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Korruption: Wie „Experten“ sich korrumpieren

18.04.2012, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/17_Korruption_Wie_Experten_sich_korrumpieren
 
Im Jahre 2012 würden wir durch korrupte Machenschaften einen Schaden von 27 Milliarden Euro erleiden. Mit dieser imposanten Zahl platzte eine Studie der Universität Linz mitten in die Berichterstattung zum Korruptions-U-Ausschuß. Wir stellen uns jetzt die Frage, wie man eine so doch relative genaue Zahl berechnen will.
Um hier keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: Dieser Text soll korrupte Machenschaften weder gutheißen noch negieren! Er richtet sich vor allem gegen das immer mehr ausufernde „Expertenwesen“.

Es liegt in der Natur der Sache, daß Korruption, sofern sie nicht zufällig aufgedeckt wird, im Verborgenen stattfindet. Man hat also anders als beispielsweise im Fall von Raub eher selten jemanden bei der Hand, der sagen wird, er wäre Opfer einer korrupten Machenschaft geworden. Damit scheint es aber auch schwierig bis unmöglich, genaue Zahlen zu erheben.

Privat erstellter „Korruptionsindex“

So ist man nun auf die Idee gekommen, einen „Korruptionsindex“ zu erheben. Das wiederum macht ein privater Verein, „Transparency International“, der seinerseits mit der Berichterstattung über Korruption an jeder Ecke – direkt oder indirekt – sein Geld verdient.

Dieser Korruptionsindex wird durch Befragung und Selbsteinschätzung beispielsweise von Unternehmern erstellt. Nun braucht man kein großer Fachmann zu sein, um zu sich ausrechnen zu können, daß einem medialen Trommelfeuer wie rund um den Korruptions-U-Ausschuß dieser Index in die Höhe schnellt.

Und daß tendenziell auch eher Leute an solche Umfragen teilnehmen, die sich gerechtfertigt oder eingebildet als Opfer von Korruption sehen, tut dann sein übriges. Aus diesen drei genannten Faktoren kann man sich somit auch die Aussagekraft solcher Zahlen ausrechnen.

„Gute“ und „böse“ Korruption

Übrigens werden Formen der Korruption, die zwar durchaus plausibel scheinen, nicht so gut ins Schema des einen oder anderen Auftraggebers passen, erst gar nicht als Korruption gewertet. Wenn beispielsweise die Gemeinde Wien ihre Beamten frühzeitig in den Ruhestand entläßt oder Subventionen an linke Vereine vergibt, dann dient dies durchwegs dazu, die Klientel der roten Rathausriege anzufüttern und zu versorgen. Und damit ist das Korruption, auch wenn der Nutzen auf viele verteilt wird.

Diese Gedanken könnte man durch viele Bereiche weiterspinnen. Fragliche Erhebungen, Indizes und Behauptungen werden die wirklichen Probleme in Sachen Korruption wohl nicht lösen. Sicher aber ist, daß die gewaltigen Zahlen sie einer kleinen Gruppe von „Experten“ helfen, ihr Dasein zu rechtfertigen.
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Kalenderblatt Datum: 18. April 2012
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Politik
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