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Stermann und Grissemann – die linken Fettnäpfchen

02.11.2012, Beitrag in:
 
Permalink: http://www.gegenargument.at/texte/101_Stermann_und_Grissemann__die_linken_Fettnpfchen
 
Mit Steuergeld gemästet erlauben sich Stermann und Grissemann jede unappetitliche Frechheit.
Mit Steuergeld gemästet erlauben sich Stermann und Grissemann jede unappetitliche Frechheit.
In einem nicht sonderlich komischen Beitrag hat das (anscheinend zuviel) Alkohol konsumierende Duo Stermann und Grissemann versucht, Frank Stronach durch den Dreck zu ziehen. Dummerweise haben sie sich dabei David Alabas und seiner Hautfarbe bedient. Gerade von solchen Linken hätte man sich mehr Fingerspitzengefühl erwaten können.
Trotzdem war es den „Staatskünstlern“ einen Versuch wert, Alaba in die Pfanne zu hauen. Sie wollten wohl einfach ins Schwarze treffen. Die Schelte von Alabas Arbeitgeber, dem FC Bayern München, folgte auf den Fuß.

Billiger und gedankenloser Witz

Wirklich viel durch den Kopf dürfte den beiden nicht gegangen sein, als sie sich diesen Beitrag ausgedacht haben. Womöglich spürten sie noch den Wein der vorigen Sendung. Die Szene zeigt Stermann im Bayern-Trikot, komplett schwarz angemalt, und Grissemann als Stronach verkleidet, der in grauenhaftem Englisch versucht, Alaba für seine Partei zu gewinnen.

Das wäre an sich ja kein Problem. Etwas eigenartig wird es, als Stronach zum Fußballer sagt, er wohne wahrscheinlich irgendwo in Traiskirchen, in einer Wellblechhütte mit Strohdach.

Natürlich ist klar, daß man hiermit vor allem Stronach und seine Schrulligkeit durch den Kakao ziehen wollte, aber das gerade am Beispiel von David Alaba als afrikanischem Einwanderer zu versuchen, ist reichlich dämlich. Noch dazu, wo das dauerhaft betrunken wirkende Paar ja selbst so links ist, daß wahrscheinlich sogar Stalin Gänsehaut bekäme.

Hier sieht man wieder die typische Doppelmoral dieser Gutmenschen, Toleranz zu predigen und dann sich über Schwarze lustig machen. Stronach zeigt ihm eine Banane und sagt zu Alaba: „Das kennst Du wahrscheinlich, das hast Du sicher schon einmal gesehen, gerade Du, das ist eine Banane.“ Man stelle sich den Aufschrei vor, wenn das Satiriker das brächten, die nur ansatzweise den Ruf hätten, nicht völlig antifaschistisch und antirassistisch zu sein!

Sronach-Beschimpfung

Die Empörung darüber war recht groß, sogar der FC Bayern München meldete sich zu Wort und sagte, daß es in Deutschland so etwas nicht geben würde. Wirft kein gutes Licht auf Österreich! Hoffentlich ist auch bis nach Deutschland durchgeklungen, daß diese zwei mit Steuergeld gemästeten „Pseudo-Satiriker“ im linken Lager zu finden sind. Das Hauptziel war logischerweise Frank Stronach.

Zu dem alten Mann möge man stehen, wie man will. Ihn in diesem Beitrag als ungebildeten und bildungsfernen Mann darzustellen, ist dann wieder ein Beweis, wie man in diesem Land mit (alten) Menschen umgeht, die Tausende Arbeitsplätze geschaffen haben: „Du brauchst ka Schule, i war selber kaum auf ana Schule [...], du brauchst Money.“ Gerade die zwei Helden dürften sich darüber nicht beschweren, kassieren sie doch fette Gagen.

Zwei Zivilversager

Stronach mag eigentümlich sein und fragwürdig in der Politik (aber das sind viele andere Politiker der etablierten Parteien allemal auch), aber der Mann hat enorm viel erreicht und auch ebensoviel für Österreich getan. Nicht jeder muß deshalb einen Hochschulabschluß vorweisen können. Den haben die zwei Figuren übrigens selbst nicht, der Bundesdeutsche wie der Österreicher haben zwar irgendwann einmal ihr Studium begonnen, aber nicht abgeschlossen. Grissemann studierte übrigens ganze vier Jahre lang. Ziemlich teuer sowas.

Untergekommen sind sie schlußendlich beim Staatsfunk, um im tosenden Applaus der Menge ihr Unwesen zu treiben. Was ein alter Stronach für unser Österreich getan hat, müssen die zwei Witz-(machenden)-Figuren erst nachmachen, aber für das Duo reicht es aus, ihre Stimmen jeder zweiten Radiowerbung zu leihen, weil das Salär des „ORF“ noch nicht hoch genug ist (beispielsweise für Mega-Kommerzbetriebe wie McDonalds). Aber wenn es im „ORF“ für Menschen wie Heinzl, Wrabetz und Sido Raum gibt, findet sich sicher auch noch ein warmes Plätzchen für diese kleinen Lichter da.
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Kalenderblatt Datum: 2. November 2012
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in:
Linke Biotope
  Kultur
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