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Bekifft – das amerikanische Ideal

16.02.2014, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/189_Bekifft__das_amerikanische_Ideal
 
Drogenfreigabe als Gesellschaftsexperiment: Soll Milliarden in die leeren Staatskassen spülen.
Drogenfreigabe als Gesellschaftsexperiment: Soll Milliarden in die leeren Staatskassen spülen.
Seit Jahresbeginn dürfen in den US-Bundesstaaten Colorado und Washington Bürger über 21 Jahre legal Marihuana konsumieren. Für die Cannabisaktivisten natürlich ein riesiges Fest, ab jetzt darf man sich legal bekiffen. Colorados Einwohner dürfen sich pro Kauf mit einer Unze (28 Gramm) eindecken, Touristen nur mit einem Viertel davon.
Die restlichen Beschränkungen orientieren sich an denen vom Alkoholkonsum. Natürlich erhofft sich der Bundesstaat auch wirtschaftliche Impulse, vor allem durch Drogentouristen aus den übrigen Bundesstaaten. In Colorado erhofft man sich Einnahmen von rund 70 Millionen US-Dollar pro Jahr, Im Bundesstaat Washington geht man für die kommenden fünf Jahre sogar von Steuereinnahmen von 1,9 Milliarden Dollar durch den Verkauf von Marihuana und seinen Nebengeschäften aus.

Die Hauptstadt Washington hat ihre Verantwortung abgegeben, denn die veröffentlichte Meinung in den USA ist mittlerweile mehrheitlich der Legalisierung zugeneigt. Die Bequemlichkeit, weniger Dealer verfolgen zu müssen, täuscht über die Tatsache hinweg, daß die Legalisierung dem Mißbrauch keinesfalls Einhalt gebietet. Vor allem die Jugend wird mit einem komplett falschen Verständnis über Marihuana aufwachsen. Sie wird Marihuana als quasi „lustige“ Tabaksorte kennenlernen.

Nur das Geld zählt

Als wären die US-Amerikaner als Weltpolizei nicht ohnehin schon eine Gefahr für so manchen Staat auf diesem Planeten, nun dürfen sie auch noch offiziell bekifft Kriege anzetteln. Die Anpflanzung von Cannabis läuft auf Hochtouren, man will dem Sturm der Drogenkonsumenten ja gewachsen sein. Als nächstes wird man wohl hart daran arbeiten, die negative Konnotation von Marihuana loszuwerden.

Jedenfalls werden Colorado und Washington nun genau beobachtet werden. Sollte sich der staatlich gedeckte Mißbrauch „rentieren“, wird er mit Sicherheit auf lange Sicht die nationale Freigabe erhalten.

Nach einer Studie des marktwirtschaftlich ausgerichteten Cato-Instituts würde eine völlige Freigabe von Marihuana in den USA dem Staat Steuereinnahmen von rund 8,7 Milliarden Dollar pro Jahr bescheren.

Da wird das Zähneknirschen der Republikaner wohl auch größtenteils verstummen.

US-„Kultur“-Export ist abermals zu befürchten

Sollte das Experiment nicht völlig in die Hose gehen, werden wir bald mit einer enormen medialen Kampagne konfrontiert sein. Die Linke wird in Europa nach dem Stoff schreien, wie viele es schon bisher getan haben. Und man wird auf die Vorteile wie angeblich gesunkene Kriminalität, gestiegene Steuereinnahmen und zufriedene Drogenkonsumenten verweisen.

Gesundheitliche oder gar gesellschaftliche Folgen interessieren da wenig.
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Kalenderblatt Datum: 16. Februar 2014
Genre-Zuordnung
in:
Gesellschaftspolitik
  International
  Linke Biotope
  Soziales
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