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Die politisch nicht korrekte Internet-Seite für Österreichs Jugend
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Wo woar Ihr' Leistung, Herr Kurz?

15.04.2012, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/12_Wo_woar_Ihr_Leistung_Herr_Kurz
 
Sebastian Kurz (ÖVP) [Quelle/©: ÖVP/Jakob Glaser]
Sebastian Kurz (ÖVP) [Quelle/©: ÖVP/Jakob Glaser]
Sebastian Kurz, Integrationsstaatssekretär und Strahlemann der ÖVP bilanziert gerne über seine Leistungen. Dabei läßt „Mr. Migration“ auch mit einem Gesetz aufhorchen, das jegliche bisherige Argumentation aus dem Gutmenschen-Eck in Frage stellt: Ist die Feststellung der Herkunft bei Arbeitslosen etwas Neues oder doch nicht?
In seinem Leistungsbericht heftet sich Kurz ein seit 1. Jänner 2012 wirksames Gesetzt an die Fahnen, wonach ab jetzt die Herkunft – halt! politisch korrekt heißt es ja „der Migrationshintergrund“ – von Arbeitslosen erhoben werden muß. Das geschieht angeblich seit Jänner 2012 erstmalig und würde vor allem helfen, „die verborgenen Qualifikationen“, die arbeitslose Fremde im Ausland erworben haben, besser zu entdecken.

Denkt man weiter, stellt sich jetzt die Frage, wie es denn um die jahrzehntelang strapazierten Behauptungen der Einwanderungs- und Sozialversicherungs-Experten steht, die Ausländer seien keine Belastung für unser Sozialsystem, oder sie würden überhaupt so viel mehr einbringen, als sie herausbekämen.

Es wurde also entweder bisher gelogen, daß sich die Balken biegen, oder Kurz schmückt sich mit fremden Federn. Denn wenn man bis Ende 2011 im Bereich der Arbeitslosen gar keine Herkunftsdaten erhoben hat, dann sind alle Aussagen – ob positiv oder negativ – hinfällig, weil es ja gar keine Zahlen gab. Gab es diese Daten aber schon, dann müßte sich Kurz fragen: „Wo woar mei Leistung?“

Eine Blase ist dieses Gesetz allemal, wie auch die übrigen Maßnahmen des Yuppie-Sekretärs.

Ein Blick ins Jahr 2011: Die an Österreichs Schulen verwendete Propagandaschrift „Das große Plus“ hat – unter der Federführung der schwarzen Industriellen-Vereinigung – sowieso die optimale Lösung parat:

„Doch auch MigrantInnen sind nicht unsterblich. Das heißt: Auch sie können nicht ewig arbeiten und kommen ins Pensionsalter. Spätestens dann werden wieder neue Zuwanderer benötigt, um das Sozialsystem zu entlasten.“
(K3|10)


Da braucht man dann auch nicht mehr erheben. Ein „Lei-Lei“ im Mai. Weitere Kommentierung unsererseits überflüssig.
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Kalenderblatt Datum: 15. April 2012
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Politik
  Überfremdung
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Henry Ford, US-amerik. Automobilhersteller und Publizist (1863 – 1947)