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Ketzer Orban zweifelt an EU-Religion

11.06.2013, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/149_Ketzer_Orban_zweifelt_an_EU-Religion
 
Ungarns Orban: Der Gott-Sei-Bei-Uns für EUropa
Ungarns Orban: Der Gott-Sei-Bei-Uns für EUropa
Die künstliche Betroffenheit und Aufregung von EU und Medien ist seit geraumer Zeit unüberhörbar. Erlaubt sich doch die rechts-konservative Regierung Viktor Orbáns, nicht alles nachzubeten, was die Hohepriester in Brüssel vorgeben. Wesentlicher Kritikpunkt der Journalisten und Politiker ist die vom Westen als Beschneidung der journalistischen Freiheit ausgemachte Politik Ungarns. Die europäische Kommission stimmt natürlich in den Jammerchor ein. Doch was ist dran an den Vorwürfen?
Ungarn fristet innerhalb der EU ein isoliertes Dasein. Vor allem um die Beziehungen zur EU-Kommission ist es gar nicht gut bestellt, betreibt doch dieser widerspenstige Orbán tatsächlich eine pro-magyarische Politik. Und das stößt innerhalb er europäischen Eliten auf wenig Gegenliebe.

Christentum ist nicht im Trend

Entgegen der radikalen Säkularisierung in Europa schreibt der seit 2010 wieder amtierende ungarische Regierungschef das Christentum in die Verfassung. Dies stellt im Übrigen einen klaren Antagonismus westlicher EU-Länder dar, in denen eine gottlose heimische Bevölkerung einer religiösen islamischen Einwanderergruppe gegenübersteht.

Hochbezahlte Vertreter der EU blicken besorgt nach Osteuropa. Christentum in der Verfassung? Ein Anachronismus! Dazu noch das Ungarntum verfassungsrechtlich ebenso zu verankern wie ein „erzkonservatives Menschen- und Familienbild“? Sehr bedenklich, wenn es beispielsweise nach dem Journalisten Johannes Kübeck der „Kleinen Zeitung“ geht.

Substanzlose Medienhetze im Namen des Zeitgeists

Ja, ja, „konservativ“… das war einmal im Styria-Verlag. Was der Systemschreiber offenbar nicht weiß, ist, dass die Fidesz-Partei Orbáns in der Europäischen Volkspartei beheimatet ist. Dass die dort verbundenen Parteien eigentlich alle (also bspw. ÖVP oder CDU/CSU) eine Mutter-Vater-Kind-Familie zu fördern hätten, sollte eigentlich aus deren Parteiprogrammen ableitbar sein. Das ist es nämlich, was Orbán in puncto Familien ganz zentral herausstreicht. Für progressive österreichische Schmierblätter scheint ein solches Ansinnen bezeichnenderweise schon „erzkonservativ“ zu sein.

Selbstbewusstes Auftreten – Nein Danke!

Zudem gehe es Orbán – laut „Kleiner Zeitung“ – darum, „das Unrecht wiedergutzumachen, das dem Land nach dem Ersten Weltkrieg im Vertrag von Trianon widerfahren ist.“ Warum soll ein Aufbegehren gegen eine Zwangszersplitterung Ungarns verwerflich sein? Auf welchem Planeten lebt die Journaille eigentlich? Die Ungarn befinden sich eigentlich in guter Gesellschaft mit anderen Völkern, die noch immer aufgrund von Unrechtsverträgen leiden und zahlen.

Doch Schützenhilfe ist von den überall installierten Marionetten nicht zu erwarten. Im Gegenteil giftete der deutsche Sozialist und Kanzlerkandidat, Peer Steinbrück gar, dass die „klar antidemokratischen“ Entwicklungen unweigerlich zu einem EU-Ausschluss Ungarns führen müssten. Und hier blieb dann auch gleich der politische Aufschrei Wiens aus. Die rechtswidrigen Sanktionen gegen die Alpenrepublik scheinen bereits vergessen.

Pressefreiheit: Ungarn fast 100 Plätze vor Türkei

Ein Bericht der EU „über die Presse- und Medienfreiheit in der Welt“ vom Mai 2013 listet Ungarns Medienfreiheit auf Rang 56 von 179. Nicht berühmt, aber noch vor Italien (57), Kroatien (64), Griechenland (84), Israel (112) oder gar der Türkei (154). So schlimm kann es also den achso armen Links-Medien nicht ergehen. Unseriöse Hetze gegen alles, was nicht links ist.

Reding, die Hohepriesterin der EU

Wieder einmal scheint die EU – natürlich als alleiniger Hort von Wahrheit und Gerechtigkeit – vor allem deshalb derart unobjektiv und gehässig gegen einen Repräsentanten eines Mitglieds – diesmal Orbán – vorzugehen, weil dieser nicht in hündischer Unterwürfigkeit nach Brüssel kriecht und jeden Dreck aus den Tintenburgen wortlos frißt, wie es die anderen europäischen Staatschefs tun.

So schwingt sich Viviane Reding, die berüchtigte EU-Kommissarin, auf, Ungarn seine Rechte innerhalb der EU streitig zu machen oder Zahlungen zu stoppen, sollte sich Orbán nicht beugen. Es ist schon eine Ungeheuerlichkeit, daß sich dieser Staatschef nicht unterwirft.

Als freier Europäer kann man den Ungarn zu ihrem Regierungschef nur gratulieren, und hoffen, dass dieses Beispiel Schule macht, und auch andere Völker die EU-Lakaien mit nassen Fetzen aus den Ämtern treiben.
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Kalenderblatt Datum: 11. Juni 2013
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in:
Europa
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