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Kampf ums Wasser bald auch in der Alpenrepublik?

25.01.2013, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/116_Kampf_ums_Wasser_bald_auch_in_der_Alpenrepublik
 
Wasser: Ein auch in Europa bald umkämpfter Rohstoff?
Wasser: Ein auch in Europa bald umkämpfter Rohstoff?
Der weltweite Wasserverbrauch steigt stetig. Im Jahr 2010 lebten laut UNO 6,9 Milliarden Menschen auf der Welt. 2050 werden wir 9 Milliarden Bürger zählen. Der stärkste Zuwachs wird in Afrika und Asien zu verzeichnen sein, so Renate Bähr von der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung in der ARD. Droht ein Krieg um die wertvolle Ressource Wasser?
Die längste Phase des Friedens in Europa sei es, seitdem es die EU (bzw. ihre damaligen Vorläufer) gibt. Möglich. Dafür bekommt man dann schon mal den Friedensnobelpreis und bejubelt sich selbst. Aber gut, was ist der schon wert, wenn Personen ihn aufgrund leerer Floskeln wie „Change“ oder „Yes, we can“ und einer nicht-weißen Hautfarbe erhalten.

Worüber sich die Europäische Union und ihre Bürokraten in Brüssel und Straßburg wirklich Gedanken machen sollten, ist, wie der Friede gewahrt bleiben kann. Wasser kann ein Auslöser für künftige Konflikte, auch in Europa, sein!

Dramatische Entwicklung des Wasserverbrauches

Nur 2,5 Prozent allen Wassers ist süß und wiederum nur ein Prozent ohne Aufbereitung trinkbar. Zudem hilft es nichts, wenn in Norwegen ausreichend Trinkwasser vorhanden ist, wenn es Kontinente gibt, die chronischen Wassermangel zu beklagen haben. So sehr die Globalisierungseuphoriker sonst die Vergemeinschaftung der Welt befeuern und bejubeln – dieses Problem ist mit Verschränkungen der Staaten und dem Abbau von Grenzen nicht zu lösen.

Geht der Verbrauch so weiter, wird es in 20 Jahren auch in den Industrieländern zu ernsten Problemen kommen. Die Nachfrage wird dann das Angebot an Wasser um 40 Prozent übersteigen.

Trotz kostspieliger Aufbereitung Mangel allgegenwärtig

Wie aufwendig und komplex die Gewinnung und Suche nach Wasser sein kann, zeigt sich in Saudi-Arabien: 600 Meter tief wurde in der Wüste gebohrt, um mit Salz verunreinigtes, heißes Wasser aus dem Untergrund an die Oberfläche zu pumpen. Dieses muss dann gekühlt und durch Membranen gepreßt werden. Das klingt teuer und gleichermaßen ressourcenverbrauchend – und das ist es auch.

Anstatt solche Verfahren, die erst langsam billiger werden, zu forcieren, sollte der Verbrauch gedrosselt werden. Zwei Drittel (oder 3.100) der 4.500 Milliarden Kubikmeter Wasser werden von der Landwirtschaft verbraucht. Die Haushalte verbrauchen „nur“ 600 Mrd. Kubikmeter. Und ansetzen will man natürlich wieder beim Säckel der Bürger: teurer muß der lebensnotwendige Rohstoff werden. Wenn eine gewisse Freimenge an Trinkwasser verbraucht ist, muß man zahlen. Das wird Nestlé (mit der größte Profiteur von der Abfüllung des Wassers in Flaschen) sicher freuen.

Ins Haus stehende Konflikte

Gerade auch deshalb, weil in Österreich oder der Schweiz noch ausreichend Trinkwasser vorhanden ist, befinden sich diese Länder in einer doppelten Gefahrensituation: einerseits der stetige Rückgang der eigenen Bevölkerung, gespickt mit der Überalterung der Verbliebenen, und andererseits die gerade in Zeiten der Krise nicht abbrechende Diskussion um noch weitreichendere Souveränitätsabtretungen an eine größere Einheit, der man im Grunde nicht trauen kann.

Dies offenbart Schwächen. Wie oben erwähnt, steigen die Bevölkerungszahlen in jenen Kontinenten drastisch, die schon jetzt Durst und Krankheit leiden. Von der politischen Explosivität ganz zu schweigen. Diese Unsicherheiten werden eine Zunahme des Drucks an die europäische Feste zur Folge haben. Ob da die europäische Abrüstungs- und Aufweichungspolitik hilfreich sein wird, darf aus gutem Grunde bezweifelt werden!
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Kalenderblatt Datum: 25. Jänner 2013
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in:
Politik
  Europa
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  Umwelt
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