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Wenn Künstler träumen: Menasse und die europäische Republik

13.03.2013, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/138_Wenn_Knstler_trumen_Menasse_und_die_europische_Republik
 
Robert Menasse: Staatskünstler läuft zu Hochform auf
Robert Menasse: Staatskünstler läuft zu Hochform auf
Vorsicht ist geboten, wenn linke, staatlich bestgeförderte Künstler à la Robert Menasse die Stimme erheben. Ebendiese sind es, die dauernd andere an ihren Wahnvorstellungen teilhaben lassen, wenn sie vor der „rechten Gefahr“ warnen. Aktuell ist die Eurokrise in aller Munde. Und hierfür warten dieselben mit „interessanten“ Vorschlägen auf.
Diesmal betrifft es die in diversen öffentlichen Diskussionen bereits angedachte Umgestaltung der Europäischen Union von einem Staatenbund hin zum Bundesstaat. Die linke Avantgarde darf da natürlich nicht beim Einklatschen fehlen. Fleißig wird die Werbetrommel in diesem Sinne gerührt.

Politische Klasse hofiert Ihresgleichen

Für die Einmütigkeit mit dem politisch-medialen System – fast schon in DDR-Manier – werden unsere Fürsprecher ordentlich gefüttert. Einzig die FPÖ in Person der Abgeordneten Heidemarie Unterreiner geißelt die verantwortliche Ressortleiterin Claudia Schmied (SPÖ) jedes Jahr aufs neue für ihre Förderpolitik – natürlich ohne Erfolg!

Robert Menasse ist für seine Zeitgeistschreiberei immer unter den Förderkönigen. Junge aufstrebende Künstler hingegen müssen sich hinten anstellen. Und wenn die Ideologie nicht paßt, können sie sich die Zeit gleich sparen. Gefördert wird ausschließlich Staatskunst – und die ist links. Es ist schon fast so wie im Ostblock. Wer nicht dem zeitgeistig-linksliberalen „Wertekanon“ huldigt, der bleibt chancenlos

Die Gier nach Vertiefung

Menasses Manifest „Der europäische Landbote“ liegt in Buchform vor und ist mehrfach ausgezeichnet. Oh Wunder! Sein Buch bewirbt er nunmehr medienwirksam in den Zeitgeistblättern. Er ist gefragt. Aber seine wirren Ideen werden kaum kritisch hinterfragt. Man ist sich – einmal mehr – einig und beglückwünscht einander. Ideen daraus bringt er in diversen Interviews vor.

Menasses rosa Wolkenkuckucksheim

Das, was aus seiner Sicht kommen soll, sagt Menasse klipp und klar: Die Überwindung der Nationalstaaten. Diese sind seiner Auffassung nach der Grund allen Übels. Eine Vergemeinschaftung der Schulden. Das Negieren nationaler Interessen. Er fordert, Gewinne, die Unternehmen innerhalb der EU machen, gleichmäßig auf Zentrum und Peripherie aufzuteilen, also Sozialismus pur, Umverteilung von oben nach unten!

Menasse will eine europäische Arbeitslosenversicherung, um den Wohlfahrtsstaat erfahrbar zu machen, da eine Einführung identitätsstiftend wirke und für ein soziales Europa stehe. Ideologisiert bis in die Haarspitzen. Die sog. reichen Staaten sollen bluten, die Armutschgerl indirekt Transferleistungen erhalten, damit dort Friede, Freude, Eierkuchen herrscht. Der linke Bobby fordert demnach einen finanziellen Eintopf, wo wir Gelder hineinschütten, damit sie die bankrotten Staaten wieder herausnehmen können.

Teilweise schon Realität

Bereits jetzt gibt es eine massive Umverteilung, von „Heranführungsgeldern“ für Länder, die eigentlich nie EU-Mitglied werden (sollten), wie die Türkei, ganz zu schweigen. Diese Transferzahlungen will er aber nicht mehr, da sie nicht für ein soziales Europa stünden. Nettotransfers“ klingen vor allem in Zeiten der Krise nicht so schön wie eine „europäische Arbeitslosenversicherung“.

Darauf soll also das neue Europa fußen: auf einem gigantischen Sozial(isten)staat. Den wir Österreicher zusammen mit den Bundesdeutschen, Holländern und Finnen zahlen dürfen.

Die EU steht und fällt mit dem Kuschen Deutschlands

Die Stabilität und die Stärke der EU werden maßgeblich von Deutschland gesteuert. Das Friedensprojekt kann bloß deshalb bestehen, weil die Brüssel-hörigen Regierungen in Österreich und der BRD auf Grund ihres Schuldkomplexes nahezu allem, auch wenn es noch so sehr den Interessen des Volkes widerstrebt, zustimmen.

Zudem würde das System ohne die finanziellen Flüsse aus Deutschland sowieso gesprengt werden. Solange wir zahlen können, rennt das Werkl. Doch wehe bei uns geht das Licht aus. Dann sind all die kostspieligen philosophischen Hirngespinste à la Menasse sowieso schlagartig null und nichtig. Bobby, träum schön weiter!
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Kalenderblatt Datum: 13. März 2013
Genre-Zuordnung
in:
Europa
  Linke Biotope
  Kultur
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Henry Ford, US-amerik. Automobilhersteller und Publizist (1863 – 1947)