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Moneyka Lindner und die Gier

22.10.2013, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/168_Moneyka_Lindner_und_die_Gier
 
Moneyka Lindner
Moneyka Lindner
Die ehemalige ORF-Generaldirektorin Monika Lindner ist wieder in aller Munde, plant sie doch, in den Nationalrat einzuziehen – das obwohl sie keine einzige Sekunde wahlgeworben hat. Aus der Stronach-Kandidatur wurde letztendlich nichts, wollte sie der damalige Klubchef Lugar als „Speerspitze gegen ORF und Raiffeisen“ installieren.
Ein unglaublicher Affront sei es für sie gewesen, als Lugar mit ihr einen Frontalangriff gegen ORF und Konsorten durchführen wollte. Das alles missfiel ihr so sehr, so dass sie zum Team Stronach gleich auf Abstand ging. Von der Liste konnte sie jedoch nicht mehr gestrichen werden – aus rechtlichen Gründen. Trotzdem will sie jetzt, als wilde Abgeordnete, ins Parlament einziehen, was sowohl Bevölkerung aber auch Medien übel nehmen.

Wenn die königliche Pension allein nicht mehr ausreicht

Lindner bezieht monatlich kolportierte 10.000 Euro Pension aus ihrer ehemaligen Günstlingsposition als ORF-Generaldirektorin von Erwin Prölls Gnaden. Nun will sie zusätzlich das nicht gerade mickrige Abgeordnetengehalt von rund 8.000 Euro einstreifen. Ihr Gehalt spenden oder gar ehrenamtlich im Parlament arbeiten will sie ausdrücklich nicht, denn: „ehrenamtliche, unentgeltliche Tätigkeiten würden nicht ernst genommen“.

Niemand hat erwartet, dass sie die Dreistigkeit besitzt, so gierig zu sein. Ein Stronach-Wähler ging an die Urne, in der Erwartung, Lindner – eben wie angekündigt – nicht in irgendeiner Funktion zu erleben, sondern, dass sie in der Versenkung verschwindet. Schließlich hat sie sich von der Partei abgewandt und selbst angekündigt, sie würde das Mandat nicht annehmen. Leider daneben!

Diese feine Dame wird uns voraussichtlich 5 Jahre erhalten bleiben und einen „Beitrag zur Demokratie leisten“. Wie soll aber jemand einen Beitrag zur Demokratie in Österreich leisten, der selbst wohl mehr als einmal nur aufgrund unappetitlichen Parteien-Postenschachers die Karriereleiter auf der schwarzen Reichshälfte nach oben klettere.

Die Täuschung der Wähler

Da Lindner selbst vollmundig ankündigte, sie würde ob des Vertrauensbruches des ehemaligen Klubchefs Lugar nicht antreten und hätte vergeblich um Streichung von der Wahlliste ersucht, rechnete niemand mit ihr. Sie tauchte nach dieser Wortmeldung auch einfach ab.

Und ebenso plötzlich, als die Stimmen ausgezählt waren, erschien sie wieder in der Öffentlichkeit und will nun das Mandat doch annehmen. Sie selbst betreute weder einen Wahlkampfstand, verteilte auch nur ein Flugblatt oder bemühte sich sonst in irgendeiner Weise um auch nur eine Wählerstimme. Dies ist undemokratisch, hinterlistig und kommt einer Wählertäuschung gleich.

Langsam ist das Maß voll

Die Bevölkerung hat langsam die Nase voll von diesen etablierten Politikern und wie ihr Steuergeld von Versagern mit vollen Händen verprasst wird. Darum herrscht auch so ein großes Potential für „Neue“ wie Neos oder eben auch Stronach.

Wo der kleine Mann mit real immer weniger auskommen muss, passt dann eine Frau Lindner, die sich jetzt mal so ohne Leistung ihr ohnehin fettes Gehalt nochmals um 100% aufbessert, wie die Faust aufs Auge.

Und selbst den Privilegienrittern in ORF und Co war das dann zuviel. Ob es der Neid oder eine Retourkutsche gewesen ist, sei dahingestellt, wirkliche Abscheu vor der Gier und Dreistigkeit wird es wohl nicht gewesen sein, sieht man sich an, wie beispielsweise im Roten Wien oder Schwarzen Niederösterreich vollkommen ohne „Medienkontrolle“ gewirtschaftet wird.

Aber die Schreiberlinge sind eben nur mit den Missständen im ehemals blauen Kärnten beschäftigt.
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Kalenderblatt Datum: 22. Oktober 2013
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Politik
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