Öffnet neues Fenster: Unterstützen mit deiner Spende auf PayPal.com! Öffnet neues Fenster: Zu den RSS-Feeds Zum Gegenargument-Infobrief anmelden!
Die politisch nicht korrekte Internet-Seite für Österreichs Jugend
Kalender von September 2019 anzeigen Oktober 2019 Kein Termin nach diesem Zeitpunkt vorhanden
 
Mo Di Mi Do Fr Sa So
30 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
Termine ab heute:
Keine unmittelbaren Termine in dieser Zeit.
www.gegenargument.at » Blog » Textbeitrag

ORF-Dauerschwerpunkt: Gender-Unsinn und Gleichheitswahn

29.01.2014, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/184_ORF-Dauerschwerpunkt_Gender-Unsinn_und_Gleichheitswahn
 
Univ.-Prof. Christiane Spiel: „Expertin“ von international bedeutunglosem Institut der Uni Wien
Univ.-Prof. Christiane Spiel: „Expertin“ von international bedeutunglosem Institut der Uni Wien
Der ORF zollte letzten Dienstag (28.1.2014/18:30) in der Sendung „Konkret“ wieder einmal dem politisch korrekten Genderwahn Tribut. Unterschiedliche Ergebnisse in Mathematik bzw. Physik und Sprachen bei Mädchen und Buben der letzten Pisa-Tests lägen an den geschlechtsstereotypen Erziehungsmethoden der Österreicher, versucht man wieder einmal realitätsferne, linke Utopien zu verbreiten.
Beim Spielzeug angefangen bis zu der Art und Weise, wie unsere Kinder für ihre Leistungen gelobt werden, sind laut „Konkret“ die Fehler zu suchen. Die Biologie, das heißt unterschiedliche Voraussetzungen und daraus resultierende unterschiedliche Interessenslagen, spielt natürlich keine Rolle.

Die „Experten“ dürfen nicht fehlen

Unterlegt wird die Gendersauce wieder von ausgesuchten „Experten“. Im Vorabendprogramm wird diesmal Frau Univ.-Prof. Christiane Spiel vom international eigentlich unbedeutenden Institut für Angewandte Psychologie der Universität Wien breit und unkritisch Raum für ihre zumindest fragwürdigen Thesen geboten.

Für die Frau „Expertin“ ist dann auch gleich die nicht ausreichend „gegenderte“ Sprache – gemeint ist die überwiegende Benutzung geschlechtsneutraler Begriffe – als Ursache für unterschiedliche Befähigungen von Mädchen und Burschen ausgemacht.

Nebenbei bemerkt handelt es sich bei diesen unterschiedlichen Begabungen um statistisch unterschiedlich gehäufte Fähigkeiten und besagt keineswegs, daß alle Kinder so zu sehen sind. Sollte man als „Experte“ eigentlich wissen.

Getrennter Unterricht international wieder angedacht

Eine Tatsache hingegen ist, daß Burschen tendenziell eher mathematisch naturwissenschaftlich begabt und Mädchen eher sprachlich kompetenter sind. Und so versucht der Beitrag das auch gleich so darzustellen, als ob dieses Phänomen nur bei uns „Hinterwäldlern“ hier in Österreich zu finden wäre, ohne dies freilich durch belegbare Beispiele zu untermauern.

Ein weiteres Thema, das man unter modernen Bildungspsychologen bereits ernsthaft diskutiert, ist auch, ob nicht zumindest ein teilweise getrennter Unterricht von Mädchen und Burschen sinnvoll wäre. Weil es ohne politisch korrekte Brille eben erwiesen ist, daß auf Grund unterschiedlicher Auffassungsgaben gerade in den erwähnten Bereichen Mathematik und Sprachen spezieller Unterricht bessere Ergebnisse bringt.

Ein kritisches Hinterfragen der „Erkenntnisse“ der Frau Professor wäre natürlich von den Redaktionen des Staatsfunks zuviel verlangt.

Hätte man auch nur eine halbe Stunde im Internet recherchiert, wäre man vielleicht auch auf die grüne Bildungsministerin von Nordrhein-Westfalen, Sylvia Löhrmann, gestoßen. Und man hätte dann auch herausgefunden, daß die grüne Löhrmann 2012 vorgeschlagen hat, Jungs und Mädchen zumindest in einzelnen Fächern wieder getrennt zu unterrichten. Warum? Weil so eine geschlechterspezifische Förderung wieder möglich gemacht würde.

Laut Löhrmann müsse man Mädchen grundsätzlich einen anderen Zugang zu Technik und Naturwissenschaften geben. Und auch die Burschen würden profitieren!

Und die ORF-Redaktion wäre vielleicht auch auf den amerikanischen Psychologen Leonard Sax aufmerksam geworden. Dieser hat sich doch tatsächlich auch unter bestimmten Bedingungen für getrennten Schulunterricht für Jungen und Mädchen ausgesprochen. „Wir brauchen eine Unterrichtsform, die auf die Bedürfnisse der Jungen abgestimmt ist“, sagte Sax in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

Laut Sax sind Burschen beispielsweise zum Zeitpunkt der Einschulung kognitiv und körperlich deutlich hinter der Entwicklung der Mädchen. Das ist dann auch eine der Ursachen des „kindischen“ Benehmens der Burschen in der Pause. Natürlich nur für jemanden, der keine ideologische Brille auf hat.

Gefährlich begeisterte Lehrerinnen

Vollkommen realitätsfern sind hingegen solche Lehrerinnen, die – wie in dem ORF-Beitrag – allen Ernstes „glauben“, allein durch das Verwenden des Binnen-„I“ oder der Floskel wie „Schülerinnen und Schüler“ die Leistungen verbessern zu können.

Natürlich entspringt dieser Schmarren nicht den Köpfen dieser (es sicher gut meinenden) Volksschulpädagoginnen. Aber sie sind ein trauriges Beispiel dafür, wie ideologisierte Pseudowissenschaft Einzug in die Köpfe findet und durch „nützliche Idioten“, um Stalins Begriff zu gebrauchen, begeistert umgesetzt wird.

Sprache kann natürlich etwas verändern. Zwar sicher nicht den schulischen Erfolg, sehr wohl aber die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Drückt man sich heute nämlich nicht politisch korrekt aus, wird man schnell Opfer des intoleranten linken Zeitgeistes. Und diese totalitäre Tendenz wird mit solchem pseudowissenschaftlichen Unsinn gefördert.

Interesse Voraussetzung für Verständnis

Alle halbwegs intelligenten Eltern wissen sowieso, was objektive Bildungswissenschaftler nach und nach wieder belegen – vorausgesetzt natürlich, die biegen sich ihre Ergebnisse nicht an ihren weltfremden Uni-Ideologien zurecht: Das Interesse für eine Sache ist die wichtigste Voraussetzung für deren Verständnis. Und es war immer eine Tatsache, ist eine Tatsache und wird immer eine Tatsache bleiben, daß trotz aller Zurückhaltung der Eltern Buben eben eher zum Spielzeugauto greifen und Mädchen zur Puppe.

Und die Realität widerlegt eine weitere Behauptung des ORF-Beitrags. Nämlich daß die meisten Eltern die Kinder zu bestimmtem Spielverhalten „drängen“ würden – meist ist das Gegenteil der Fall. Denn Kinder bestimmen in der Regel, was gekauft wird. Wer das nicht glaubt, sollte einfach einmal selbst mit Kindern einkaufen gehen, schon fällt einem solch haarsträubender Blödsinn nicht mehr ein.

Die Frau Univ.-Prof. darf aber noch mehr aus ihrer ideologischen Wunderkiste als unwiderlegte Tatsachen präsentieren. Zwar hat grundsätzlich die Aussage, Mädchen und Buben würden schon im Säuglingsalter unterschiedlich behandelt, eine Berechtigung. Sie vergißt aber, daß Buben und Mädels auch unterschiedliche Signale zurücksenden und Erwachsene darauf eben unterschiedlich reagieren. Unabhängig von der Farbe des Pyjamas.

Die „rückständige Landbevölkerung“

Wie das Amen im Gebet darf natürlich in der ORF-Propagandasendung für Psychoquatsch auch die übliche Meinung von der rückständigen Landbevölkerung und der „fortschrittlichen“ Stadtbevölkerung nicht fehlen.

Mit der Floskel „soweit wir beobachten können“ (eine übliche Umschreibung für eine empirisch nicht belegte Behauptung) wird der Landbevölkerung unterstellt, sie würde Buben etwa verbieten, mit Puppen zu spielen, weil das ja die Nachbarn bemerken könnten. Man will schlichtweg nicht wahrhaben, daß das Interesse der allermeisten Burschen an „Mädchenspielen“ einfach nicht existent ist, ebenso wie umgekehrt.

Vom Lob für Buben und Mädchen

Unter allen Behauptungen der „Expertin“ Professor Spiel ist aber wohl jene, man würde Burschen für burschentypische Leistungen und Mädchen für mädchentypische Leistungen stärker loben, eine der fragwürdigsten. Ist es in Wirklichkeit nicht genau umgekehrt?

Räumt der schlampige Bub endlich einmal sein Zimmer auf, findet das wohl um einiges mehr Aufmerksamkeit als bei einem Mädchen. Und repariert die Tochter selbst ihr Fahrrad, so berichtet man stolz den Nachbarn, was für eine „Pfundsfrau“ das einmal werden wird.

Manipulation ins Kinderzimmer hinein

Dieser harmlos wirkende Beitrag ist ein weiteres Beispiel der Manipulationsmaschinerie ORF. Unkritisch und nicht hinterfragt werden krause Gendertheorien als Tatsachen hingestellt, einseitige „Experten“ nicht nach Inhalten, sondern nach „Tips für die Eltern“ zur Umsetzung ihrer mehr als utopischen Theorien befragt.

Frau Professor sollte vielleicht ein wenig mehr neutrale Feldforschung betreiben, anstatt im ideologischen Elfenbeinturm mit vorgefaßten Theorien die Realität in ihr linkes Gender-Korsett pressen zu wollen. Denn von einer Universitätsprofessorin kann man schon etwas mehr wissenschaftlichen Weitblick und Objektivität erwarten.

Und es stellt sich bei ihr die Frage nach der Motivation: Ist es Überzeugung aus ihrer Ideologie oder – genauso gefährlich – eiskalte Berechnung, um einer Ideologie Vorschub zu leisten?

Was die Mitarbeiter des ORF wieder einmal betrifft, gäbe es auch mehrere Möglichkeiten: Man arbeitet vorsätzlich und bewußt derart unobjektiv, um den zerstörerischen Gesellschaftsmodellen der Linken Vorschub zu leisten, man ist zu faul, einen kontroversen Beitrag zu gestalten und holt sich seine Experten dort, wo es am einfachsten ist, oder man ist schlichtweg zu dumm zu sehen, daß Frau Professor vielleicht nicht gerade ein Hort der Objektivität ist. Böse Geister könnten eine Kombination aus allen drei Punkten vermuten.
Beitrags-Servicebereich
Kalenderblatt Datum: 29. Jänner 2014
Genre-Zuordnung
in:
Gesellschaftspolitik
  Medien
  Linke Biotope
Adresse des Beitrag Adresse des Beitrags
Beitrag kommentieren Beitrag kommentieren
Als eMail weiterleiten Als eMail weiterleiten
TrackBack: Austausch TrackBack-URL anfordern
 
Suchen im Blog
Informationen
Aktuelle Umfrage
Politische Korrektheit
Glauben Sie, daß politisch korrekte Bezeichnungen für Minderheiten (etwa Sinti und Roma statt Zigeuner) diese besser in den Alltag integrieren (z.B. am Arbeitsplatz, im Straßenbild)?
Ja, sicher!
26% 
Ich weiß nicht.
3% 
Nein, kompletter Blödsinn!
71% 
Ist Zwang ein gutes Mittel, um positiv für die eigene Sache zu werben (z.B.verordnete Quoten für Frauen und Ausländer)?
Ja, sicher!
25% 
Teils, teils.
6% 
Nein, keinesfalls!
69% 
Zitat
„Der große Feind der Wahrheit ist sehr häufig nicht die Lüge – wohl bedacht, erfunden und unehrlich – sondern der Mythos – hartnäckig, überzeugend und unrealistisch. Der Glaube an Mythen erlaubt die Annehmlichkeit einer Meinung, ohne die Unannehmlichkeit des Nachdenkens.”
John F. Kennedy (1917 – 1963)