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Israel darf alles! Vom Umgang mit Schwarzen im Judenstaat

02.11.2013, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/166_Israel_darf_alles_Vom_Umgang_mit_Schwarzen_im_Judenstaat
 
Israel zwingt Migrantinnen zur Verhütung
Video auf YouTube: Israel zwingt Migrantinnen zur Verhütung
Die „Falascha“ (Wanderer) sind negride Juden aus dem Norden Äthiopiens. Die Kleinbauern, die in Äthiopien immer wieder unter Verfolgung zu leiden hatten, wurden in mehreren Etappen nach Israel gebracht. Einerseits gesteht man allen Juden Wohnrecht und Staatsbürgerschaft zu. Doch behandelt man die Zuwanderer aus Äthiopien als Menschen dritter Klasse.
90.000 Falascha sollen es laut offiziellen israelischen Angaben sein, die man seit der Staatsgründung in Palästina „heimgeholt“ habe. 2.500 Jahre lang lebten die jüdischen Glaubensbrüder in Äthiopien, um mittlerweile gänzlich den schwarzen Kontinent verlassen zu haben. Doch was erwartet die negroiden Juden im gelobten Land?

Diskriminierung „Made in Israel“

Das Wort „Diskriminierung“ kann in unseren Breiten schon niemand mehr hören. All zu oft schwingt da der selbstzerstörerische Schuldkomplex der Österreicher und Deutschen mit. Verglichen jedoch mit Israel, das schwarzen Juden, die Schutz suchen und ja schließlich von Israels Einwanderungsbehörde selbst, also hoch offiziell, ins Land geholt wurden, ist es bei uns wie im Schlaraffenland.

Während man bei uns – auch wenn jeder Grund zum Zweifel an einem tatsächlichen Fluchtgrund vorliegt – verpflegt wird, ein Dach über den Kopf hat oder Kleidung erhält, muss man als äthiopischer Jude in Israel darben. Das wäre in etwa so, als würde Österreich aus Überzeugung verfolgte deutsche Minderheiten – z. B. aus Berlin-Neukölln – aufnehmen und sich dann einen Dreck um diese kümmern. Irgendwie unlogisch und unmenschlich zugleich.

„Schwierigkeiten, sich einzugliedern“

In den medialen Berichten ist von Benachteiligung am Arbeitsplatz oder bei der Wohnungssuche die Rede. Die Schwarzen hätten eben Schwierigkeiten, sich in die moderne jüdische Gesellschaft einzugliedern, so der Tenor.

Und welche Bewältigungsmaßnahmen setzt Israel? In Österreich gibt es zahllose „Diversitäts-Strategien“, anonymisierte Stellenausschreibungen und andere Restriktionsmaßnahmen, damit ja kein Schwarzer, Türke oder eine sonstige Gestalt hinter einem Einheimischen nachstehen muss. Israel geht den umgekehrten Weg: sie dezimieren einfach den Nachwuchs der Neuankömmlinge aus Afrika. Und das mit System.

„Dem Wildwuchs Einhalt gebieten“

Depo-Provera heißt das Verhütungsmittel, das sich laut einem TV-Bericht weibliche Falascha spritzen lassen müssen. Dieses Mittel wird normalerweise geistig Behinderten oder psychisch Kranken verabreicht, da die Einnahme der Pille oft nicht erfolgt. Das Ziel ist klar: die Fertilitätsraten der Schwarzen gering zu halten. In den letzten zehn Jahren sei diese um 20% gesunken.
Israel zwingt Migrantinnen zur Verhütung
Video auf YouTube: Israel zwingt Migrantinnen zur Verhütung
Natürlich streitet Israels Gesundheitsbehörde alles ab, die Behandlung sei immer freiwillig geschehen. Befragungen und versteckte Kameraaufnahmen zeigten das genaue Gegenteil. Spitalspersonal meinte, die Schwarzen bräuchten solch eine Behandlung, da sie „halt nichts verstehen“.

Kann Israel rassistisch sein?

Es ist wahrlich repressiv, was Israel hier liefert. Die verfolgten Juden dürften – ohne Injektion des Serums in Äthiopien – erst gar nicht nach Israel reisen. Nach Ankunft geht es genau so weiter. Wer nicht spure, würde ausgewiesen. Als Schwarzer bekäme man Probleme in Israel, hätte man viele Kinder, wird den Äthiopiern eingetrichtert.

Der Staat Israel holt systematisch Glaubensbrüder in „sein“ Land, benachteiligt diese aber mit Vorsatz und mit einem unerbittlichen Rassismus: schwarze Juden sind weniger wert als weiße Juden. Und das kommt von Menschen, die stets ihre Verfolgung in nahezu allen Epochen der Geschichte vor sich hertragen.

Darf Österreich das?

Was geschähe, würde Österreich so handeln? Man erinnere sich an Lappalien wie die FPÖ-Regierungsbeteiligung unter Haider, die eine selten gesehene Entrüstung der gesamten weißen Welt auslöste. Lächerlichst (!) gegen Israel im 21. Jahrhundert. Angenommen Österreich würde Türken zwangsweise ein Verhütungsmittel injizieren. Man halte kurz inne und stelle sich SOS-Mitmensch, Bundesbedenkenträger Heinz Fischer, Caritas-Vertreter oder die Betroffenheistkasperl der vereinten Medienmeute vor. Aber Israel darf alles!

Weblinks (1)

Israel zwingt Migrantinnen zur VerhütungIsrael zwingt Migrantinnen zur VerhütungVideo auf YouTube
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Kalenderblatt Datum: 2. November 2013
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Politik
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