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Linker Multikulti-Müll: wie der ORF suggestiv umerzieht

26.11.2013, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/172_Linker_Multikulti-Mll_wie_der_ORF_suggestiv_umerzieht
 
Sigrid Löffler: Vom ORF werden ihre Ausgüsse bejubelt (Foto: Smalltown Boy)
Sigrid Löffler: Vom ORF werden ihre Ausgüsse bejubelt (Foto: Smalltown Boy)
Einmal in der Woche wird sie dem Gebührenzahler aufgetischt: die ZiB um 11. Ansonsten genügen die ZiB um 9 und 13 Uhr mit eher bescheidenen Quoten. Doch am Sonntag vor der allwöchentlichen „Pressestunde“, wo deutlich mehr Menschen zuschauen, zündet der ORF stets sein (Des-)Informationsfeuerwerk. Heute: Umerziehungsliteratur hautnah.
Jeden Sonntag lachen also in diesem wunderbaren ZiB-Format Moderatoren aus dem Flimmerkasten, die man für verschollen hielt. Jedenfalls las am 17.11.2013 die Sprecherin einen schönen Bericht über Sigrid Löffler vor. Ihr neues Buch wurde großzügigerweise vor rund 80 tausend Zusehern beworben. Ist das nicht toll?

Der umkämpfte Büchermarkt

Jährlich erscheinen Abertausende von Büchern und füllen die Regale der Buchhandlungen. Da tut ein wenig Nachhelfen nicht schlecht. Wer sollte sonst Notiz von der eigenen Arbeit nehmen, wer sie erwerben? Sigrid Löffler verfasste ein Buch mit dem nach Sensation schreienden Titel: „Die neue Weltliteratur: und ihre großen Erzähler“.

Von Weltliteratur erzählen jedoch bereits einige Werke. Der Grund für eine Erwähnung in einer ORF-Nachrichtensendung liegt aber tendenziell woanders: nämlich in der Auslegung des Wörtchens „neue“.

Was konstituiert die „neue Weltliteratur“?

Diese umfasst 50 Literaten aus Afrika, deren Herkunftsländer durch die Kolonialzeit geprägt wurden, „allesamt Migranten und Sprachwechsler.“, so Löffler in ihrem Buch. Dieser postkoloniale Kreis wird – wie könnte es anders sein – durch „jüdische Autoren“ „ins wahrhaft Globale erweitert“. Rührend!

Da die Autoren „Kulturgrenzen überschritten und damit auch erweiterten, wurden (sie) zu Urhebern einer neuen Literatur des Dazwischen, des Oszillierens zwischen den Kulturen, der mehrfachen Identitäten.“ Löffler meint, dieses „Dazwischen“ sei „ohnehin der stimmigste Ort der migrantischen Moderne“.

Sie schwärmt davon, dass Menschen aus Asien, Afrika oder der Karibik „ihre eigene Urbanisierung vorantreiben und im Zuge dieses Prozesses auch ihre Zufluchtsorte gründlich verändern“. Dies macht Löffler voll Esprit vor allem an Großbritannien fest, das sich „von einer monokulturellen in eine multiethnisch gemischte Gesellschaft“ verwandelt habe. Bevölkert von den neuen „Leitfiguren der mobilen Moderne“, den Migranten.

Die „neue“ Weltliteratur sei „ohne festen Wohnsitz, geschrieben von Migranten, Pendlern zwischen den Kulturen.“ „Diese Literatur ist mit nationalliterarischen Kategorien nicht mehr zu fassen.“

Kosmopolitische Multikulti-Propaganda

Im deutschsprachigen Raum sei diese Sparte noch nicht ausreichend rezipiert worden, so Löffler. Man hinkt im deutschen Kulturraum also mal wieder nach. Das kennen wir schon. Diesen Schluss legt vielleicht der ORF nahe. Stimmen tut er nicht.

Wer sagt denn, dass es diese Autoren überhaupt literarisch wert sind, gleich in den Kanon der „Weltliteratur“ aufgenommen zu werden? Warum hängt man uns damit im ORF gleich wieder Ignoranz und Banausentum an? Einem Volk, aus dem Goethe, Schiller und andere Hochkaräter hervorgingen so etwas anzudichten, ist grotesk, nein, richtiggehend ridikül (lächerlich). Ein schwarzer Glücksritter auf der Suche nach Wohlstand im weißen Westen zu sein alleine langt sicher nicht.

Der „moderne Migrant“ und die „sanfte Umwälzung“

Was mitschwingt, ist der „(Um-)Bildungsauftrag“ des ORF. Den umriss in jüngster Zeit niemand besser als die rote Fernsehdirektorin selbst, Kathrin Zechner, die von einer „sanften Umwälzung“ der Bevölkerung, die im und durch den Rundfunk durchgeführt werden solle, sprach. Politisch gesteuerte Beiträge wie dieser im ORF spielen hier sicherlich nicht zufällig eine Rolle.

Löffler erzählte in dem TV-Beitrag, dass die Ausländer „eigentlich die modernsten Menschen sind“, weil sie eben durch die Gegend wandern, bis es ihnen wo gefällt. Was für eine Errungenschaft!

Linker Multikulti-Müll

Danach folgt ein abschließender Kommentar des Berichtverfassers: „Ein äußerst lesenswertes Buch, das deutlich macht: Eurozentrismus ist in jedem Fall fehl am Platz.“ Was für ein Stuß!

Das einzige, was wirklich deplatziert ist, tummelt sich am Küniglberg, kostet Abermillionen und gibt sich größte Mühe, den Österreichern ihre Kultur, ihre Intuition und ihren Stolz abspenstig zu machen und sie nach linken gleichmacherischen Multikulti-Müll umzuerziehen.

Das noch als „Information“ in einer Nachrichtensendung zu verkaufen, ist wahrlich eine Schande für öffentlich rechtliches Fernsehen und eine Beleidigung für den Begriff „Bildungsauftrag“, den der ORF eigentlich als Daseinsberechtigung hätte.
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Kalenderblatt Datum: 26. November 2013
Genre-Zuordnung
in:
Gesellschaftspolitik
  Medien
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  Kultur
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