Öffnet neues Fenster: Unterstützen mit deiner Spende auf PayPal.com! Öffnet neues Fenster: Zu den RSS-Feeds Zum Gegenargument-Infobrief anmelden!
Die politisch nicht korrekte Internet-Seite für Österreichs Jugend
Kalender von August 2019 anzeigen September 2019 Kein Termin nach diesem Zeitpunkt vorhanden
 
Mo Di Mi Do Fr Sa So
26 27 28 29 30 31 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 1 2 3 4 5 6
Termine ab heute:
Keine unmittelbaren Termine in dieser Zeit.
www.gegenargument.at » Blog » Textbeitrag

Kultur der Toleranz – Die EU-Gesinnungsdiktatur nimmt Gestalt an

von Helmut Müller
10.10.2013, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/164_Kultur_der_Toleranz__Die_EU-Gesinnungsdiktatur_nimmt_Gestalt_an
 
140-Europa-Zensur.jpg
Nach Ende der politischen Schmierenkomödie „Der große Bluff“ scheinen die einen nicht unwillig, im Siegesrausch die Fehler von gestern zu wiederholen, während die anderen enttäuscht und dennoch selbstzufrieden ihre mehr oder weniger schmerzhaften Wunden lecken. Aber mehrheitlich denken sie bereits an die nächste Wahl, besonders an die verlockende Politikerpension.
Da gehen neben nationalen selbst globale Bedrohungen geräuschlos an ihren auf persönliche Interessen eingestellten Sinnesorganen vorbei. Überleben auf hohem Niveau, so lange der an der Nase geführte dressierte Wähler brav funktioniert.

Ignorieren und Verschweigen

Also ignoriert man eine von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) prognostizierte neue Krise, die jene von Lehman Brothers ausgelöste noch übertreffen könnte, überhört, daß in Fukushima bei der beabsichtigten Bergung der 400 Tonnen Brennstäbe, nach Expertenmeinung, ein Supergau stattfinden könnte.

Man schweigt auch weiterhin geflissentlich zum Saatgutverbot der EU, und nicht zuletzt wird das von den USA und Israel im Nahen Osten verursachte und uns bedrohende Chaos beinahe schon zur Nebensache.

Die Gesinnungsdiktatur wird vorbereitet

Allerdings droht uns aus der allen Polit-Karrieristen heiligen Befehlszentrale in Brüssel erneut erhebliche Gefahr: Tugendterror diesmal! „A European Framework National Statute for the Promotion of Tolerance“ nennt sich der aus der Umgebung des Politbüros in Brüssel kommende jüngste wohl postkommunistische Vorstoß zur Umwandlung dieser Europäischen Union in eine Gesinnungsdiktatur.

Dieser Referenzrahmen zur Förderung von Toleranz sieht Zwangsmaßnahmen vor, die Rassismus, Vorurteile nach Hautfarbe, ethnische Diskriminierung, religiöse Intoleranz, totalitäre Ideologien, Xenophobie, Antisemitismus, Homophobie und Anti-Feminismus ausmerzen sollen. So weit, so interessant, aber, so fragt sich ein Blogger, „was hat Feminismus mit einem genetisch oder kulturell geprägten Gruppenmerkmal zu tun“?

Neue Behörden sollen Gesinnung überwachen

So soll künftig schon als Verleumdung gewertet werden, wenn sich jemand über eine der aufgeführten Gruppen lustig macht. Angemerkt wird, daß diese Toleranzvorschreibung nicht nur für den Umgang von Regierungen mit Bürgern, sondern auch für den Kontakt aller Einzelpersonen untereinander gelten müsse. Neue Behörden, was sonst, sollen dies überwachen. Bravo! die EU-Bürokratie schafft wieder einmal Arbeitsplätze für sich selbst.

Die Forderungen gehen aber weiter. So heißt es, daß Verstöße nicht als einfache, sondern – strafverschärfend – als „qualifizierte“ Straftaten gelten sollen. Jugendliche Täter sollen in speziellen Programmen zu einer „Kultur der Toleranz“ umerzogen werden. In Umerziehungslagern unter Aufsicht politisch korrekter Blockwärter?

Gehirnwäsche schon bei den Kleinsten

Die Vorgaben sollen vorerst bereits in den Grundschulen Teil des Unterrichts werden. Radio- und Fernsehsender werden Mindestprogrammanteile zwecks Verbreitung der Toleranz vorgeschrieben. Reiner Psychoterror.

Das wären also einige der großartigen Vorschläge einer von Aleksander Kwaśniewski (Ex-Kommunist und Ex-Präsident von Polen), Viatcheslav Moshe Kantor (Präsident des Europäischen Jüdischen Kongresses), Ex-VP-Politraunzer Erhard Busek und weiteren Mitgliedern des „European Council on Tolerance and Reconciliation” beauftragten, sicherlich gut honorierten Expertengruppe unter Leitung eines Prof. Yoram Dinstein aus Tel Aviv. Wo in der EU liegt das eigentlich?

Auf Maos Spuren

Dazu eine weitere Frage: wo leben wir denn eigentlich? Geistig im China des Mao Tse Tung und physisch am Jordan? Beschämenderweise dürfen wir uns von jenen Politikern, die soeben in ihren Privilegien bestätigt wurden, kaum bis gar keine konkrete Hilfe gegen derartige EU-Grauslichkeiten erwarten.

Hat sich eine Wahl wie die letzte also gelohnt? Für die Wiedergewählten auf jeden Fall. Und Brüssel kann sich auf die in Scheinprotest geübten Verwalter seiner Politik weiter verlassen. Recht geschieht uns?

Wer sind wir denn nun, daß wir uns die ständigen Belästigungen durch abgehobene Zentralisten einfach so gefallen lassen, Angriffe derselben auf unsere Existenz als freie Menschen so widerstandslos hinnehmen und unsere Ohnmacht dann auch noch an der Wahlurne amtlich bestätigen lassen? Unmündige? Hirnlose?
Beitrags-Servicebereich
Kalenderblatt Datum: 10. Oktober 2013
Autoren-Person
Autor:
Helmut Müller
Genre-Zuordnung
in:
Politik
  Gesellschaftspolitik
  Europa
Adresse des Beitrag Adresse des Beitrags
Beitrag kommentieren Beitrag kommentieren
Als eMail weiterleiten Als eMail weiterleiten
TrackBack: Austausch TrackBack-URL anfordern
 
Suchen im Blog
Informationen
Aktuelle Umfrage
Politische Korrektheit
Glauben Sie, daß politisch korrekte Bezeichnungen für Minderheiten (etwa Sinti und Roma statt Zigeuner) diese besser in den Alltag integrieren (z.B. am Arbeitsplatz, im Straßenbild)?
Ja, sicher!
26% 
Ich weiß nicht.
3% 
Nein, kompletter Blödsinn!
71% 
Ist Zwang ein gutes Mittel, um positiv für die eigene Sache zu werben (z.B.verordnete Quoten für Frauen und Ausländer)?
Ja, sicher!
25% 
Teils, teils.
5% 
Nein, keinesfalls!
70% 
Zitat
„Ich bin bekannt für meine Ironie. Aber auf den Gedanken, im Hafen von New York eine Freiheitsstatue zu errichten, wäre selbst ich nicht gekommen.”
George Bernard Shaw (1856 – 1950)