mehr darum, sich in die Anwesenheitsliste einzutragen, um dann, ohne etwas geleistet zu haben, abzukassieren und den nächst teuersten Flug nach Hause anzutreten?

Wie lebt es sich im Reich der Privilegien und der Korruption mit der Tatsache von annähernd 30 Millionen Arbeitslosen und mitverschuldeter Kriegsgefahr infolge NATO-Knechtschaft?

Die meisten EU-Abgeordneten haben doch nichts anderes im Kopf, als im Mai wiedergewählt zu werden. Wenn man schon keine Macht hat, dann möchte man dafür wenigstens ordentlich entschädigt werden. Natürlich von jenen, die ihrer Ohnmachtspolitik zum Opfer fallen, den Tüchtigen und Fleißigen in dieser Union.

Und jene, die nun erstmals auch an den EU-Futtertrog drängen, und uns weismachen wollen, sie könnten im Falle ihres Einzuges auch nur irgendetwas Wesentliches verändern? Nun, sie sind entweder naiv oder reine Zyniker.

Courage und Fleiß als Wahlempfehlung

So sollte sich jeder genau überlegen, wem er bei der EU-Wahl seine Stimme geben wird. Die Macht, rasch etwas zu ändern, wird keiner in absehbarer Zeit haben, aber man könnte sich genau anschauen, welcher Abgeordnete in diesem ohnmächtigen, Lobbyisten und Kommission ausgelieferten EU-Parlament wertvolle Aufklärungsarbeit leistet.

Man muß nur suchen, dann findet man tatsächlich einige wenige davon. Und haben nicht diese dann unsere Stimme verdient?
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Kalenderblatt Datum: 22. März 2014
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Europa
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George Bernard Shaw (1856 – 1950)