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Abwehrkampf verboten – Nur „links“ bis „linksextrem“ darf gefördert werden!

30.11.2013, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/174_Abwehrkampf_verboten__Nur_links_bis_linksextrem_darf_gefrdert_werden
 
Kärnter Freiheitskampf: Ohne die Abwehrkämpfer wäre das heutige Kärnten nicht vorhanden
Kärnter Freiheitskampf: Ohne die Abwehrkämpfer wäre das heutige Kärnten nicht vorhanden
In Kärnten wird seit der Machtübernahme der Freiheitlichen und noch mehr seit Ableben von Jörg Haider wie in keinem anderen Bundesland nach oft nicht vorhandenen Skandalen der Blauen und Orangen Ausschau gehalten. Aktuell ist der blaue Ex-Landesrat Harald Dobernig unter Beschuss. Er hätte „ungeheuerliche Subventionen“ an den Kärntner Abwehrkämpferbund ausgeschüttet. Na und?
Der Nachfolger Dobernigs, der schwarze Wolfgang Waldner, posaunte nach der Kärntner Landtagswahl, dass man die „bürgerliche Kraft“ in der neuen Landesregierung darstellen werde. Auch fabulierte er irgendetwas von einem Wunsch der Bürger, der quasi die ÖVP in der Regierung sehe. Woraus er seine Erkenntnis gewonnen hat? Schließlich verlor man gegenüber der letzten Wahl nochmals über 2% und steht bei 14% der Stimmen. Niemand hat also auf diese Partei gewartet.

Und auf ihn selbst wohl schon gar niemand. Waldner wurde von Wien aus eingesetzt. Medial wird die „Kenia-Koalition“ bestehend aus Schwarz-Rot-Grün gar als „Wenderegierung“ gefeiert. Waldner leitet in seinem Ressort gleich die Wende ein: die Abwehrkämpfer müssen sich warm anziehen.

Dobernigs legitime Förderungen

Die einmalige Förderung Dobernigs an den Kärntner Abwehrkämpferbund in der Höhe von 140.000 € sind für Waldner untragbar, gar „ungeheuerlich“ sei sie. Dobernig habe sie am Tag vor der Angelobung der neuen Regierung abgesegnet. Zusätzlich sollen noch, auf unbefristete Zeit, jährlich 98.000 € an die Abwehrkämpfer fließen.

Nicht zum Spaß, sondern für die „Errichtung eines ,Institutes zu Erforschung und Vermittlung der Zeitgeschichte im Alpen-Adria-Raum‘“ sowie für Bürokosten, Miete und Mitarbeiter. Was ist daran schlimm oder anrüchig?

„Volks“partei: Mehr Multikulti und Anarchie

2,37% des Kulturbudgets flossen, nach Dobernig, in die Brauchtums- und Heimatpflege, die auch die Abwehrbünde mitumfasst. Das klopapierfarbene Schmierblatt der Linken versetzten die Subventionen „des Kapitels Brauchtums- und Heimatpflege“ gar ins „Staunen“.

Das aber ist nun wirklich keine Überraschung. 2,16 Millionen Euro sind dem „Standard“ für Tanzgruppen, Trachtenkapellen udgl. freilich viel zu üppig. Für Waldner ist die nunmehrige Subvention „inakzeptabel“, „es gehe um sehr viel Geld, zu Lasten der anderen Kulturschaffenden“.

Prächtig, wie sich Zeitungen und Politiker einig sind: Lieber mehr Multikulti-Feste in Wiener Manier und anarchische Schriftsteller, die Land und Volk in den Dreck ziehen. Widerlich!

Volk und Land fördern: Ein Skandal

Waldner, dessen Schwester im Übrigen im ORF tätig ist, selbst ein gebürtiger Kärntner, ist der Abwehrkampf offenbar kein Begriff und folglich die Notwendigkeit einer finanziellen Ausstattung auch nicht zu vermitteln. Im Gegensatz zu vielen „Kunstschaffenden“, die jetzt angeblich für die Abwehrkämpfer „bluten“ müssen, hatten diese Menschen wahrlich etwas geleistet und den Panslawismus nach dem Ersten Weltkrieg in die Schranken verwiesen. Ihnen kann man gar nicht genug danken!

Es ist ein Sittenbild in dieser Republik: gefördert wird ohne Wenn und Aber – ohne Presseaussendungen und Meinungsmache – jeder, der auf dem zeitgeistigen Klavier der Politik spielen kann. Die vergleichsweise lächerlich geringe Finanzierung heimattreuer Verbände und Menschen hingegen stellt einen Skandal dar. Soweit ist es in dieser selbstgerechten, geschichtlich völlig unbedarften Polit- und Medienmeute gekommen.
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Kalenderblatt Datum: 30. November 2013
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Politik
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George Bernard Shaw (1856 – 1950)