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Systemkabarettist Stipsits als Gesicht der politischen Korrektheit

30.04.2013, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/140_Systemkabarettist_Stipsits_als_Gesicht_der_politischen_Korrektheit
 
Thomas Stipsits: Systemkabarettist arbeitet sich hoch (Ingo Pertramer)
Thomas Stipsits: Systemkabarettist arbeitet sich hoch (Ingo Pertramer)
Ein besonderes Beispiel der Unappetitlichkeit lieferte in diesem Frühjahr der Systemkabarettist Thomas Stipsits. In der ungemein wichtigen ATV-Sendung „High Society“ gab er seine linken Ausflüsse zum besten. Dabei ist immer interessant, wie solche Absonderungen – soferne sie von links kommen – bagatellisiert und ihre Urheber hofiert werden.
Eine Szene im neuen Film „Zweisitzrakete“ des Burgenländers Thomas Stipsits dreht sich um zwei - von Michael Niavarani und Gerti Frassel synchronisierte - Tauben. Soweit so gut. Er findet diese beiden Tauben doch so nett, daß er glatt anfangen würde, Tauben zu füttern, wären da nicht auch Tauben wie Strache und Kickl, die er wiederum doch lieber erschießen würde.

Abgesehen von der Unwichtigkeit des Films – wohl keiner unserer Leser wird bisher etwas von der „Zweisitzrakete“ gehört haben – und dem Umstand, daß der Systemkabarettist Stipsits aus dem Burgenland kommt, ist diese Aussage schon sehr bemerkenswert.

Betroffenheitskasperln nicht betroffen

Stellen wir uns doch einfach mal vor, zur besten Sendezeit würde ein nicht-linker „Promi“ im netten Plauderton und natürlich scherzhaft vermelden, er würde gerne ein Tier, das an eine grüne Politikerin erinnert, erschießen. Die Gesichter der Betroffenheistkasperln im ORF haben sich uns allen ja schon in die Netzhaut eingebrannt, als daß wir uns nicht allesamt genau die Schlagzeilen und Aussagen vor Augen führen können.

Und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit würde es auch die Politik vom Herrn Bundespräsidenten abwärts nicht auslassen, sich mahnend und warnend in Betroffenheitsrhetorik zu üben. Und der Übeltäter kann sich außerdem sicher sein, daß seine Karriere in Österreich vorbei ist.

Heuchelei der politischen Korrektheit

Bezeichnend für die Linke aber ist, daß dieser reale Fall niemanden aufregt, niemanden betroffen macht. Das mag daran liegen, daß man sich selbst auf der Seite des alleinig Guten sieht, gebadet im reinen Licht ist man praktischerweise auch dogmatisch immer im Recht.

Die „Tötung“ von „politischen Feinden“ (zu diesen hat der ehemalige Grünenchef Van der Bellen die Freiheitlichen ausdrücklich erklärt) ist in diesem Licht ja letztlich doch nur so etwas wie politische Hygiene. Als Guter will man ja nur Gutes und Tut nur noch Guteres.

In der Realität sind derartige Auftritte nur der Gipfel einer unerträglichen Heuchelei, und das wahre Gesicht der politischen Korrektheit, die alles nur solange toleriert, so lange es links ist und in ihr Konzept paßt.
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Kalenderblatt Datum: 30. April 2013
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in:
Gesellschaftspolitik
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Henry Ford, US-amerik. Automobilhersteller und Publizist (1863 – 1947)