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Ukraine und einige Fragen

27.02.2014, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/193_Ukraine_und_einige_Fragen
 
Ukraine: Westliche Faselei und Manipulationen – wie in Syrien. Ägypten. Irak…
Ukraine: Westliche Faselei und Manipulationen – wie in Syrien. Ägypten. Irak…
Eines muß man dem Westen, den USA und der EU, doch lassen: Von Destabilisierung und mobil einsetzbaren Marionetten (dieses Mal Klitschko und Co) versteht er einiges. Folgen nach dem mißglückten Arabischen Frühling jetzt gefährliche antirussische Festspiele?
In Kenntnis der westlichen Strategie, die im Wesentlichen jene der US-Neocons ist, deren deutsche Vasallen gute Feldarbeit leisten, überraschen die Ereignisse in der Ukraine keineswegs. Und wie schon in den arabischen Ländern, wurden aber auch hier Kräfte geweckt, die nicht ganz in die Pläne der Destabilisierungs-Strategen hineinzupassen scheinen. Der Rechte Sektor, zum Beispiel.

Fäden im Hintergrund

Endgültiges kann man allerdings noch nicht sagen, außer daß die Hochfinanz den Hauptgewinn einstreifen und das mißbrauchte ukrainische Volk die Hauptbelastungen tragen wird dürfen.

Vorerst sieht es jedenfalls so aus, als stünden Washington und Brüssel etwas belemmert vor dem von ihnen angerichteten Scherbenhaufen, und fast scheint es so, als könnte Putin als Gewinner vom Schlachtfeld gehen. Daher wirken die Aufforderungen von Obamas Sicherheitsberaterin, Susan Rices, Kiews wichtigster Handelspartner, Moskau, möge sich zurückhalten, denen eines Papiertigers.

Wer außerdem daran beteiligt war, einen gewählten Präsidenten, und sei er noch so korrupt, auf undemokratische Weise, mit den Mitteln der Verhetzung und der Gewalt aus dem Amt zu jagen, sollte mit Hymnen auf Demokratie und Freiheit etwas zurückhaltender sein.

Wie unabhängig kann man mit 35 Mrd. Schulden sein?

Der erwähnte Rechte Sektor scheint nun, wie es heißt, als einzige organisierte und bewaffnete Opposition, also gewiß kein harmloser Knabenchor, das Gesetz des Handelns in der Hand zu haben. So wird zumindest berichtet.

Doch auch er, angeblich gleichermaßen kritisch gegenüber dem Westen und Moskau, müßte, käme er an die Macht, sich bald den Fakten beugen. Das heißt ganz einfach in Zahlen: 35 Milliarden. So viel würde die Ukraine angeblich in der nächsten Zeit brauchen, um zu überleben.

Wer würde wohl soviel ohne Rückversicherung borgen (oder weiterborgen), und was bedeutete es für die Unabhängigkeit der Regierung dann? Nicht zuletzt müßte eine Verständigung mit der russischen Bevölkerung der Ukraine gefunden werden. Eine Mammutaufgabe.

Teilung bereits ausgemachte Sache?

Aber vielleicht läuft es hinter den Kulissen längst anders, vielleicht ist die Teilung der Ukraine in eine westlichen und eine östliche Republik bereits ausgehandelt? So ganz nach alter Kolonialmanier? Auf keinen Fall können Washington und Moskau es sich leisten, sich der Ukraine wegen in die Haare zu geraten. Zuviel stünde auf dem Spiel.

Wenn es aber zu keiner Spaltung kommt, wer könnte dann als Sieger aussteigen? So wie es derzeit aussieht, wird Obama eine Niederlage einstecken müssen, aber vielleicht macht sie ihm Putin erträglich. Eine Zuspitzung könnte ja schließlich in eine globalen Katastrophe führen. Und die kann, außer einigen zwar einflußreichen Endzeit-Spekulanten, doch keiner wollen?
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Kalenderblatt Datum: 27. Februar 2014
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International
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