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„Die 727 Tage ohne Karamo“ – Förderung von Scheinehen mit Steuergeld

21.09.2013, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/161_Die_727_Tage_ohne_Karamo__Frderung_von_Scheinehen_mit_Steuergeld
 
„Die 727 Tage ohne Karamo“: Steuergeld für linken Dreck
„Die 727 Tage ohne Karamo“: Steuergeld für linken Dreck
Wer gerne österreichische Lichtspieltheater besucht, kann dort in fiktionale Darstellungen abtauchen oder aber auch knallharte Dokumentationen heimischer Regisseure erleben. So zum Beispiel über Geschichten aus dem oft harten und kargen Leben, abseits der Feinkostläden aus dem ersten Bezirk. Beleuchtet wird fast jeder, nur nicht die Österreicher.
Dies heißt aber nicht, dass die Österreicher keine tragende Rolle spielen würden. Diese zumeist von öffentlicher Hand finanzierten Streifen zeigen, grob vereinfacht, die armen Ausländer als weiße Engel und die bösen Österreicher als schwarze Teufel. Das ist die Grundstruktur vieler dieser Reportagen, Zeitungsberichte und auch Kinofilme. Häufig geht es um medial bereits mit viel Larmoyanz beachtete, weil von der Mehrheit ja arg in Mitleidenschaft gezogene Gruppen, wie zum Beispiel jene der Asylanten.

Dieses Vorhaben hat eine Wiener Regisseurin mit dem klingenden Namen Anja Salomonowitz (Anja fließt richtig ins Ohr!) meisterhaft in die Tat umgesetzt. Fördergeber für ihre Dokumentation mit dem Titel „Die 727 Tage ohne Karamo“ waren der ORF, der Filmfonds Wien, der Zukunftsfonds der Republik Österreich, das rote Unterrichts- und Kulturministerium sowie das schwarze Wirtschafts- und Familienministerium.

Eine Blondine und ein Schwarzer

Geglückt ist eine herzhaft schmatzende Kußszene am Frühstückstisch zwischen einer blonden Frau und einem Rastamann. Man will ja gleich die richtige Stimmung erzeugen. In dem Tenor geht es dann 90 Minuten weiter. Unglaubwürdig und wehleidig wird in dem Streifen dargebracht, weshalb sich „binationale Paare“, wie sie es nennt, kränken und ihr Lebensglück aufgrund eines kaltherzigen Staates begraben müssen. Für einige Fernbeziehungen hat sich deshalb die Wichtigkeit von Skype-Telefonaten herausgestellt. Unglaublich interessant.

Verkrachte Österreicher und Glücksritter aus Drittstaaten

Ein Suffkarli schiebt sich Trockenwürste in den Schlund, während seine um einige Jahre jüngere asiatische Partnerin Deutsch lernt. Sehr vernünftig. Eine andere leiert ihre romantische erste Begegnung mit einem Schwarzen vor, der ihren dunklen Blick bemitleidet und ihr einfach wieder Freude geschenkt hätte. Herzzerreißend.

Als dreifache Mutter und geschieden mit einer eher unsicheren finanziellen Lage dachte sich eine weitere Österreicherin, es wäre eine tolle Idee, einen Afrikaner zu ehelichen und gleich ein Kind mit ihm zu bekommen. Nun bejammert sie die finanziellen Hürden, die ihr der Staat Österreich aufbürdet.

Fährlässig handelnde Erwachsene beklagen die Gesetze

Falsch beraten, würde man sagen. Da hilft die ganze Asylindustrie nichts. Für Drittstaatsangehörige, die einen Österreicher heiraten und hier leben wollen (umgekehrte Fälle kamen in dem Film – oh Wunder! – nicht vor), muss der Österreicher finanziell sorgen und geradestehen. Dies verteufeln alle Betroffenen naturgemäß, dachten sie offenbar, eine Scheinehe dürfte für einen Aufenthaltstitel ausreichen.

Ein paar Ungläubige zeugten gar Kinder, wohl in dem Glauben, eine verliebte Jungfamilie könne man gar nicht auseinanderreißen! Oh doch, kann man. Das ist die Gesetzeslage.

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht

Ob die Regisseurin, wie in einem Interview ungeschönt zugegeben, Scheinehen forciert, ist die eine Sache, die Rechtslage aber eine andere. Und unglaublich ist nicht der Staat, der Gesetze macht und deren Einhaltung verlangt, sondern es sind erwachsene, mündige Menschen, die auf unverantwortliche Art und Weise Kinder in die Welt setzen und Familien auf Sand zu bauen. Dann andere dafür verantwortlich zu machen, ist eine Frechheit.
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Kalenderblatt Datum: 21. September 2013
Genre-Zuordnung
in:
Gesellschaftspolitik
  Linke Biotope
  Kultur
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