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Sozialistische Jugend: „Die Hypokrise wegkiffen“

14.03.2014, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/201_Sozialistische_Jugend_Die_Hypokrise_wegkiffen
 
Eingekiff?: Fiona Kaiser will mit Drogengeldern Staatshaushalt sanieren?
Eingekiff?: Fiona Kaiser will mit Drogengeldern Staatshaushalt sanieren?
Not macht ja bekanntlich erfinderisch. So fand Sozialistische Jugend (SJ) einen sehr kreativen Ansatz, das Hypo-Desaster zu finanzieren: kiffen. Dem Staat Abermillionen an Steuergeld, die jetzt in die Hände der Drogenmafia flössen, so die SJ. Und nebenbei befriedigt man mit dieser Hirnrissigkeit auch die eigene Klientel.
Diese „geniale“ Idee entspringt jedenfalls der oberösterreichischen Vorsitzenden der SJ, Fiona Kaiser. Sie wirbt ganz offen mit „Kiffen für die Hypo“. Klingt nach verspätetem Faschingsscherz, ist aber leider wirklich ernstgemeint.

Den Staat mit Drogen sanieren

Weil die Jugend die gesamten Steuerschulden aus der Banken-Misere zu tragen habe, fühle sie sich benachteiligt und solle daher „mitziehen dürfen“ (wohl eine Anspielung von „am Joint ziehen“). „Mitgezogen“ hat Kaiser selbst anscheinend vor ihrem Interview, in dem sie die Legalisierung forderte. Da die Kärntner FPÖ so viel Geld verheizt habe, sei es an der Zeit, neue Wege für die Finanzierung des Staatshaushaltes zu finden.

Kaiser hat da schon tief in die sozialistische Trickkiste gegriffen, denn mit den ganzen „2.5 Millionen Euro an Steuern und Gebühren“ lassen sich ja nicht mal die daraus resultierende Folgeschäden einer „streichfähigen“ Jugend wohl kaum finanzieren.

2,5 Millionen Euro für Kiffen an jeder Ecke, um das Budget zu sanieren. Welch krause Ideen! Ist der SJ natürlich relativ egal, zukunftsweisende Vorschläge waren aus der Ecke der „Nützlichen Idioten“ noch nie zu vernehmen.

Schnapsidee aus den USA

Seit Jahresbeginn ist in Colorado der Konsum von Cannabis legalisiert worden. Dort sind pro Kauf 28 Gramm erlaubt, Touristen erhalten jeweils nur ein Viertel davon. Wird die dort kommende Generation Cannabis noch als Droge kennen lernen, oder nur als andere Tabaksorte?

An dieser Dummheit aus Übersee (wenn es nur die Einzige wäre) nimmt die SJ Beispiel und will die Jugend ernsthaft in permanenten, legalen Kontakt mit Drogen bringen. Natürlich könnte man einwenden, dass das „eh jeder mal gemacht hat“, oder „eh nicht so schlimm ist“. Doch nur weil diese 68er-Zöglinge eine verkorkste, laissez-faire Kindheit erlebt haben und deshalb regelmäßig Drogen konsumieren, muss nicht jeder Jugendliche in der Trafik automatisch die gleiche Möglichkeit erhalten. Die Notwendigkeit für das gemeine Volk, Cannabis zu erlauben, ist noch nicht überliefert.

Hirnrissige Heuchelei

Vergessen wir aber gerade bei Fiona KAISER nicht auf ihren Namensvettern, den Kärntner Landeshauptmann Kaiser – hatte er nicht bei den Hypo-Milliardenhaftungen mitgestimmt? Warum fragt die gute Fiona nicht, warum sich ihre Genossen mit Händen und Füßen gegen einen Untersuchungsausschuß zu Aktenzeichen XY-Hypo ungelöst wehren.

Davon abgesehen ist der Gedanke, einen Staat mit Drogen sanieren zu wollen, wohl eher Stoff für Endzeit-Romane, ein völlig absurder Vorschlag. Die Auswirkungen in der Zukunft, die Schäden, die durch Missbrauch der leicht erhältlichen Drogen entstehen würden, wären nicht abschätzbar.

Somit wird dieser tiefrote Schwachsinn zum Glück schnell wieder vom Tisch sein, um irgendwann von den Grünen aufgegriffen werden. Doch alles halb so schlimm, sie sind doch immer ganz stolz auf ihre jungen Randalierer und Berufskiffer. Schließlich sind die unsere politische Zukunft.
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Kalenderblatt Datum: 14. März 2014
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in:
Politik
  Gesellschaftspolitik
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